Spenden zu Weihnachten: Robin Wood

Spenden zu Weihnachten - Robin Wood

Vor zwei Wochen habe ich die Tierschutzorganisation Animal Equality vorgestellt und euch erzählt, dass ich hauptsächlich aus Umweltschutzgründen Vegetarierin geworden bin. Deswegen darf eine Spendenmöglichkeit für das Klima und die Umwelt natürlich nicht fehlen.

Aktionsgemeinschaft Robin Wood

Robin Wood ist eine gewaltfreie Aktionsgemeinschaft für Natur und Umwelt. Ihre Ziele sind unter anderem sowohl ökologische als auch soziale Klimagerechtigkeit, eine ökologische Verkehrswende, eine ökologische, soziale und demokratische Energiewende und der Stopp des unendlichen wirtschaftlichen Wachstums.

Logo Robin Wood

Erreichen wollen die Aktivisten dies vor allem durch Demonstrationen und Proteste. Das wichtigste Attribut, das sich dabei auch immer wieder auf ihrer Internetseite findet, ist „gewaltfrei“. Für mich eine unverzichtbare Eigenschaft, wenn ich eine Organisation unterstützen möchte.

Wie kann ich helfen?

Spenden könnt ihr auch hier wieder monatlich oder einmalig einen individuellen Betrag. Die Spenden werden für die verschiedenen Aktionen genutzt, ihr könnt leider nicht definieren, ob eure Spende für einen bestimmten Zweck verwendet werden soll.

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6 Gründe, warum ihr mehr Bahn fahren solltet

Bahnsteig

Aus verschiedenen Gründen bin ich dieses Jahr sehr viel mit der Deutschen Bahn auf unterschiedlichen Strecken quer durch Deutschland unterwegs gewesen. Und weil ich inzwischen wirklich so gerne Bahn fahre, gibt es hier heute meine Top 6 Gründe, warum auch ihr öfter mit dem Zug fahren solltet.

1. Klima

Im Vergleich der verschiedenen Verkehrsmittel was ihre Schadstoffemission betrifft, schneidet die Bahn deutlich besser ab als PKW und Flugzeug. Nur Fernbusse sind noch klimafreundlicher, was allerdings vor allem an deren besserer Auslastung liegt.

Laut Umwelt Bundesamt emittiert die Bahn im Fernverkehr nur rund 40 Gramm CO2 pro gefahrenen Personenkilometer, ein Reisebus etwa 30 Gramm. Der PKW liegt dagegen bei 137 Gramm und das Flugzeug bei 201. Im Zusammenspiel mit den anderen Vorteilen der Bahn, die ich gleich noch aufzähle, ist sie damit erste Wahl bei den Verkehrsmitteln.

ICE der Deutschen Bahn

2. Sicherheit

Welches Verkehrsmittel definitiv das sicherste ist, darüber können die verschiedenen Verbände und Lobbys ewig streiten. Fakt ist jedoch: Das Auto ist es nicht. Im Vergleich zur Bahn liegt das Todesrisiko beim Autofahren 63-mal höher, das Verletzungsrisiko sogar 113-mal höher. Je nach Statistik sind die Zahlen etwas andere, der Unterschied zwischen PKW und Zug bleibt aber immer enorm. Noch sicherer als die Bahn ist nur das Flugzeug. Pro Milliarde Reisekilometer sterben hier 0 Personen, in der Bahn sind es 0,04. (Im Auto 2,9)

Bei diesen Zahlen fällt es mir auf jeden Fall leicht, sorgenfrei im ICE zu schlafen.

3. Zeit

Wir alle haben zu viele Aufgaben und zu wenig Zeit. Allein aus diesem Grund, finde ich Bahnfahren so angenehm. Die Stunden im Zug kann ich nutzen, um Arbeit am Laptop zu erledigen, um ein Buch oder Zeitschriften zu lesen oder Schlaf von der letzten Nacht nachzuholen. Wenn ich Auto fahre, kann ich keines dieser Dinge tun, vor allem natürlich wenn ich selbst fahre – logisch –, aber auch als Beifahrer kann ich persönlich nicht viel machen. Beim Lesen im Auto wird mir schlecht, zum Tippen am Laptop fehlt einfach auf Dauer ein Tisch und schlafen … naja, also ich kann es nicht.

Und auch im Vergleich zum Flugzeug schneidet die Bahn hier, meiner Meinung nach, besser ab. Klar kann ich im Flieger auch etwas tun, die Zeit dort ist aber um einiges kürzer und dazu kommt dann vorher noch die Anreise zum Flughafen, Check-In, das Warten am Gate etc. Alles verlorene Zeit, die ich nicht produktiv nutzen kann.

wartende Menschen am Zug

4. Sparfaktor

Irgendwie hat Bahnfahren den Ruf, extrem teuer zu sein. Aber, I did the math. Und viele klügere Köpfe als ich haben das auch getan. Wenn man Auto fährt bekommt man die Kosten nicht so unmittelbar zu spüren, außer wenn man unterwegs tanken muss. Daher kommt wahrscheinlich das erste Gefühl, dass man günstiger unterwegs wäre. Rechnet man alle Faktoren mit ein – also Spritpreise, Versicherung, Wertverlust, Werkstattbesuche und Inspektionen etc. – dann kommt man je nach Modell und Fahrleistung auf Kosten zwischen 30 Cent und 3 Euro pro gefahrenem Kilometer. Geht man selbst vom günstigsten Preis aus, also den 30 Cent, kostet die Strecke Hamburg-München 238 Euro. Die Fahrt mit dem ICE kostet in der 2. Klasse nur 147 Euro, mit der BahnCard 50 sind es sogar nur noch 76 Euro.

5. In der Stadt ohne Parkplatzsuche

Ein unschlagbarer Vorteil von Bahnhöfen ist meiner Meinung nach, dass sie in der Regel direkt in der Stadt sind, meistens sehr zentrumsnah. Flughäfen sind immer außerhalb, was bedeutet, dass man sich um einen Transport von und zum Flughafen bemühen muss, was weiteres Geld und Zeit kostet.

Mit dem Auto komme ich zwar auch direkt in die Stadt, muss aber erstmal irgendwo einen Parkplatz finden, der wahrscheinlich auch wieder total überteuert ist.

Bahnhof von innen

6. Geduld und Gleichmut

Ein persönliches Learning noch am Schluss: Die Bahn hat mich Gleichmut und Gelassenheit gelehrt. Alle regen sich immer darüber auf, dass die Züge unpünktlich sind, Zielbahnhöfe nicht angefahren werden oder man einfach mal stundenlang mitten in der Pampa stehen bleibt. Ich hab das auch gemacht, bin nervös geworden und war am Ende schrottgenervt, wenn ich endlich an meinem Ziel angekommen bin. Inzwischen kann ich solche Zwischenfälle einfach hinnehmen. Denn es ist doch so: In diesem Moment, kann ich selbst rein gar nichts an der Situation ändern. Und dass ich mich aufrege, verbessert auch nichts. Im Gegenteil: es verschlechtert die Situation nur zusätzlich für mich persönlich. Wenn sich also jetzt die Weiterfahrt aufgrund eines technischen Problems verzögert, lehne ich mich zurück und lese eben noch ein paar Kapitel mehr in meinem Buch. Da komme ich ja immerhin auch nicht ständig zu.


Fahrt ihr schon oft mit der Bahn? Wenn ja, wieso und wenn nein, wieso nicht?


Quellen:

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/bus-bahn-fahren

https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/aktuell/sicherheit-zug-ist-sicherstes-verkehrsmittel/

https://www.handelsblatt.com/technik/das-technologie-update/frage-der-woche/auto-flugzeug-bahn-welches-verkehrsmittel-ist-das-sicherste/8479152.html

http://www.dieeinsparinfos.de/guenstige-mobilitaet/auto/soviel-kostet-autofahren/

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Umweltbewusstsein & Nachhaltigkeit – Update

Hummel auf Lavendel

Vor nicht ganz einem Jahr, habe ich einen Beitrag über Umweltbewusstsein und wie wir alle etwas nachhaltiger leben können geschrieben. Nach jetzt rund 10 Monaten hielt ich es für eine gute Idee, mal zu checken, was sich seither weiter verändert/verbessert hat und wo es noch Stellschrauben gibt, an denen ich drehen kann.

Ich hatte mir in diesem Artikel vier Kategorien angeschaut und an die werde ich mich jetzt auch wieder halten. Dann könnt ihr, wenn ihr mögt, mal vergleichen.

Disclaimer: Im diesem Artikel werden Produkte und deren Hersteller verlinkt. Ich erhalte kein Geld hierfür, die Unternehmen haben mich nicht darum gebeten. Alle Empfehlungen basieren auf meiner persönlichen Meinung.

Müllvermeidung …

… beim Einkaufen

  • Neben dem damals schon erwähnten Thermobecher für Kaffee, ist inzwischen auch ein zweiter für Tee bei mir eingezogen. Denn Tee aus dem gleichen Becher zu trinken, wie Kaffee schmeckt nicht wirklich. Mit beiden bin ich sehr froh, vor allem den Bambusbecher von BambooCup finde ich einfach wunderschön.
  • Was Obst und Gemüse angeht, bin ich ebenfalls dabei geblieben, nicht die abgepackte Variante zu kaufen, sondern immer lose Stückware. Inzwischen habe ich mir außerdem solche wiederverwendbaren Obst- und Gemüsebeutel zugelegt, falls es doch mal mehr wird. Die sind außerdem auch super für Brot oder andere Backwaren.
  • Jutebeutel besitze ich inzwischen en masse. In jedem Rucksack und jeder Tasche ist einer drin, sodass ich nie in die Verlegenheit komme, doch eine Tüte kaufen zu müssen.
Wiederverwendbare, nachhaltige To-Go-Becher
Jutebeutel mit Sprüchen
Am liebsten mag ich meine Jutebeutel mit coolen Sprüchen drauf. Viel stylischer als so eine olle Plastiktüte.
  • Vor einem Jahr habe ich noch gesagt, dass ToGo-Gerichte ein großes Problem bei mir sind. Das habe ich tatsächlich sehr gut in den Griff bekommen. Wenn ich weiß, dass ich länger unterwegs bin, nehme ich mir etwas von zu Hause mit oder wenn mich dann doch mal der Hunger überfällt, dann gehe ich meistens zum Bäcker und hole ein Brötchen, das dann in eine Papiertüte kommt (oder in einen meiner kleinen Beutel, wenn ich die dabei habe). Alternativ kaufe ich auch manchmal einen losen Apfel oder eine lose Banane im Supermarkt, wenn der Hunger nicht allzu groß ist.
  • Neben etwas zu Essen braucht man unterwegs natürlich auch etwas zu Trinken. Schon ewig habe ich immer eine Wasserflasche dabei, die ich dann bei Bedarf irgendwo wieder auffüllen kann. Ich besitze eine kleine mit 0,3l von Naturalou und eine große mit 1l von Soulbottles. Die große finde ich ebenfalls einfach total hübsch, leider hat sie den Nachteil, dass sie nicht unter jeden Wasserhahn passt …
1-Liter-Glasflasche von Soulbottles

… im Bad

Gerade im Bad ist es tatsächlich total einfach, Verpackungen wegzulassen und so habe ich auch hier einiges umgestellt in den letzten Monaten

  • Meine Haare wasche ich nur noch mit festem Shampoo und festem Conditioner. Meine sind beide von Lush, aber die gibt es inzwischen von unzähligen Firmen und auch in der Drogerie. Schon vorher habe ich meine Haare „trainiert“, sie nur noch einmal pro Woche zu waschen, statt alle drei Tage. Das spart einiges an Shampoo und glaubt mir, eure Haare werden euch danken.
  • Kokosöl: die absolute Allzweckwaffe in allen Lebensbereichen. Bei mir hat es derzeit zwei Einsatzgebiete. Das eine sind meine Haare – ein kleines bisschen Kokosöl nach dem Waschen in die Spitzen geben und sie fühlen sich gleich viel geschmeidiger an. Das zweite ist mein Gesicht. Ich habe mich schon vorher mit einem Abschminköl abgeschminkt, jetzt mache ich das nur noch mit Kokosöl. Und das beste: Danach muss ich mich nichteinmal mehr eincremen, weil das Öl für eine super geschmeidige Haut sorgt.
Nachhaltiges festes Shampoo und fester Conditioner
  • Einige Dinge, wie z.B. Duschgel und Rasierklingen musste ich noch aufbrauchen, aber die nächsten Anschaffungen sind jetzt auch geplant: eine feste Körperseife und ein Rasierhobel (die sehen im Übrigen auch viel cooler aus als die Plastikdinger).
  • Für Damenhygiene gibt es ja inzwischen so viele andere Möglichkeiten neben Tampons und Binden, ich habe mich schon vor zwei Jahren etwa für einen Cup entscheiden. Null Probleme, minimale Kosten und kein Müll.
Kokosöl
Der absolute Alleskönner Kokosöl – aus meinem Badezimmer gar nicht mehr wegzudenken

Lebensmittel/tierische Produkte

  • „Ich gebe zu, ich esse gerne Fleisch und möchte einfach nicht komplett darauf verzichten.“ … schrieb sie. Seit Anfang diesen Jahres esse ich kein Fleisch und keinen Fisch mehr, nichts wofür Tiere sterben mussten.
  • Und auch meinen Konsum an Milchprodukten habe ich stark reduziert. Ich bin noch weit weg von vegan, obwohl ich hin und wieder mal einen veganen Tag pro Woche versuche einzulegen. Was ich eigentlich überhaupt nicht mehr kaufe, ist Kuhmilch und Joghurt. Stattdessen habe ich mich durch das riesige Angebot an Pflanzendrinks durchprobiert (meine Favoriten sind Hafer, Kokos und Reis) und auch an Soja- oder Lupinenjoghurt finde ich inzwischen größeren Gefallen als an „normalem“. Auch vegane Käsealternativen finden sich jetzt hin und wieder in meinem Kühlschrank und einige davon sind gar nicht schlecht.

Verkehr

  • Ich besitze immer noch ein Auto, gefühlt fahre ich aber weniger. Allerdings habe ich keine Zahlen, die das belegen würden. Was ich aber belegen kann, ist, dass ich durch vorausschauenderes und gemütlicheres Fahren meinen Spritverbrauch senken konnte.
  • Lange Strecken, die ich in den letzten Monaten oft zurücklegen musste, um zu Vorstellungsgesprächen zu fahren, lege ich grundsätzlich mit dem Zug zurück. So lange alleine Auto zu fahren ist sowieso langweilig und in der Bahn kann ich schlafen, arbeiten, lesen … und spare dabei noch Geld.
  • Ein Stadtfahrrad habe ich mir immer noch nicht zugelegt. Es steht weiterhin auf meiner Liste.
Bahncard 50
Für unter 26-Jährige ist die Bahncard 50 überhaupt nicht teuer und wenn man regelmäßig längere Strecken fährt, zahlt sie sich sowas von aus.

Klamottenkonsum

  • Ich habe mir dieses Jahr noch nicht viele neue Kleidungsstücke gekauft, eins davon war Secondhand, mehrere andere von Fair Fashion Marken. Grundsätzlich brauche ich aber auch wirklich nichts Neues, denn ich habe letztens erst meinen Kleiderschrank ausgemistet und dabei fast zwei Wäschekörbe voll Klamotten rausgeschmissen. Die will ich jetzt möglichst auch secondhand weiterverkaufen, sodass sie nicht einfach bei den Altkleidern landen.
  • DIY ist auch auf meinem Radar. So habe ich mir z.B. letztes Jahr selbst das Stricken beigebracht, denn so ein selbst gestrickter Pullover hat doch auch etwas Tolles. Außerdem probiere ich immer wieder upcycling Ideen aus, die ich auf Pinterest oder sonst wo sehe, mit denen man aus langweiligen alten T-Shirts noch etwas rausholen kann.

Da hat sich seit dem letzten Beitrag glaube ich schon einiges ein Stückchen weiterbewegt. Natürlich immer noch weit weg von perfekt und 100% nachhaltig, aber kleine Minischritte sind das, worauf es ankommt. Und wenn diese kleinen Minischritte viele Menschen gehen, dann ist schon viel erreicht, denke ich.


Welche Tipps habt ihr noch, um mehr Nachhaltigkeit in euren Alltag zu bringen? Welche nützlichen Tools habt ihr vielleicht noch entdeckt? Ich freue mich, über Austausch in den Kommentaren!

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Umweltbewusstsein und wie wir alle etwas nachhaltiger leben können

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Zwei Dinge haben mich diesen Sommer dazu angeregt, mich intensiver mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und mein eigenes Verhalten mehr zu beobachten und zu hinterfragen.

Zum einen las ich Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde. Der zweite Teil ihres Klima-Quartetts. Den ersten Teil Die Geschichte der Bienen, hatte ich bereits letztes Jahr gelesen und beide Bücher haben mich noch lange beschäftigt und nicht mehr richtig losgelassen. In beiden Büchern beschreibt Maja Lunde eine dystopische Zukunft, in der die Resourcen langsam zu Ende gehen und die Menschheit um ihr Überleben kämpfen muss.

Zum anderen habe ich mich im Sommer noch darüber gefreut, wie viele Insekten im Garten meiner Eltern rumfliegen und -schwirren und war ein bisschen ernüchtert, als die mir erklärten, dass in den vorigen Jahren noch viel mehr Insekten dort waren und es diesen Sommer eigentlich eher wenige waren.

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Alles hängt irgendwie zusammen. Unser Konsumverhalten, dass wir immer mehr und immer das Neuste besitzen wollen und das möglichst billig. Unsere Bequemlichkeit, dass wir alles online bestellen können und es am nächsten Tag sofort an unsere Haustür geliefert wird oder dass wir inzwischen wirklich alles in Plastik abgepackt kaufen können. Genauso, der Fakt, dass wir jede Strecke mit dem Auto zurücklegen, ohne dass das wirklich notwendig wäre. Unsere Lebensmittelauswahl, dass wir zu viel und zu billiges Fleisch essen, Obst und Gemüse aus fernen Ländern importieren, statt regional und saisonal zu essen. Ich meine, hallo?! Tomaten das ganze Jahr über?

Ich nehme mich da selbst nicht von aus. Auch ich mache all diese Dinge. Aber ich denke der erste wichtige Schritt ist es schon, sich dessen bewusst zu werden und anzufangen, darüber zu reflektieren.

In kleinen Schritten nachhaltiger Leben

Was tue ich selbst, um bewusster und nachhaltiger zu leben?

Zunächst einmal: Das sind alles nur Mini-Schritte und ich bin sowas von weit weg davon, ein vorbildliches, nachhaltiges Leben zu führen. Aber ich bin auch der Meinung, dass es für kaum einen Menschen möglich ist, von einem auf den anderen Tag alles zu verändern und „richtig“ zu machen. Und was heißt in diesem Zusammenhang überhaupt „richtig“?

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Müllvermeidung:

  • Erst vor ein paar Tagen habe ich mir endlich einen Thermobecher gekauft, damit ich mit den vielen To-Go-Kaffees, die ich trinke, nicht jedes Mal einen Becher an Müll produziere. Inzwischen ist es ja zum Glück in fast jedem Kaffee oder bei fast jedem Bäcker möglich, seine eigenen Becher mitzubringen.
  • Ich kaufe ausschließlich loses Gemüse statt des abgepackten. Das hat zum einen den Vorteil, dass man Verpackungsmüll spart, zum anderen ist es meistens sogar billiger. Und ich persönlich habe noch den Vorteil, dass ich weniger wegschmeiße. Weil ich nämlich immer nur für mich alleine einkaufe, sind die abgepackten Portionen meistens viel zu groß für mich. So kaufe ich eben nur eine Paprika, zwei Zucchini und fünf Möhren. Leider gibt es in meiner Nähe keinen Unverpackt-Laden. Das Konzept finde ich nämlich total spannend und würde das gerne mal probieren.
  • Außerdem habe ich beim Einkaufen immer Taschen dabei, damit ich mir keine Plastiktüten kaufen muss. Viele Supermärkte bieten inzwischen ja auch Papiertüten an, aber sind wir mal ehrlich, wirklich stabil sind die auch nicht und dann landen auch die wieder im Müll.
  • Was noch nicht immer klappt, aber immer öfter, ist, dass ich mir verbiete solche ToGo-Salate oder ähnliches zu kaufen. Das ist ja mehr Verpackung als Salat! Meistens schaffe ich es, mir zu Hause etwas zu kochen und das in der Tupperdose mitzunehmen.
  • Und zu guter Letzt trenne ich natürlich meinen Müll. Meinen WG-Mitbewohnern ist das allerdings manchmal herzlich egal, was die Sache nicht einfacher macht …

Lebensmittel, Tierische Produkte:

  • Ich gebe zu, ich esse gerne Fleisch und möchte einfach nicht komplett darauf verzichten. Ich habe aber ein bisschen rumprobiert und esse inzwischen vegetarische Alternativen wie Tofu oder Sojaprodukte. Vor allem in asiatischen Gerichten mag ich es sogar sehr gerne.
  • Wenn ich Fleisch kaufe, versuche ich eigentlich immer auf Bio auszuweichen
  • Ein schwacher Punkt sind bei mir einfach Milchprodukte. Ich esse unglaublich viel Quark als Proteinquelle und ich liebe Käse. Käse macht leider einfach alles besser und vegane Alternativen können da einfach nicht wirklich mithalten (finde ich!). Aber auch hier gilt natürlich, wo immer es geht: Bio.

CO2-Emission:

  • Ich besitze ein Auto und ich fahre auch ganz gerne Auto. Zu Hause auf dem Land wäre ich ohne auch ziemlich aufgeschmissen. Wenn ich in der Stadt bin, gehe ich aber auch viel zu Fuß oder fahre wann immer möglich mit dem Bus. Als nächstes habe ich mir vorgenommen, mir endlich ein Fahrrad anzuschaffen, mit dem ich in der Stadt fahren kann. (Finde mein Mountainbike hier etwas überdimensioniert :D)
  • Dass wir mit einer 33-Jahre alten Diesel-Schleuder in Urlaub fahren, ist natürlich nicht unbedingt umweltfreundlich. Als Camper produzieren wir aber trotzdem viel weniger Emissionen als mit Flugreisen oder gar mit Kreuzfahrten.

Klamottenkonsum:

  • Grundsätzlich versuche ich, weniger Klamotten zu kaufen, eher hochwertige Teile, die länger halten und nicht mehr so viel Billig-Ware. Zusätzlich schont das auch meinen Geldbeutel
  • Außerdem möchte ich gerne mal Secondhand-Shopping ausprobieren. Vielleicht ist dafür im nächsten Monat ein guter Zeitpunkt, wenn die Herbst-Garderobe wieder aufgefüllt werden muss. Und dann werde ich wahrscheinlich auch hier mal darüber berichten.

Wie gesagt: Das sind alles nur mini Babyschritte und ich weiß, dass da noch ein langer Weg vor mir liegt. Aber egal wie klein, ich glaube, jeder Schritt zählt.

Gerade auf Instagram finde ich immer viel Inspiration für dieses „Projekt“ und deswegen verlinke ich euch hier mal ein paar meiner liebsten Accounts, die das mit der Nachhaltigkeit wirklich schon mega gut drauf haben.

DariaDaria

mehralsgruenzeug

piakraftfutter

nachhaltigkeit.warum.nicht

louisadellert

Beschäftigt euch das Thema auch? Lebt ihr nachhaltig und umweltbewusst? Wenn ja, wie stellt ihr das an? Wenn nein, warum nicht? Lasst mich all das gerne gerne in den Kommentaren wissen! Ich bin sehr gespannt.


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