(Neue) Serien für den Herbst

Netflix am Fernseher

Ich mag Herbstspaziergänge. Wenn einem die kalte Luft um die Nase weht und die Blätter an den Bäumen in ihren bunten Farben leuchten. Aber was ich vor allem daran mag, ist das nach Hause kommen. Wenn man dann so richtig durchgepustet und ein bisschen verfroren ist, direkt etwas kuscheliges anzieht und sich mit einem heißen Getränk auf der Couch verkriecht. Dazu dann eine gute Serie.

Ich als wahrer Serienjunkie kann diese Kuschel-Nachmittage kaum erwarten.

Auf welche Fortsetzungen ich mich im Herbst besonders freue und welche Serien man meiner Meinung nach einfach immer wieder anschauen kann, das erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Disclaimer: Die Plattform meiner Wahl ist Netflix, deswegen findet ihr fast alle der hier genannten Serien dort.

Neue Serien

Élite Staffel 2 (seit 06.09.)

Plakat der Serie Elite

Hier werden sich wahrscheinlich die Geister scheiden. Ich stehe total auf Teenie-Serien à la Gossip Girl. Auch in Élite geht es um reiche, verwöhnte High School Kids, allerdings mit einem Thriller-Akzent. In der ersten Staffel ist nämlich ein Mord an der Schule geschehen und in Retrospektiven wurde aufgearbeitet, wie es dazu kommen konnte.

Realistisch ist anders und die Handlung ist meistens total überzogen, aber wer auf dieses Genre steht, wird trotzdem seinen Spaß haben.

Disenchantment Staffel 2 (seit 20.09.)

Plakat der Serie Disenchantment

Die Serie aus der Feder von Simpsons-Vater Matt Groening ist mir bisher die liebste von dem Zeichner. Die Simpsons waren zwar immer lustig, aber irgendwann auch ausgelutscht und auch mit Futurama konnte ich irgendwie nie so richtig was anfangen. Disenchantment gefällt mir aber super – wahrscheinlich wegen der weiblichen Hauptrolle, die sich weigert irgendwelchen Genderstereotypen gerecht zu werden.

How to get away with Murder Staffel 4 (ab 26.09.)

Plakat der Serie How to get away with Murder

Für alle die auf Spannung stehen ist How to get away with Murder ein absolutes Muss. Ich bin sowieso riesen Fan jeglicher Art von Anwalts-Serien und hier stimmt einfach alles. Annalise Keating ist Anwältin und Dozentin. Einige besonders gute und fleißige Studenten dürfen bei ihr in der Kanzlei arbeiten. Und dort müssen sie ihr juristisches Wissen und auch andere (schmutzige) Tricks bald anwenden, um sich selbst zu retten.

Ich warte gefühl seit 5 Jahren auf die neue Staffel und bin so gespannt, wie es jetzt weitergeht.

Riverdale Staffel 4 (ab 10.10.)

Riverdale fällt glaube ich auch unter “Teen-Serien, an denen sich die Geister scheiden”. In den Staffeln 1 und 2 ging es noch einfach um eine Clique von High-School-Kids in dem fiktiven Ort Riverdale, die für 16-jährige viel zu erwachsen sind und zwar ein ziemlich unrealistisches Leben führen, aber grundsätzlich ganz “normale” Probleme haben. Die erste Liebe, das erste Mal, streitende Eltern, Schule … In Staffel 2 wurde es aber auch schon ein bisschen mystischer und ab der dritten Staffel war es dann total abgedreht. Monster, die im Wald umherlaufen und Menschen mit Gift töten, eine Sekte, die alle in ihren Bann zieht, weil sie scheinbar die Toten auferwecken kann und natürlich der Mafia-Boss der Stadt, der es – warum auch immer – auf einen 17-Jährigen abgesehen hat. Klingt verrück? Ist es auch, aber ich werde mir die vierte Staffel trotzdem anschauen, weil mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind. Und weil die dritte Staffel natürlich mit einem Cliffhanger geendet hat und ich wissen will, wie es weitergeht.

The Crown Staffel 3 (ab 7.11.)

Plakat der Seire The Crown

Die Serie The Crown hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben der Queen nachzuerzählen. Die ersten beiden Staffeln behandelten also die ersten Jahre ihre Regentschaft, ihre Heirat mit Prinz Philip und die Geburt der Kinder. Ab der dritten Staffel werden die Hauptdarsteller ausgetauscht, weil es einen Zeitsprung gibt.

Ich bin eigentlich nicht besonders an Königshäusern und Adelsfamilien interessiert, aber diese Serie schafft es, mitzureißen und gleichzeitig nah an den Fakten zu bleiben. Als ich mit den ersten beiden Staffeln durch war, habe ich mir gleich die Doku über die Windsors angeschaut, weil ich angefixt war. Deswegen: große Vorfreude auf die dritte Staffel The Crown.

Film El Camino – a Breakin Bad Movie (ab 11.10.)

Filmplakat El Camino

Keine Serie, aber trotzdem interessant für Serienfans: Im Oktober startet der Sequel-Film zur Serie Breaking Bad. Er soll erzählen, was mit Jesse Pinkman nach seiner Flucht – und damit nach Ende der Serie – passiert ist.

Breaking Bad ist auch eine meiner All-time-Favoriten, deswegen werde ich mir den Film auf jeden Fall anschauen.

All-Time-Favoriten

Friends

Friends

Ein Klassiker, den wahrscheinlich schon jeder gesehen hat. Aber warum nicht nochmal von vorne anfangen? Und für alle, die die Serie noch nicht angeschaut haben – dann habt ihr was vor diesen Herbst und Winter.

Grey’s Anatomy

Grey's Anatomy

Herzerwärmend, spannend, romantisch. Grey’s Anatomy verbindet für mich alles, was eine gute Serie haben sollte. Leider nicht auf Netflix verfügbar, sondern nur auf Amazon Prime. Und hier auch nur bis Staffel 14, Staffel 15 muss zusätzlich gekauft oder geliehen werden.

Gilmore Girls

Gilmore Girls

Ähnlich wie Friends, einfach leichte Unterhaltung für gemütliche Nachmittage auf der Couch mit dem gewissen Wohlfühlfaktor. Absolut zu empfehlen ist auch die Fortsetzung, die seit einem Jahr auf Netflix zu sehen ist, die zu unser aller Leidwesen aber nur vier Folgen hat …


Auf welche Fortsetzungen freut ihr euch besonders im Herbst? Oder schaut ihr auch immer wieder das Gleiche an, weil es so toll ist? Ich bin immer auf der Suche nach neuen Vorschlägen.

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Serienempfehlung: “Workin’ Moms”

Workin' Moms Titel

Mein Netflix-Algorithmus hat mir eine neue Serie vorgeschlagen: Workin’ Moms, eine Serie über berufstätige Mütter. Das trifft schon mal den Puls der Zeit, dachte ich und verbannte den Vorschlag auf meine Watchlist, wo er erstmal ein paar Wochen verbrachte.

Im Normalfall schaue ich eine „anspruchsvollere“ Serie, bei der man schon ein bisschen nachdenken muss, um den Faden nicht zu verlieren, und eine eher seichte Sitcom oder ähnliches zeitgleich. Um Abwechslung zu haben, ihr versteht.

Als ich am Wochenende auf der Suche nach einer neuen Serie für die zweite Kategorie war, bin ich wieder auf den gespeicherten Vorschlag gestoßen. Der Trailer war ziemlich lustig, also wieso nicht?

Was soll ich sagen? Drei Staffeln existieren aktuell, die ersten beiden habe ich innerhalb eines Tages durchgesuchtet. Ich war total begeistert.

Nochmal kurz zur Handlung:

Die Protagonistinnen sind vier Mütter von Kleinkindern, die Handlung beginnt mit dem Ende ihrer Elternzeit, da alle vier wieder arbeiten gehen möchten. Wie sie den Alltag zwischen Büro, Kind und Ehe bewältigen, das zeigt die erste Staffel. Später werden die Themen dann doch etwas breiter und umfänglicher.

Da ist Kate Foster, die in einer großen PR-Firma arbeitet und trotz Babypause die Möglichkeit bekommt, einen riesen Karrieresprung zu machen. Doch ihr Mann steht nicht so hundertprozentig hinter ihr, wie sie es gehofft hatte.

Ihre beste Freundin ist Anne Carlson, sie hat gerade ihr zweites Kind zur Welt gebracht und arbeitet nur noch Teilzeit als Psychotherapeutin. Ungeplant wird sie ein drittes Mal schwanger, was sie und ihren Mann vor eine große Herausforderung stellt.

Die Protagonistinnen von Workin' Moms

Außerdem ist da Frankie Coyne. Die Immobilienmaklerin will wieder loslegen, doch ihre Wochenbettdepression macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Gleichzeitig werden die Probleme zwischen ihr und ihrer Frau Giselle immer größer.

Und zu guter Letzt ist da Jenny Matthews, die erst nur widerwillig wieder arbeiten geht, während ihr Mann Ian als Hausmann zu Hause bleibt. Sie kann sich nicht wirklich in ihre Mutterrolle hineinfinden, was die Ehe der beiden auf eine harte Probe stellt.

Alle Charaktere sind, meiner Meinung nach, auf ihre Art total liebenswert und als Zuschauer fiebert man mit jeder der Familien mit und will unbedingt erfahren, ob und wie sie ihre Probleme lösen werden.

Workin’ Moms – mehr als nur Comedy

Ich bin vor allem so begeistert von dieser Serie, weil es nicht einfach nur eine lustige Sitcom ist, sondern weil sie auch unangenehme Themen der Mutterschaft anspricht, die öfter mal ausgeblendet werden: Wochenbettdepression, Schuldgefühle, Vorwürfe und Kritik zwischen Müttern über die richtige Erziehung. Aber natürlich auch: Vorurteile über Mütter im Job, Bevormundung durch Chef und Kollegen, fehlende Unterstützung durch die Familie.

Ich kann diese Serie einfach nur jedem/r empfehlen, der/die gerne lacht, aber auch keine Angst hat, dabei ernstere Themen verhandelt zu sehen.

Ich bin Fan von Workin‘ Moms und ich freue mich, mir die dritte Staffel auch noch zu Gemüte zu führen.


Kanntet ihr Workin‘ Moms schon? Wenn ja, wie fandet ihr die Serie? Und was sind eure aktuellen Lieblingsserien?

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