5 ultimative Tipps für Hausarbeiten [Studententipps]

Du hast das perfekte Thema für deine Hausarbeit, eine sinnvolle Gliederung erstellt und weißt auch, was bei den einzelnen Teilen zu beachten ist. Bevor du mit dem Schreiben anfängst, gibt es jetzt noch 5 simple, aber geniale Tipps, wie deine Hausarbeit noch besser wird.

1. Weniger ist mehr.

Klar, einen gewissen Umfang muss deine Arbeit haben, damit sie den Richtlinien entspricht. Aber: besprich lieber einen Aspekt noch detaillierter, anstatt zig Unterthemen anzusprechen, jedoch keins davon richtig auszubauen. Beschränke dich auf die wichtigsten Punkte und bearbeite diese intensiv.

2. Formatvorlagen are the key.

Stundenlanges Formatieren ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch nervenaufreibend. Normalerweise gibt deine Uni vor, in welcher Schriftart und -größe eine Hausarbeit verfasst werden soll, wie groß der Seitenrand und der Zeilenabstand zu sein hat usw. Damit du das nicht alles bei jeder Arbeit aufs Neue nachlesen und anwenden musst, lege dir einfach eine Formatvorlage in deinem Schreibprogramm an. So kannst du einfach jedes Mal die Vorlage auswählen und dort deine Arbeit schreiben. Ganz unkompliziert.

3. Zitiersoftware – denn sonst wirst du wahnsinnig.

Bei kürzeren Seminararbeiten ist es oft noch kein so großes Problem, wenn es aber an Bachelor- oder Masterarbeiten geht, sammelt sich oft eine Menge an Literatur an. Und nichts ist schlimmer, als am Ende zu merken, dass man den Überblick verloren hat und nicht mehr weiß, wo man seine Zitate her hat. Um das zu vermeiden, lade dir am besten eine Zitiersoftware herunter. (Ich persönlich empfehle Citavi, da das aber leider nur für Windows-Rechner funktioniert, ist Mendeley eine gute Alternative.*) Hier kannst du alle deine Quellen inklusive aller relevanter Angaben einspeichern und kannst sie von dort ganz easy in dein Dokument einfügen. So ist alles übersichtlich und einheitlich.

4. Papier statt Bildschirm.

Wenn es ans Korrekturlesen geht, ist eins besonders wichtig. Drucke deine Arbeit einmal aus und korrigiere sie handschriftlich. Beim Lesen auf Papier fallen Fehler viel schneller auf, als auf dem Bildschirm.

5. Vier Augen sehen mehr als zwei.

Außerdem: bitte jemanden, deine Arbeit zu lesen und auf Fehler zu überprüfen. Vor allem, was Rechtschreibung und Grammatik angeht, überliest man seine eigenen Fehler schnell, weil man sie schon 1000 Mal gelesen hat. Jemand anders hat einen frischen Blick auf die Arbeit und wird auch kleine Fehler eher entdecken. Wenn du jemanden findest, der auch noch vom Thema deiner Arbeit Ahnung hat – umso besser, dann kannst du auch noch inhaltliche Anmerkungen bekommen, die hilfreich sein können.


*Dies ist keine Werbung, ich erhalte kein Geld für die Erwähnung/Verlinkung. Es handelt sich lediglich um eine persönliche Empfehlung.

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!

Sehr gute Hausarbeiten schreiben: Einleitung & Schluss [Studententipps]

Nachdem jetzt geklärt ist, wie ihr euer Thema findet und wie ihr eine Gliederung für den Hauptteil eurer Arbeit erstellt, geht es heute um zwei nicht zu vernachlässigende Teile der Hausarbeit: Die Einleitung und den Schluss.

Obwohl die Einleitung am Anfang der Arbeit steht, macht es Sinn, sie am Ende erst zu schreiben. Warum ist das so? Weil ihr darin, bis auf ein paar Änderungen etwas Ähnliches schreibt, wie in eurem Schlussteil, also dem Fazit.

Schlussteil schreiben, Fazit ziehen

Das letzte Kapitel eurer Arbeit heißt im Normalfall einfach nur Fazit. Vielleicht fällt euch ja etwas Spannenderes ein, in der Regel reicht das aber aus, weil das ja der Inhalt des Schlussteils ist. Um dieses Fazit zu ziehen, solltet ihr aber kurz die vorangegangenen Kapitel zusammenfassen. Erläutert noch einmal, was ihr in welchem Kapitel untersucht und zu welchem Ergebnis ihr gekommen seid. Bei längeren Arbeiten hat das für den Leser den Vorteil, dass alle Argumente wieder präsenter sind und eure Schlussfolgerung dadurch nachvollziehbarer wird. Und auch für euch ist das eine Hilfe beim Schreiben, da ihr euch selbst nochmal bewusst macht, was ihr gezeigt habt im Laufe der Arbeit und daraus euer Fazit zusammenbasteln könnt.

Nach dieser Zusammenfassung beantwortet ihr abschließend eure Forschungsfrage, welche ihr in der Einleitung gestellt habt.

Die Einleitung – als allerletztes

Und damit kommen wir zu Einleitung. Eins der ersten Dinge, das ich im Seminar über wissenschaftliches Arbeiten gelernt habe, war, dass die Einleitung immer als allerletztes geschrieben wird. Auf das Warum gehe ich gleich noch näher ein. Aber was steht überhaupt in der Einleitung?

Am Anfang eurer Arbeit sollt ihr euer Thema vorstellen und eure Forschungsfrage stellen. Wie ihr in das Thema einleitet, ist ganz euch überlassen. Vielleicht gibt es eine aktuelle Debatte, auf die ihr euch beziehen könnt, oder ein berühmtes Zitat, das den Einstieg erleichtert. Ihr könnt aber auch einfach die bisherige Forschung zum Thema aufgreifen. Es gibt unzählige Möglichkeiten.

Wenn ihr dann ins Thema eingeführt und eure Leitfrage formuliert habt, erklärt ihr euer weiteres Vorgehen. Ihr zählt also auf, welche Schritte ihr in der Arbeit gehen werdet, um die gestellte Frage zu beantworten. Und das ist der Grund, weshalb die Einleitung erst am Ende geschrieben werden sollte. Klar, habt ihr vorher eure Gliederung erstellt und könntet anhand von ihr die Einleitung schreiben. Allerdings ist es meistens so, dass während des Schreibprozesses manchmal Dinge wichtiger werden, als zunächst gedacht. Oder das andere Dinge unwichtiger erscheinen und vielleicht ganz gestrichen werden. Unterkapitel werden eingefügt oder umgestellt – kurz: eure Gliederung wird sich während des Schreibens ändern. Wenn ihr dann eure Einleitung schon angefertigt habt, könnt ihr die jetzt auch wieder ändern. Doppelte Arbeit macht niemand gern, also spart euch das.


Ich hoffe, diese kleinen Tipps helfen euch dabei, eine bessere Hausarbeit zu schreiben. Wenn ihr noch mehr Tipps zum Thema Studium haben wollt, schaut einfach hier vorbei.

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!