Lebensentscheidungen – oder die Quarter-Life-Crisis

Sessel und Parkverbotsschild am Straßenrand

Immer war alles geradlinig und irgendwie vorbestimmt. Abitur nach 13 Jahren Schule, nur durchschnittlich abgeschnitten, aber was soll’s, heute kräht kein Hahn mehr danach. Zwei Monate im Ausland gelebt und gearbeitet: check. Bachelorstudium in Regelstudienzeit – inklusive Auslandssemester: check. Masterstudium ebenfalls in Regelstudienzeit: check. In den Sommern dazwischen Praktika und Reisen.

Und jetzt? Ja, jetzt steht da ein großes Fragezeichen. Also in der Theorie ist alles klar: Job suchen, umziehen, im „echten“ Leben ankommen. Rechnungen bezahlen, einen Bausparvertrag abschließen und Steuererklärungen machen und eben all den Kram, den man dann so macht als sogenannter erwachsener Mensch.

Aber in der Praxis? In der Geisteswissenschaft im Allgemeinen und der Theaterwissenschaft im Speziellen ist es nicht ganz so einfach. Wenn man das Studium eben ohne einen – wie es sich schimpft – „berufsqualifizierenden“ Abschluss beendet, sondern fünf Jahre lang eigentlich nur Wissen angehäuft hat, dann gestaltet sich das mit der Jobsuche eher schwierig. Da darf man sich zunächst nicht festlegen und auch nicht besonders wählerisch sein. Die Bereitschaft irgendwo anders hinzuziehen, weit weg von der Heimat, wird ja sowieso vorausgesetzt.

Und obwohl du das alles weißt, stehst du jetzt da. Mit deinem geradlinigen Lebenslauf. Mit dieser Vergangenheit, in der immer alles auf Anhieb geklappt hat, wo es eigentlich nie wirklich große Hindernisse gab. Glückskind. Jetzt stehst du da, weil es eben auf einmal nicht mehr auf Anhieb klappt. Und da beginnst du dich zu fragen: Warst du die ganzen Jahre auf dem Holzweg? Wolltest du das eigentlich wirklich so oder war das irgendwie nur das, was erwartet wurde? Und was passiert jetzt? Wo willst du hin – sowohl ganz konkret, örtlich, als auch generell im Leben? Was erwartest du überhaupt vom Leben? Das solltest du dir echt mal überlegen, denn es liegt noch verdammt viel davon vor dir!

Und wenn das Gedankenkarussell anfängt, sich immer schneller und schneller zu drehen, dann kannst du dich mal ein paar Stunden oder auch mal einen Tag lang mitdrehen. Und vielleicht ein bisschen verzweifeln. Aber dann steigst du wieder aus.

Denn tief drinnen weißt du, dass früher oder später schon alles an seinen Platz fallen wird. Du weißt, dass dein Weg der richtige ist und dass es eigentlich gar kein konkretes Ziel gibt. Jetzt liegen da halt mal ein paar Steine. Dann dauert es eben ein bisschen länger, weil du darübersteigen musst. Aber du wirst nicht davor stehen bleiben. Denn du weißt außerdem, dass es genug Menschen gibt, die dir dabei helfen werden, die vom Rand aus zusehen und von denen dir niemand einen Vorwurf machen wird, wenn du vielleicht mal zwei oder drei Anläufe brauchst.

In the end, everything will work out.


Als ich das Julithema der Blogparade #bloggerkunterbunt von Barbara gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich mitmachen möchte. Lebensentscheidungen passt einfach gerade so perfekt und ich habe seit Monaten so viele Gedanken dazu, die ich irgendwie loswerden wollte. Da kam diese Blogparade wie gerufen.

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1000 Fragen an mich selbst #23

Welches Musikstück soll auf deiner Beerdigung gespielt werden?

Keine Ahnung. Es gibt für mich aber auch einfach nicht das EINE Lied, das ich über alles liebe oder das ich mit einer bestimmten Situation verbinde. Vielleicht finde ich das noch, aber hoffentlich habe ich dafür ja auch noch etwas Zeit.

Was war deine letzte gute Tat?

Wahrscheinlich die halbjährliche Spende an Amnesty International.

Siehst du deine Lieblingsmenschen jede Woche?

Teilweise.

Was war deine beste Entscheidung im vergangenen Jahr?

Endlich ehrlich zu mir selbst zu sein.

Was war das beste Konzert, das du jemals besucht hast?

Ich bin nicht so der Konzertgänger, deswegen hält sich die Zahl der Konzerte, die ich besucht habe in Grenzen. Ich glaube aber, dass die meisten Konzerte von Rock am Ring letztes Jahr in diese Kategorie fallen.

Womit belohnst du dich am liebsten, wenn du hart gearbeitet hast?

Mit Netflix und gutem Essen.

Hast du schon mal jemanden zum Weinen gebracht?

Wir alle tun irgendwann jemand anderem weh, ob wir das wollen oder nicht. Also ja. Leider.

Zählt für dich Qualität oder Quantität?

Qualität. Weniger ist sowieso meistens mehr.

Was ist die beste Medizin gegen Liebeskummer?

Für mich: zwei Tage in Selbstmitleid versinken, Eis essen und Serien schauen, einfach alles raus lassen. Aber nicht länger, danach muss ich raus, Dinge tun, was mit Freunden unternehmen und ablenken.

Welche fünf Dinge würdest du in einen Picknickkorb tun?

Baguette (wahlweise auch anderes Brot), ganz viel Obst, Cracker, wahrscheinlich Käse und Wein, im Sommer bevorzug weißen.

Hast du viel Selbstvertrauen?

Ich habe es gelernt, würde ich sagen. Ich zweifle zwar immer noch hin und wieder an mir und dem, was ich tue. Allerdings habe ich inzwischen ein grundsätzliches Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten aufgebaut und weiß ziemlich genau, was ich kann. Dadurch traue ich mich auch öfter in Situationen außerhalb meiner Komfortzone, weil ich einschätzen kann, ob ich sie schaffe.

Wen fragst du, wenn du einen weisen Rat brauchst?

Zugegeben, frage ich ziemlich selten überhaupt jemandem um Rat, schlechte Angewohnheit, ich weiß. Aber ich versuche meistens, selbst Lösungen zu finden. Außerdem hört sich “weiser” Rat schon sehr groß an. Da habe ich hohe Erwartungen an den- oder diejenige, das will ich eigentlich auch keinem zumuten.

Was ist das Schönste am Nach-Hause-Kommen?

Das eigene Bett.

In welchem Unterrichtsfach warst du in der Schule gut?

Ich war eigentlich in keinem Fach der totale Überflieger. Deutsch hat mir ziemlich gelegen und Geschichte, aber notentechnisch war ich auch da nur Durchschnitt.

Wann hast du zuletzt ein Baby in den Armen gehalten?

Ich musste grade kurz nachdenken – und bin zu dem Schluss gekommen: noch nie. Aus dem Grund, dass ich es irgendwie immer nervig finde, wenn sich z.B. auf Familienfeiern alle auf den jüngsten Nachwuchs stürzen, der ja ach so süß und putzig ist. Ich mag Kinder und ich möchte auch gerne selbst später welche haben. Aber mit den Kindern anderer Leute kann ich ehrlich gesagt nicht besonders viel anfangen.

Würdest du jemanden wie dich gern zur Freundin haben?

Ja, ich glaube schon.

Kannst du gut warten?

Überhaupt nicht. Ich bin einfach total ungeduldig.

Welches Problem würde dich veranlassen, zum Psychologen zu gehen?

Jedes, das ich nicht mehr alleine oder durch gutes Zureden von Freunden/Familie in den Griff kriege.

Was möchtest du irgendwann noch lernen?

Da gibt es so viel. Vor allem würde ich gerne noch mindestens eine weitere Sprache lernen.

Worauf kannst du keinen einzigen Tag verzichten?

Mein Handy.

Wie oft beginnst du einen Satz mit: „Als ich so alt war wie du …“?

Gar nicht oft. Eigentlich mache ich das höchstens aus Spaß bei Leuten die grade mal so ein Jahr oder zwei jünger sind als ich. Allerdings bin ich aktuell in meinem Freundeskreis so unter den jüngsten, von daher ergibt sich die Situation nicht mehr.

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24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe

24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe#

Am Wochenende bin ich wieder ein Jahr älter geworden und zu diesem Anlass dachte ich mir, ich stelle mal zusammen, was ich in den letzten 24 Jahren so gelernt habe. Über die Welt und das Leben, aber auch über mich selbst. Vielleicht sind Dinge dabei, die ihr auch gelernt habt, vielleicht aber ja auch paar neue Erkenntnisse.

  1. Ich bin kein Dämchen.

Auch wenn ich in meiner Jugend irgendwie manchmal gerne eins gewesen wäre, so mit regelmäßig Pumps und Röcke tragen und immer top gestyled sein. Die Wahrheit ist, ich bin ein Sneaker-und-Messibun-Mädchen und liebe es.

  1. Man muss nicht immer allen gefallen.

Früher war es echt schrecklich für mich, dass ich nicht zu den Beliebtesten gehört habe. Weil ich einfach schon immer eine etwas andere Art hatte, als andere. Heute weiß ich, dass ich eben ich selbst bin und wer mich so nicht mag, der hat halt Pech gehabt. Man muss und kann es nicht jedem Recht machen und sich selbst treu zu bleiben, ist bei weitem wichtiger, als Beliebtheit.

  1. Ein Resting-Bitch-Face hat durchaus seine Vorteile.

Während ich Leute kenne, die sich regelmäßig darüber beschweren, ständig angesprochen und in Gespräche verwickelt zu werden, obwohl sie weder Zeit noch Lust dazu haben, passiert mir selbst das nie. Ein vermeintlich böser Blick und alle lassen mich in Ruhe.

  1. Die deutsche Sprache ist nicht immer einfach.

Bevor ich mein Germanistik-Studium angefangen habe, hatte ich durchaus ein paar Probleme mit unserer Sprache. Und auch jetzt sind sie bestimmt noch nicht komplett überwunden. So gehörten Ausdrücke wie „Saugstauber“ , „einmandfrei“ oder „Servierte“ relativ lange zu meinem Wortschatz.

  1. Aus der eigenen Komfortzone herauszukommen, ist so wichtig.

Das ist eine Sache, die ich erst in den letzten Jahren, so richtig sogar erst in den letzten paar Monaten gelernt habe. Wer immer nur das macht, was er gerne macht, wächst nie über sich hinaus. Manchmal ist das beängstigend, manchmal hat man schlichtweg keine Lust zu etwas. Meistens aber ist die Erfahrung, die man daraus zieht, enorm positiv.

  1. Zuhause ist kein Ort, sondern Menschen.

In den letzten Jahren wohne ich irgendwie überall und nirgendwo so richtig. In meiner WG an der Uni, zu Hause bei meinen Eltern, bei meinem Freund. Ab und zu ganz woanders. Natürlich sehne ich mich danach, dass das irgendwann mal ein Ende hat und ich einen einzigen Wohnsitz mein Zuhause nennen darf. Aber ich habe gelernt, dass eben dieses Zuhause gar kein bestimmter Ort sein muss, sondern die Menschen an den verschiedenen Orten, die dafür sorgen, dass ich mich dort wohlfühle.

  1. Zeitmanagement ist alles.

Ich sehe immer wieder Leute um mich herum in Chaos und Stress versinken, weil sie ihre Aufgaben einfach nicht ordentlich strukturieren. So gibt es z.B. Kommilitonen, die drei Hausarbeiten bis kurz vor die Deadline aufschieben (denn „es ist ja noch Zeit“). Dass diese Deadlines aber alle in der gleichen Woche liegen, bringt sie dann aus dem Konzept und führt zu Nachtschichten ohne Ende. Bitte tut das nicht.

  1. Ich bin eine Spießerin.

Das fängt bei meinem Fimmel für Planung und Organisation an und hört noch lange nicht mit meiner Brotback-Liebe auf. Ich verbringe Freitagabende lieber zu Hause mit einer guten Serie oder einem Buch, statt auf Parties. Ich gehe gern auf Märkte und habe irgendwie eine merkwürdige Vorliebe für Lebensmittelgeschäfte. Immer wenn ich in irgendeinem Geschäft hübsches Geschirr sehe, muss ich mich zusammenreißen, es nicht zu kaufen. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, habe ich jetzt auch noch mit dem Stricken angefangen.

  1. Es ist nicht immer alles planbar.

So sehr mich selbst das schmerzt, aber manche Dinge kann man einfach nicht planen. Und manchmal sind Überraschungen ja auch was Feines.

  1. Wir lernen doch für die Schule.

Jeder erinnert sich doch sicherlich daran, dass die Lehrer zu Schulzeit immer mit erhobenem Zeigefinger gemahnt haben: „Ihr lernt nicht für mich oder für die Schule, ihr lernt für’s Leben!“ Und wie oft hat man sich gefragt, wozu man den ganzen Kram je wieder brauchen wird? Und wer hätte es gedacht? Einen Großteil der Dinge habe ich tatsächlich bisher nie wieder gebraucht. Aber wen überrascht das auch? Wenn ich Germanistik studiere ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass ich jemals wieder eine Kurvendiskussion machen muss. Umgekehrt ist es ja auch genauso, dass der Mathematiker sich nicht mehr mit Versmaßen herumschlagen braucht.

24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe
  1. Offline sein, ist gar nicht so schlecht.

Ich bin auch so ein Mensch, der sein Smartphone immer und überall dabeihat und ständig checken muss, ob es auf Instagram vielleicht etwas Neues gibt. Ab und an sollte man sich aber bewusst aus dieser ganzen Onlinewelt rausnehmen und das reale Leben mehr wahrnehmen.

  1. Sei selbstbewusst.

Gerade uns Frauen fällt es ja immer wieder schwer, Erfolge wirklich uns selbst zuzuschreiben statt irgendwelchen äußeren Umständen, wie „ich hatte halt Glück“. Auch ich musste und muss immer noch lernen, dass ich selbst verantwortlich bin und einfach zu wissen, was ich kann. Und wenn du weißt, was du kannst, dann solltest du das auch vor anderen genauso kommunizieren. Das ist super schwierig am Anfang und ich bin auch absolut kein Profi darin. Aber Selbstbewusstsein bringt einen einfach so viel weiter.

  1. Manchmal muss man Dinge, einfach machen.

Nicht immer grübeln und alles zerdenken (eine meiner Lieblingsbeschäftigungen). Wenn du etwas wirklich willst, dann mach es.

  1. Kochen und Backen haben manchmal eine meditative Wirkung auf mich.

Manchmal drücke ich mich damit nur vor anderen Aufgaben, das gebe ich zu. Aber manchmal hilft es auch enorm Stress abzubauen, wenn ich mich einfach in die Küche stelle und was backe.

  1. Yoga ist gar nicht so langweilig wie man denkt und sau anstrengend.

Ich dachte auch lange, dass Yoga hauptsächlich mit Meditation zu tun hat und atmen und alles ist total esoterisch. Falsch gedacht, klar gibt es das auch, aber manche Yoga-Klassen sind echt unglaublich anstrengend und man kommt richtig dabei ins Schwitzen. (Tina in the Middle hat davon ein paar zusammengeschrieben.)

  1. Ich bin tatsächlich sportlich. Ich musste nur erst herausfinden, was mir liegt.

Ich habe mich gefühlte Ewigkeiten dazu gezwungen, laufen zu gehen und wurde weder wirklich besser wirklich, noch hatte ich Spaß daran. Im Schulsport haben wir immer nur irgendwelche Ballspiele gemacht oder Leichtathletik und in beidem war ich eine Niete. Damit war für mich klar, dass ich ein absolut unsportlicher Mensch bin. Und heute? Gehe ich vier Mal die Woche ins Fitnessstudio, werde immer stärker und habe Spaß daran.

  1. Die beste Art, Geld auszugeben, ist, zu reisen.

Niemand gibt gerne Geld aus. Aber es ist wohl mit nichts besser angelegt, als mit einer Reise, um seinen Horizont zu erweitern, neue Länder, Kulturen und Menschen kennen zu lernen.

24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe
24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe
  1. Man kann nie genug Bücher gelesen haben.

Bücher sind für mich eine Art, zu reisen, wenn mein Budget oder meine Zeit für eine reale Reise nicht ausreichen. Sie erweitern den Wortschatz und den Horizont und die Reiseziele sind noch vielfältiger als mit dem Flugzeug.

  1. Ich bin ein schrecklich ungeduldiger Mensch.

Ich hasse es einfach zu warten. Ich habe dabei das Gefühl, dass ich Lebenszeit verschwende, die ich sonst sinnvoll nutzen könnte.

  1. Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit.

Ein Absoluter Pro-Tipp, den ich bei meinen ersten mündlichen Prüfungen im Studium gelernt habe, der aber im ganzen Leben Gold wert ist. Man muss nicht immer im Detail über alles Bescheid wissen und sich absolut sicher sein. Wichtig ist, dass man sicher auftritt.

24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe
… eine von vielen Taktiken, die mich durch mein Studium gebracht haben.

  1. Die Anderen sind auch nur Menschen.

Und in genau solchen Situationen, in denen man 20. anwendet, sollte man sich auch das immer klar machen. Jeder ist ein Mensch, jeder macht Fehler, niemand ist allwissend. Das nimmt eine Menge Druck raus.

  1. Team Carbs!

Ich liebe Kohlehydrate. Kartoffeln, Brot, Nudeln … ? Ich bin dabei. Ich hab’s versucht und dabei gelernt: Auf Kohlehydrate zu verzichten macht weder glücklich, noch führt es zwangsläufig dazu, dass man schlank wird.

  1. Nein sagen, tut niemandem weh.

Ich bin auch so ein Mensch, der bei neuen Aufgaben, reflexartig Ja sagt. Und dann merke ich erst im Nachhinein, wie viel Arbeit das ist und, dass ich eigentlich nicht genug Zeit habe, um dem in meinem Perfektionismus gerecht zu werden. Öfter mal Nein sagen, ist daher überhaupt nicht schlimm und auch ich muss das noch öfter tun.

  1. Mach das, was dir Freude macht.

Das habe ich von meinen Eltern so mitgegeben bekommen und da bin ich unglaublich dankbar für. Wähle nicht irgendein Studium oder eine Ausbildung, weil du weißt, dass du damit später genug Geld verdienst und einen sicheren Job hast. Natürlich brauchen wir alle Geld zum Leben, aber was bringt dir noch so viel Geld, wenn du dich jeden Tag zur Arbeit quälen musst, weil dir dein Job keine Freude bereitet?

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Umweltbewusstsein und wie wir alle etwas nachhaltiger leben können

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Zwei Dinge haben mich diesen Sommer dazu angeregt, mich intensiver mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und mein eigenes Verhalten mehr zu beobachten und zu hinterfragen.

Zum einen las ich Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde. Der zweite Teil ihres Klima-Quartetts. Den ersten Teil Die Geschichte der Bienen, hatte ich bereits letztes Jahr gelesen und beide Bücher haben mich noch lange beschäftigt und nicht mehr richtig losgelassen. In beiden Büchern beschreibt Maja Lunde eine dystopische Zukunft, in der die Resourcen langsam zu Ende gehen und die Menschheit um ihr Überleben kämpfen muss.

Zum anderen habe ich mich im Sommer noch darüber gefreut, wie viele Insekten im Garten meiner Eltern rumfliegen und -schwirren und war ein bisschen ernüchtert, als die mir erklärten, dass in den vorigen Jahren noch viel mehr Insekten dort waren und es diesen Sommer eigentlich eher wenige waren.

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Alles hängt irgendwie zusammen. Unser Konsumverhalten, dass wir immer mehr und immer das Neuste besitzen wollen und das möglichst billig. Unsere Bequemlichkeit, dass wir alles online bestellen können und es am nächsten Tag sofort an unsere Haustür geliefert wird oder dass wir inzwischen wirklich alles in Plastik abgepackt kaufen können. Genauso, der Fakt, dass wir jede Strecke mit dem Auto zurücklegen, ohne dass das wirklich notwendig wäre. Unsere Lebensmittelauswahl, dass wir zu viel und zu billiges Fleisch essen, Obst und Gemüse aus fernen Ländern importieren, statt regional und saisonal zu essen. Ich meine, hallo?! Tomaten das ganze Jahr über?

Ich nehme mich da selbst nicht von aus. Auch ich mache all diese Dinge. Aber ich denke der erste wichtige Schritt ist es schon, sich dessen bewusst zu werden und anzufangen, darüber zu reflektieren.

In kleinen Schritten nachhaltiger Leben

Was tue ich selbst, um bewusster und nachhaltiger zu leben?

Zunächst einmal: Das sind alles nur Mini-Schritte und ich bin sowas von weit weg davon, ein vorbildliches, nachhaltiges Leben zu führen. Aber ich bin auch der Meinung, dass es für kaum einen Menschen möglich ist, von einem auf den anderen Tag alles zu verändern und „richtig“ zu machen. Und was heißt in diesem Zusammenhang überhaupt „richtig“?

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Müllvermeidung:

  • Erst vor ein paar Tagen habe ich mir endlich einen Thermobecher gekauft, damit ich mit den vielen To-Go-Kaffees, die ich trinke, nicht jedes Mal einen Becher an Müll produziere. Inzwischen ist es ja zum Glück in fast jedem Kaffee oder bei fast jedem Bäcker möglich, seine eigenen Becher mitzubringen.
  • Ich kaufe ausschließlich loses Gemüse statt des abgepackten. Das hat zum einen den Vorteil, dass man Verpackungsmüll spart, zum anderen ist es meistens sogar billiger. Und ich persönlich habe noch den Vorteil, dass ich weniger wegschmeiße. Weil ich nämlich immer nur für mich alleine einkaufe, sind die abgepackten Portionen meistens viel zu groß für mich. So kaufe ich eben nur eine Paprika, zwei Zucchini und fünf Möhren. Leider gibt es in meiner Nähe keinen Unverpackt-Laden. Das Konzept finde ich nämlich total spannend und würde das gerne mal probieren.
  • Außerdem habe ich beim Einkaufen immer Taschen dabei, damit ich mir keine Plastiktüten kaufen muss. Viele Supermärkte bieten inzwischen ja auch Papiertüten an, aber sind wir mal ehrlich, wirklich stabil sind die auch nicht und dann landen auch die wieder im Müll.
  • Was noch nicht immer klappt, aber immer öfter, ist, dass ich mir verbiete solche ToGo-Salate oder ähnliches zu kaufen. Das ist ja mehr Verpackung als Salat! Meistens schaffe ich es, mir zu Hause etwas zu kochen und das in der Tupperdose mitzunehmen.
  • Und zu guter Letzt trenne ich natürlich meinen Müll. Meinen WG-Mitbewohnern ist das allerdings manchmal herzlich egal, was die Sache nicht einfacher macht …

Lebensmittel, Tierische Produkte:

  • Ich gebe zu, ich esse gerne Fleisch und möchte einfach nicht komplett darauf verzichten. Ich habe aber ein bisschen rumprobiert und esse inzwischen vegetarische Alternativen wie Tofu oder Sojaprodukte. Vor allem in asiatischen Gerichten mag ich es sogar sehr gerne.
  • Wenn ich Fleisch kaufe, versuche ich eigentlich immer auf Bio auszuweichen
  • Ein schwacher Punkt sind bei mir einfach Milchprodukte. Ich esse unglaublich viel Quark als Proteinquelle und ich liebe Käse. Käse macht leider einfach alles besser und vegane Alternativen können da einfach nicht wirklich mithalten (finde ich!). Aber auch hier gilt natürlich, wo immer es geht: Bio.

CO2-Emission:

  • Ich besitze ein Auto und ich fahre auch ganz gerne Auto. Zu Hause auf dem Land wäre ich ohne auch ziemlich aufgeschmissen. Wenn ich in der Stadt bin, gehe ich aber auch viel zu Fuß oder fahre wann immer möglich mit dem Bus. Als nächstes habe ich mir vorgenommen, mir endlich ein Fahrrad anzuschaffen, mit dem ich in der Stadt fahren kann. (Finde mein Mountainbike hier etwas überdimensioniert :D)
  • Dass wir mit einer 33-Jahre alten Diesel-Schleuder in Urlaub fahren, ist natürlich nicht unbedingt umweltfreundlich. Als Camper produzieren wir aber trotzdem viel weniger Emissionen als mit Flugreisen oder gar mit Kreuzfahrten.

Klamottenkonsum:

  • Grundsätzlich versuche ich, weniger Klamotten zu kaufen, eher hochwertige Teile, die länger halten und nicht mehr so viel Billig-Ware. Zusätzlich schont das auch meinen Geldbeutel
  • Außerdem möchte ich gerne mal Secondhand-Shopping ausprobieren. Vielleicht ist dafür im nächsten Monat ein guter Zeitpunkt, wenn die Herbst-Garderobe wieder aufgefüllt werden muss. Und dann werde ich wahrscheinlich auch hier mal darüber berichten.

Wie gesagt: Das sind alles nur mini Babyschritte und ich weiß, dass da noch ein langer Weg vor mir liegt. Aber egal wie klein, ich glaube, jeder Schritt zählt.

Gerade auf Instagram finde ich immer viel Inspiration für dieses „Projekt“ und deswegen verlinke ich euch hier mal ein paar meiner liebsten Accounts, die das mit der Nachhaltigkeit wirklich schon mega gut drauf haben.

DariaDaria

mehralsgruenzeug

piakraftfutter

nachhaltigkeit.warum.nicht

louisadellert

Beschäftigt euch das Thema auch? Lebt ihr nachhaltig und umweltbewusst? Wenn ja, wie stellt ihr das an? Wenn nein, warum nicht? Lasst mich all das gerne gerne in den Kommentaren wissen! Ich bin sehr gespannt.


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1000 Fragen an mich selbst #8 | Fragen 241-280

1000 Fragen an mich selbst

Wir haben schon fast die 200er geschafft. Wow! Und es macht immer noch sehr viel Spaß, die Fragen zu beantworten und immer öfter muss ich dazu über Dinge nachdenken, über die ich sonst nie nachdenken würde. Ich hoffe, ihr habt auch immer noch Spaß daran, meine Antworten zu lesen.


  1. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

Nicht so richtig, nein. Ich bewundere Menschen total, die so ihre persönliche Berufung gefunden haben und dafür leben. Aber ich habe sowas glaube ich nicht. Zumindest noch nicht.

 

  1. Bist du nach etwas süchtig?

Da ich diese Woche mal wieder feststellen musste, wie knatschig ich werde, wenn mir etwas dazwischenkommt und ich nicht ins Training gehen kann – ja, ich bin ein bisschen Fitnessstudio-süchtig, das muss ich mir jetzt eingestehen.

Außerdem – und das ist weniger gut – bin ich süchtig nach meinem Handy. Ständig ertappe ich mich, wie ich das Ding wieder in der Hand habe, obwohl ich gar keinen Grund habe, außer vielleicht Langeweile. Deswegen habe ich mir auch vorgenommen, demnächst mal die App Moments auszuprobieren, mit der man seine Zeit am Handy tracken kann. Bin doch sehr gespannt was dabei herauskommt.

 

  1. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

In meinem persönlichen und familiären Umfeld hatte ich (zum Glück!) noch nicht viele Begegnungen mit dem Tod. Und die paar haben mich alle berührt, also kann ich diese Frage nicht beantworten.

 

  1. Wie würde der Titel deiner Autobiographie lauten?

Das organisierte Chaos.

 

  1. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?

Schon zu einem sehr hohen Maß. Ich habe schon einiges von dem erreicht, was ich erreichen wollte und deswegen bin ich auch bei zukünftigen Zielen sehr zuversichtlich. Ich denke, ich bin ein sehr umgänglicher Mensch, auch wenn ich gerne meine Meinung gerade heraus sage und damit manchmal Leute vor den Kopf stoße.

 

  1. Wann muss man eine Beziehung beenden?

Wenn der gegenseitige Respekt verloren gegangen ist.

 

  1. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

Da ich noch nicht arbeite, sondern mindestens noch ein weiteres Jahr in der Uni rumsitze, ist das jetzt schwierig, zu beantworten. Aber mir ist Arbeit schon sehr wichtig. Ich hoffe, dass ich einen Job finde, der mir Freude macht und wo ich gerne morgens hingehe. Und dann bin ich auch bereit, mehr zu leisten, als erwartet wird.

 

  1. Was würdest du gern gut beherrschen?

Mehrere Sprachen.

 

  1. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?

Ich denke nicht, dass Geld alleine glücklich macht. Aber es kann auf jeden Fall dabei helfen, manche Ziele zu verfolgen.

 

  1. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?

Auf jeden Fall.

 

  1. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

In der einzigen, die ich betreibe: Kraftsport. Im Tanzen war ich aber auch immer ganz gut, glaube ich.

 

  1. Heuchelst du häufig Interesse?

Nein. Kann ich auch gar nicht, das würde mein Gegenüber sofort merken.

 

  1. Kannst du gut Geschichten erzählen?

Nein, glaube nicht.

 

  1. Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Na, allen meinen Lieben. Generell gönne ich niemandem was Schlechtes.

 

  1. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Da fällt mit jetzt ganz ehrlich nichts ein. Klar, es gab mal Veranstaltungen, wo ich mir am nächsten Tag gedacht habe: „Wärst du da nur hingegangen.“ Aber da ist jetzt tatsächlich nichts, was mich nachhaltig beschäftigt.

 

  1. Kannst du dich gut ablenken?

Ja. Manchmal sogar zu gut.

 

  1. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Ich habe das Gefühl, dass es die Frage schonmal gab … Aber nagut. In meiner Jugend fand ich es irgendwie immer toll, mich besonders damenhaft zu kleiden. So mit Blusen und hohen Schuhen und allem was dazu gehört. Ab und an mag ich das heute auch noch, aber im Alltag fühle ich mich am wohlsten mit T-Shirt, Jeans und Chucks.

 

  1. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?

Einen eigenen Blog haben.

 

  1. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?

Nein. Ich bin gerne eine Frau.

Jean-Paul Sartre

  1. Wer nervt dich gelegentlich?

Jeder Mensch nervt mich gelegentlich. Das ist nicht böse gemeint, aber das liegt einfach in meiner Natur als introvertierter Mensch.

 

  1. Über welche Themen unterhältst du dich am liebsten?

Über alles mögliche. Von Klatsch und Tratsch und Klamotten über Umweltschutz und Politik zu philosophischen Fragen, kann ich mich – mit dem richtigen Gesprächspartner – eigentlich über alles unterhalten.

 

  1. Kannst du leicht Fehler eingestehen?

Ich wollte spontan „Ja“ schreiben, aber desto länger ich darüber nachdenke, muss ich feststellen, dass das einfach nicht stimmt. Ich arbeite aber daran.

 

  1. Was möchtest du nie mehr tun?

Schlechtbezahlte, eintönige Ferienjobs.

 

  1. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Ausgeglichen.

 

  1. Sagst du immer die Wahrheit?

Meistens schon.

 

  1. Was bedeutet Musik für dich?

Ich höre Musik als Hintergrundbeschallung. Beim Schreiben, um mich besser konzentrieren zu können, im Auto, um laut mitzugrölen. Ich habe keine „tiefsinnige“ Beziehung zu Musik. Ich höre, was mir gut gefällt und in erste Linie ist Musik für mich Unterhaltung.

 

  1. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Nein.

 

  1. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?

Ich bin ein Einzelkämpfer. Ich mag es nicht, mich auf andere verlassen zu müssen bei meiner Arbeit und teile mir meine Aufgaben lieber selbst ein. Das hängt natürlich vor allem mit schlechten Erfahrungen mit Gruppenarbeit in der Schule und im Studium zusammen. Ich kann mir schon vorstellen, dass man in einer Gruppe neue Denkanstöße austauschen kann und das sehr bereichernd ist, wenn eben alle Gruppenmitglieder ein gleich großes Interesse an der Aufgabe haben und man sich auf alle verlassen kann. Leider habe ich diese Erfahrung erst sehr selten machen dürfen und von daher arbeite ich lieber allein.

 

  1. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Wofür ich mir heute immer noch in den Ar*** treten könnte, ist, dass ich in der Schule so verdammt faul war und mit ein bisschen mehr Arbeit ein viel besseres Abi hätte schreiben können. Auf der anderen Seite, interessiert das heute niemanden mehr, mein Studium habe ich auch so gut auf die Reihe bekommen und von daher, ist das nichts was ich mir nicht verzeihen könnte. Aber sonst fällt mir hier leider nichts ein.

 

  1. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?

Keine.

 

  1. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Was ist denn „intensiv genug“? Also für meine Begriffe denke ich schon viel über mein Leben im Speziellen nach. Über das Leben allgemein nicht so viel. Aber „genug“ bedeutet ja auch für jeden etwas anderes.

 

 

  1. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?

Manchmal.

 

  1. Bist du autoritätsgläubig?

Nicht so sehr. Natürlich gibt es Autoritäten, denen man sich fügen muss, wie z.B. der Polizei oder dem Gericht (zumindest, ist es glaube ich erstmal klüger, das zu tun). Aber generell erkenne ich eher Kompetenz an als Autorität. Im Idealfall liegt beides bei der gleichen Person, aber leider ist das nicht immer der Fall. Und einer inkompetenten Autoritätsperson fällt es mir schon schwer Respekt entgegenzubringen.

 

  1. Bist du gern allein?

Ja.

 

  1. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Eigentlich so ziemlich alle bisher.

 

  1. Welchen guten Zweck förderst du?

Leider keinen.

 

  1. Wie sieht dein Traumhaus aus?

Ein hübsches Landhaus mit großem Garten und bunten Fensterläden.

 

  1. Machst du leicht Versprechungen?

Nein. Ich denke immer gründlich darüber nach, ob ich ein Versprechen halten kann.

 

  1. Wie weit gehst du für Geld?

Klar, jeder braucht Geld und ich habe auch schon ätzende Jobs gemacht, um in den Ferien ein bisschen was dazuzuverdienen. Aber wie weiter oben schon geschrieben, möchte ich das nicht mehr machen. Geld macht zwar auch vieles leichter, aber es ist nicht das Wichtigste für mich und von daher würde ich auch nicht sehr weit gehen dafür.

 

  1. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Leider ja.


Hier kommt ihr zu den früheren Teilen:

#1 | Fragen 1-40: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-1-fragen-1-40/

#2 | Fragen 41-80: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-2-fragen-41-80/

#3 | Fragen 81-120: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-3-fragen-81-120/

#4 | Fragen 121-160: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-4-fragen-121-160/

#5 | Fragen 161-200: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-5-fragen-161-200/

#6 | Fragen 201-220: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-6-fragen-201-220/

#7 | Fragen 221-240: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-7-fragen-221-240/

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1000 Fragen an mich selbst #7 | Fragen 221-240

1000 Fragen an mich selbst
  1. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Ist mir selbst noch nicht passiert. Aber ich glaube schon, dass es das gibt.

 

  1. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

In stressigen Zeiten muss ich mich schon dazu zwingen. Dafür gibt es dann aber auch wieder Phasen, wo ich mehr Zeit für mich habe. So eine Art „Routine“ habe ich da nicht. Dafür ist mein Leben aber auch zu sehr in „Phasen“ gesplittet im Moment.

 

  1. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Naja, sich zu verlieben, plant man ja in der Regel sowieso nicht, oder? Also ja, klar.

 

  1. Steckst du Menschen in Schubladen?

Ich habe ja schon Mal meine Meinung zum Thema Schubladendenken kundgetan. Grundsätzlich finde ich es nicht gut, Menschen in Schubladen zu stecken, ich selbst möchte von anderen auch nicht in eine gesteckt werden. Dennoch passiert es auch mir natürlich manchmal, dass ich eine vorgefertigte Meinung über Leute habe nur wegen einer oder zwei Eigenschaften. Wenn mir das auffällt, versuche ich aber immer, das nochmal zu hinterfragen.

 

  1. Welches Geräusch magst du?

Meeresrauschen. Laub, das im Wind raschelt. Das Knistern von Papier beim Umblättern.

Dieses eine fiepsige Geräusch, das mein Freund macht, wenn er süß sein möchte.

Knarrzendes Holz.

Das Schließen einer Camper-Schiebetür.

Und das Krachen schwerer Hanteln, wenn man sie nach der Übung wieder einhängt.

 

  1. Wann warst du am glücklichsten?

Da gibt es nicht den einen Moment oder das eine Erlebnis. Ich hatte bisher viele glückliche Momente.

 

  1. Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meiner Familie und mit meinem Freund.

 

  1. Willst du immer alles erklären?

Ja. Ich erkläre mich manchmal um Kopf und Kragen, wenn ich das Gefühl habe, nicht verstanden zu werden.

 

  1. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Als ich im Legoland in eine Achterbahn gestiegen bin. Und es ist mir egal, dass da sonst fast nur kleine Kinder mitfahren, ich bin einfach ein Schisser.

 

  1. Was war deine größte Jugendsünde?

Trotz Hausarrest abends aus dem Fenster steigen und mich im Dorf rumtreiben.

 

  1. Was willst du einfach nicht einsehen?

So einiges. Ich kann manchmal ziemlich trotzig sein, sei es bestimmten Menschen oder der Welt im Allgemeinen gegenüber.

Ich will zum Beispiel nicht einsehen, dass viele Menschen gemein, egoistisch und raffgierig sind. Ich will nicht einsehen, dass ich an der Uni Kurse belegen muss, die mich überhaupt nicht interessieren. Ich will nicht einsehen, dass die AfD es ziemlich mühelos in den Bundestag geschafft hat und ich will nicht einsehen, dass weiße Weihnachten in unseren Breitengraden gar nicht so häufig vorkommen. Ich will nicht einsehen, dass meine Eltern „zu reich“ sind, damit ich BaföG erhalten kann und erst recht will ich nicht einsehen, dass George R. R. Martin Das Lied von Eis und Feuer vermutlich niemals beenden wird!

Und diese Liste, könnte ich noch beliebig lang fortsetzen.

 

  1. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Da habe ich jetzt tagelang drüber nachgedacht und mir fällt beim besten Willen keine ein. Ist das jetzt gut oder schlecht?

 

  1. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Keinen bestimmten, ich hatte schon oft sehr gute Tage, die wiederholenswert wären. Aber alles in allem freue ich mich doch mehr auf die Tage, die hoffentlich noch kommen.

 

  1. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Das ist schwierig … Wenn ich mehr Zeit habe, aber nicht mehr Geld, kann ich die Zeit dann wirklich so nutzen, wie ich mir das vorstelle? Aber wenn ich mehr Geld habe, allerdings keine Zeit, was habe ich dann von dem Geld? Also am liebsten natürlich beides. Wenn ich mich entscheiden muss, dann aber doch wahrscheinlich mehr Zeit. Um sie mit wichtigen Menschen zu verbringen, das kostet nämlich nichts.

 

  1. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Manchmal macht mir die Ungewissheit, was in einem oder zwei Jahren sein wird, schon ein bisschen Angst. Da wäre es durchaus hilfreich, mal einen kurzen Blick erhaschen zu können. Auf der anderen Seite, fände ich es aber auch irgendwie gruselig. Und die Spannung geht ja auch verloren, also wahrscheinlich doch lieber nicht.

 

  1. Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Mal so, mal so. Ich bürde mir oft zu viel Arbeit auf, weil ich immer ‚ja‘ sage, wenn jemand was von mir will.

 

  1. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Nicht wirklich, nein. Zumindest nicht so gefährlich, dass es mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben wäre.

 

  1. Hast du einen Tick?

Ich weiß nicht, ob man das als Tick bezeichnen kann, aber es triggered mich wahnsinnig, wenn meine Mitbewohner Pfannen auf Töpfe oder große auf kleine Töpfe stapeln. Genauso bringt es mich auf die Palme, wenn mein Freund beim Frühstück die Marmeladengläser aufgeschraubt stehen lässt. Da kommt der kleine Monk in mir zum Vorschein.

 

  1. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Ich kann mich noch erinnern, dass wir am Gymnasium im Ethikunterricht mal über eine ähnliche Frage diskutiert haben. Keine Ahnung, warum mir das hängen geblieben ist, wahrscheinlich, weil das Ergebnis der Diskussion (war es überhaupt das Ergebnis oder bastle ich mir das gerade so zurecht?) heute noch meine Meinung dazu prägt.

Ich denke nämlich, Glück ist eher eine Momentaufnahme. Ich glaube nicht, dass man in seinem Leben irgendwann das Glück erreichen kann. Eher eine grundsätzliche Zufriedenheit. Glücklich sind einzelne Momente dabei, die natürlich zu dieser Zufriedenheit beitragen, aber Glück als Ziel ist meiner Meinung nach unrealistisch.

 

  1. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit den Menschen, die mir am wichtigsten sind.

 


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1000 Fragen an mich selbst #6 | Fragen 201-220

1000 Fragen

Heute gibt es nur 20 Fragen, weil einige eine ausführlichere Antwort benötigt haben, als es bisher der Fall war. Ich wünsche euch viel Spaß damit!


  1. Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Nicht besonders gut.

 

  1. Hast du oft Glück?

Tatsächlich ja.

 

  1. Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Die Frage impliziert, dass ich mehr als eine Freundin habe. Da ich mit der Bezeichnung „FreundIn“ aber sehr vorsichtig bin, ist das nicht der Fall.

 

  1. Was machst du anders als deine Eltern?

Ich glaube, das ist eine Frage, die sich besser beantworten lässt, wenn man selbst Kinder hat. So fällt mir da nicht wirklich was Spezifisches ein.

 

  1. Was gibt dir neue Energie?

Qualitytime zu zweit oder alleine.

 

  1. Warst du in der Pubertät glücklich?

Nicht so wirklich. Ich wusste nicht richtig wo ich hin wollte und hab mich leicht von anderen beeinflussen lassen. Meine Pubertät war zwar zum Glück relativ kurz, aber dafür auch ganz schön anstrengend. (Für meine Eltern wahrscheinlich noch mehr als für mich.)

 

  1. Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

Was am nächsten an so etwas wie Durchmachen rankommt, war wohl unsere Fahrt nach Dänemark. Da haben wir zwei Stunden geschlafen/gedöst und sind sonst die Nacht durchgefahren. Wirklich eine komplette Nacht durchgemacht, habe ich glaube ich in der 12. Klasse, als wir gefeiert haben, dass die Abiturienten weg sind und wir jetzt offiziell die ältesten an der Schule sind.

Was soll ich sagen? Ich mag meinen Schlaf eben … 😀

 

  1. Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Mit der Zukunft und Dingen, die wahrscheinlich nie passieren werden.

 

  1. Blickst du dich oft um?

Buchstäblich oder metaphorisch? Buchstäblich – ich leide nicht unter Verfolgungswahn, also nein. Metaphorisch – naja da ist jetzt ja auch wieder die Frage: nach links und recht umblicken oder zurückschauen? Nach links und rechts in mein Umfeld werfe ich schon immer wieder mal einen Blick, auch gerne über den Tellerrand hinaus. Zurück schaue ich eigentlich eher selten.

 

  1. Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Wär blöd, dass jetzt ins Internet zu schreiben, oder?

 

  1. Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Wirklich streiten tun wir eigentlich sehr selten. Wir haben immer mal wieder Meinungsverschiedenheiten, die auch regelmäßig aufkommen. Zum Beispiel darüber ob man aufstehen und etwas tun oder bis mittags im Bett liegen bleiben sollte.

 

  1. Worauf freust du dich jeden Tag?

Irgendwie gibt es da nicht die eine Sache. Ich freue mich auf unterschiedliche Dinge. An manchen Tagen freue ich mich auch auf gar nichts, außer, wieder ins Bett zu gehen abends, weil sie einfach doof sind.

 

  1. Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Die, in der wir gelacht, gelästert und dummes Zeug geredet haben. Die, in der alle Männer Ärsche waren und niemals eine von uns die Schuld daran getragen hätte. Die, in der wir eigentlich immer gute Laune hatten. Bis es irgendwann nicht mehr so war.

Aber das ist ok. Denn diese Freundschaft(en) hatte(n) ihre Zeit und die war leider irgendwann vorbei. Aber die Erinnerungen bleiben und bringen mich auch jetzt gerade wieder zum lächeln.

 

  1. Wie gehst du mit Stress um?

Ich erzähle jedem, wie viel Stress ich gerade habe und stresse mich selbst noch mehr, indem ich mir immer wieder vorhalte, wie stressig es gerade ist.

 

  1. Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?

Wer tut das nicht? Wenn ich in ein Vorstellungsgespräch gehe, will ich mich von meiner besten Seite zeigen, da erzähle ich nicht, dass ich letztens den ganzen Tag im Bett gelegen und Netflix geschaut habe. Wir alle spielen unterschiedliche Rollen in unterschiedlichen Kontexten. Und ich denke, ein Stück weit ist das gut so, sonst würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren.

 

  1. In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

Wir haben die gleichen Augen.

Außerdem beschweren sich andere immer wieder, dass wir nie wirklich Begeisterung zeigen können, wenn wir beschenkt werden. Zehnmal zu wiederholen “Ich freu mich, ich schwör’s!” macht die Sache irgendwie meistens nicht besser.

 

  1. Kann man Glück erzwingen?

Nein.

 

  1. Welcher Streittyp bist du?

Klischee-Frau. Leider. Auf die Frage „Was ist los?“ antworte ich fünf Mal mit „Nix“, nur um danach irgendeinen passiv-aggressiv Kommentar loszuwerden. Wenn der Streit dann ausgebrochen ist, kann ich durchaus auch laut werden und das Schlimmste ist eigentlich, dass ich fast immer anfangen muss zu weinen, wenn ich wütend bin. Das heißt, ich heule und schreie, obwohl ich eigentlich nur schreien möchte und das ist ganz furchtbar.

 

  1. Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Ja. Ich bin definitiv ein Morgenmensch.

 

  1. Wie klingt dein Lachen?

Ich habe mein eigenes Lachen irgendwie gar nicht im Ohr. Da müsste ich jemanden fragen …


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1000 Fragen an mich selbst #5 | Fragen 161-200

1000 Fragen
  1. Bist du eher ein Hundetyp oder ein Katzentyp?

Beides. Katzen sind zwar mein Soul-Animal, aber Hunde sind halt auch schon ziemlich süß.

 

  1. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?

Indem ich gemein bin. Ich habe manchmal eine komische Art, meine Zuneigung zu zeigen und tendiere eh bei Menschen, die ich noch nicht so gut kenne, dazu, ein bisschen socially akward zu sein …

 

  1. Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?

Beides. Ich warte schon meistens bis ich Hunger habe, aber wenn ich z.B. weiß, im Kühlschrank steht noch ein leckerer Kuchen und da habe ich dann total Appetit drauf … dann esse ich auch ohne Hunger ein Stück.

 

  1. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?

Selten.

 

  1. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?

In vielerlei Hinsicht. Irgendwie habe ich ziemlich oft eine andere Meinung als die breite Masse. Ich bin quasi Ms unpopular opinion.

 

  1. Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?

Was denn jetzt? Jugend- oder Kinderfilm? Das sind meiner Meinung nach zwei verschiedene Dinge. Für Kinder ganz klar die alten (und auch manche der neuen) Disneyfilme. Bei Jugendfilm tu ich mich irgendwie schwer …

 

  1. Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?

Nein. Meistens komme ich pünktlich, bin dann also die erste, kann dann aber auch früh wieder abhauen.

 

  1. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?

Puh. Keinen bestimmten ehrlich gesagt. Ich habe aber auch allgemein wenig Musik gehört in letzter Zeit.

 

  1. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?

Ja, wenn es z.B. um ein Vorstellungsgespräch oder ähnliches geht. Ich telefoniere ja auch grundsätzlich nicht gerne mit Fremden, lieber schreibe ich 10 Emails hin und her. (Und ja, ich sehe ein, dass das ziemlich unökonomisch ist.)

 

  1. Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?

Erst vor ein paar Wochen.

 

  1. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Mit Menschen, die mir wichtig sind.

 

  1. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?

Manchmal passieren Dinge eben. Lass es geschehen und hör auf dich reinzusteigern wenn du sowieso nichts ändern kannst. Nimm es hin.

 

  1. Was fällt dir ein, wenn du an den Sommer denkst?

Camping, Eis und Wassermelonen

 

  1. Wie duftet dein Lieblingsparfüm?

Ich habe kein Lieblingsparfüm.

 

  1. Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?

Die von Freunden, welche eigentlich keine Freunde waren.

 

  1. Wie findest du dein Aussehen?

Ich mag mich schon ganz gerne an den meisten Tagen.

 

  1. Gehst du mit dir selbst freundlich um?

Nicht immer. Aber ich versuche gerade, mein Gehirn umzuerziehen und die negativen durch positive Gedanken zu ersetzen, wenn ich mir dessen bewusst werde.

 

  1. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?

Aktuell nicht, weil ich nichts so sehr auszusetzen habe, dass ich eine solche Maßnahme nötig finden würde. Grundsätzlich kann ich aber verstehen, warum manche das möchten und will es auch für mich in der Zukunft nicht völlig ausschließen.

 

  1. Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?

König der Löwen

 

1000 Fragen

  1. Füllst du gerne Tests aus?

Hallo? 😀

 

  1. Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?

Nein. Jede Generation sagt zwar, dass früher alles besser war. Aber ich glaube wir haben es heute schon ziemlich gut. Zum Jammern findet man doch immer was.

 

  1. Wie egozentrisch bist du?

Vielleicht auch mehr, als ich vor mir selbst zugeben möchte.

 

  1. Wie entspannst du dich am liebsten?

Mit einem guten Buch oder einer spannenden Serie. Im Winter ein Heißgetränk dazu und im Sommer ein Eis oder Obst.

 

  1. Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Ja.

 

  1. Worüber grübelst du häufig?

Über alles. Kein Witz. Ich grüble jedes Thema einfach tot in meinem Kopf. Bei der lieben Kay von twistheadcats habe ich dazu letztens endlich das passende Wort gelernt: Brainfuck. Das tue ich. Die ganze Zeit.

 

  1. Wie siehst du die Zukunft?

Ein bisschen ungewiss, weil ich absolut keine Ahnung habe, was nächstes Jahr um die Zeit in meinem Leben los sein wird. Aber dennoch auf jeden Fall optimistisch.

 

  1. Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

Ich glaube auf dem Stadtfest in dem Sommer als wir dann ein paar Monate später auch zusammenkamen.

 

  1. Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Ich hab von jedem irgendwie ein bisschen was. Aber ich kriege immer wieder zu hören, dass ich genauso aussehe wie meine Oma, als sie so alt war wie ich jetzt.

 

  1. Wie verbringst du am liebsten deine Abende?

Im Bett oder auf der Couch mit einer Serie.

 

  1. Wie unabhängig bist du in deinem Leben?

Ziemlich unabhängig.

 

  1. Ergreifst du häufig die Initiative?

Kommt darauf an, worum es geht. Mal ja, mal nein.

 

  1. An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

Ich hatte nur ein Haustier bisher, also eigentlich zwei, aber das waren zwei Zwergkaninchen-Geschwister, also zähle ich die mal als eins.

 

  1. Hast du genug finanzielle Rücklagen?

Ich komme gut zurecht.

 

  1. Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?

Auf keinen Fall.

 

  1. Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Kommt darauf an von wem sie kommt und wie sie formuliert ist. Mit konstruktiver Kritik kann ich durchaus gut umgehen.

 

  1. Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

Nein.

 

  1. Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?

Wenn ich merke, dass ich sehr erschöpft bin, weil ich viel Stress hatte und auch viel unter Leuten war, dann nehme ich mich manchmal bewusst raus für ein paar Stunden und mache einfach gar nichts. Ich sollte mir diese Auszeiten allerdings bewusst regelmäßiger nehmen, dann werden einzelne Phasen auch nicht so anstrengend.

 

  1. Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?

Über einen guten Kumpel, der extrem witzig und verpeilt ist, wenn er getrunken hat. Nicht falsch verstehen, ich lache keine Leute aus, weil sie betrunken sind. Wir haben alle miteinander gelacht.

 

  1. Glaubst du alles, was du denkst?

Ähm … ja? Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Frage verstehe.

 

  1. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Eine Party, über die wir heute immer noch in regelmäßigen Abständen reden, war die zum 19. Geburtstag meines Freundes, der aber damals noch nicht mein Freund war. Das war wirklich legendär.


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1000 Fragen an mich selbst #4 | Fragen 121-160

1000 Fragen

Es geht weiter. Es macht bisher wirklich viel Spaß die Fragen zu beantworten und ich freue mich regelmäßig auf den nächsten Teil. Der heutige Teil 4 der 1000 Fragen-Reihe beschäftigt sich ziemlich viel mit Gefühlen. Aber ihr werdet auch erfahren, mit wem oder was ich mich mehr unterhalte: mit mir selbst oder mit Gegenständen? Los geht’s!


  1. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Ich gebe mein Bestes beides unter einen Hut zu bekommen.

 

  1. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Dafür, dass sie mich immer in meinen Lebensentscheidungen unterstützen und mir immer ermöglich haben, das zu tun, was ich tun möchte.

 

  1. Sagst du immer, was du denkst?

Nein. Auch wenn das früher anders war, da war ich manchmal ziemlich ungefiltert. Allerdings habe ich inzwischen gelernt, dass nicht immer alles gesagt werden muss.

 

  1. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?

Nein, nie.

 

  1. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Zum Glück, keinen.

 

  1. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?

Vermutlich was zu essen.

 

  1. Verliebst du dich schnell?

Ja. Aber das Verliebtsein geht meistens schnell wieder vorbei. Entweder es entwickelt sich Liebe draus (was selten passiert ist) oder die Sacher hat sich erledigt.

 

  1. Woran denkst du bevor du einschläfst?

Meine To Dos für den nächsten Tag.

 

  1. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Der Sonntag.

 

  1. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?

Mein Erststudium in Regelstudienzeit abgeschlossen zu haben. Und das auch noch nicht mal schlecht.

 

  1. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?

Emma Watson. Ich kann mir nicht helfen, aber sie ist einfach unglaublich inspirierend und einfach eine tolle Frau.

 

  1. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?

Nein.

 

  1. Was ist dein Traumberuf?

Mein aktuelles Praktikum in der Schauspieldramaturgie kommt da tatsächlich schon sehr nah dran. Vielleicht erzähle ich da mal genaueres zu in einem separaten Blogpost.

 

  1. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Eher nicht. Ich will meistens alles selbst hinbekommen.

 

  1. Was kannst du nicht wegwerfen?

Einiges. Ich hebe viele Dinge auf, nur um sie dann halt zwei Jahre später in den Müll zu werfen. Was ich allerdings für immer sammeln und niemals wegwerfen werde, sind die ganzen Eintrittskarten zu Konzerten, Musicals, Theateraufführungen und und und … die bleiben für immer als physische Erinnerungen an meistens unvergessliche Abende.

 

  1. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?

Facebook, Instagram, Youtube.

 

  1. Sind die besten Dinge im Leben gratis?

Aus einem Impuls wollte ich sofort „Ja“ schreiben. Bei längerem Nachdenken bin ich mir da allerdings nicht mehr so sicher. Klar, Emotionen und Menschen sind gratis, Erlebnisse aber schon nicht mehr grundsätzlich. Also: Teilweise.

 

  1. Hast du schon einmal etwas gestohlen?

Nein. Auf jeden Fall könnte ich mich nicht daran erinnern.

 

  1. Was kochst du, wenn du Gäste hast?

Ich frage meistens vorher, worauf die Leute Lust haben.

 

  1. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?

Bei meiner Entscheidungsfreudigkeit, bekomme ich in nur einer Minute nicht viel.

 

1000 Fragen

 

  1. In welche Länder möchtest du noch reisen?

Ich habe mal eine Bucketliste hochgeladen, da könnt ihr das nachlesen.

 

  1. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne?

Fliegen stelle ich mir toll vor. Noch besser wäre natürlich die Fähigkeit, zu Apparieren (Harry Potter Fans, wissen was ich meine)

 

  1. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?

Solche Situationen gab es bestimmt, aber ich glaube, die hab ich verdrängt. Mit fällt nämlich beim besten Willen nichts ein. Das glaub ich ja selbst kaum!

 

  1. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

Da gibt es ein paar. Also den einen „Gute-Laune-Hit“ hab ich nicht.

 

  1. Wie flexibel bist du?

Unflexibler, als ich zugeben möchte. Ich mag es nicht, wenn Pläne sich ändern oder ich „mal spontan sein“ soll. Aber ich versuche, mich da immer mehr drauf einzulassen. Beim Reisen funktioniert das allerdings schon erstaunlich gut.

 

  1. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du magst?

Nein, nicht wirklich.

 

  1. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?

Auf mein Handy schauen.

 

  1. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?

Im Spiegel. Immer dieser Moment, wenn ich vor dem Spiegel stehe und denke: „Heute siehst du gut aus, Zeit für Fotos.“ Und die Kamera  dann so: „Nö.“

 

  1. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?

Prinzipiell eher mehr Sport, weil ich Essen liebe. Man sollte sich aber nicht selbst geißeln, weil man mal mehr gegessen hat, als vielleicht gut war. Also bei mir gibt es durchaus auch Tage an denen es eben “mehr Kalorien UND weniger Sport” ist. Genießt das Leben!

 

  1. Führst du oft Selbstgespräche?

Ständig.

 

  1. Wofür wärst du gern berühmt?

Ich möchte eigentlich nicht berühmt sein. Aber wenn doch, dann gerne im akademischen Kontext für meine Doktorarbeit oder so.

 

  1. Wie fühlt es sich an abgewiesen zu werden?

Furchtbar.

 

  1. Wen würdest du gern besser kennenlernen?

Da fällt mir ehrlich gesagt niemand ein …

 

  1. Duftest du immer gut?

Ich glaube kaum.

 

  1. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?

Ich habe nicht gezählt, aber ich schätze so privat im Schnitt ein Buch pro Monat, mal mehr, mal weniger. Also etwa 12 im Jahr. Und dann kommen da noch die Bücher für die Uni dazu, aber das sind immer unterschiedlich viele.

 

  1. Googlest du dich selbst?

Habe ich vor Jahren mal gemacht und festgestellt, dass es eine Schwimmerin mit meinem Namen gibt. Seitdem habe ich’s dann nicht mehr gemacht, weil das nicht wirklich ergiebig war 😀

 

  1. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen?

Den Mauerfall. Ich stelle mir vor (und weiß aus Erzählungen), dass das ein extrem emotionaler Moment war und das hätte ich wirklich wirklich gerne miterlebt.

 

  1. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammen wohnen?

Ich wohne zwar aktuell in einer WG, allerdings mit Leuten, die ich vorher nicht kannte und die ich mir auch nicht selbst aussuchen durfte. Das klappt zwar gut, aber bei wirklichen Freunden, die man schon lange kennt, ist das glaube ich nochmal was anderes. Nein, das möchte ich nicht.

 

  1. Sprichst du mit Gegenständen?

Wenn, dann mit technischen Gegenständen, wie meinem Laptop oder meinem Handy. So nach dem Motto: „Tu doch einfach, was ich möchte.“

 

  1. Was ist dein größtes Defizit?

Wahrscheinlich, dass ich nie still sitzen kann. Mein Freund dagegen hat das Nichtstun sozusagen perfektioniert und leidet regelmäßig darunter, dass ich ständig irgendwas machen will. (Sorry an der Stelle.)

 


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#3 | Fragen 81-120: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-3-fragen-81-120/

#5 | Fragen 161-200: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-5-fragen-161-200/

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#7 | Fragen 221-240: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-7-fragen-221-240/

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1000 Fragen an mich selbst #3 | Fragen 81-120

1000 Fragen

Weiter geht’s in die nächste Runde der 1000 Fragen. Wir legen direkt los, ohne viel Vorgeplänkel.


  1. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Wahrscheinlich sehr viel lesen. Und Sport machen.

 

  1. Was hat dich früher froh gemacht?

Eigentlich die gleichen Dinge wie heute auch, würde ich sagen.

 

  1. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

Das kann ich gar nicht so festlegen, weil das sehr stimmungsabhängig ist bei mir. Manchmal ist mir nach Kleid und High Heels und an anderen Tagen fühle ich mich am wohlsten in Jeans und Kuschelpulli. Und worin ich mich wohlfühle, damit gefalle ich mir auch am besten.

 

  1. Was liegt auf deinem Nachttisch?

Mein aktuelles Buch.

 

  1. Wie geduldig bist du?

Überhaupt nicht.

 

  1. Wer ist dein gefallener Held?

Über diese Frage habe ich jetzt lange nachgedacht, aber mir ist niemand eingefallen.

 

  1. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Nein. Es gibt zwar Fotos, bei denen ich mich nicht freuen würde, wenn sie jeder sieht. Aber erpressbar wäre ich durch keins von denen.

 

  1. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Mit meinen Freunden aus der Schulzeit hat sich der Kontakt leider meistens verlaufen oder ich zähle sie heute nur noch zu „Bekanntschaften“. Dementsprechend sind alle anderen Freundschaften noch sehr jung. Zumal es auch mindestens ein Jahr oder länger dauert, bis ich jemanden nicht mehr als Bekanntschaft, sondern als Freund betrachte.

 

  1. Meditierst du gerne?

Ich kann’s einfach nicht und deswegen kann ich auch nicht behaupten, es gerne zu machen. Ich hab’s wirklich versucht, mehrmals. Aber irgendwie ist das nichts für mich.

 

  1. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Unterschiedlich. Wenn ich Aggressionen abbauen muss, geh ich zum Sport. Das hilft immer sehr.

Wenn ich einfach traurig und mies drauf bin darf es aber auch gerne ein Becher Ben & Jerry’s auf der Couch sein. Spazierengehen hilft mir auch oft dabei, den Kopf frei zu bekommen. Und am besten hilft mir meistens von meinem Schatz in den Arm genommen zu werden.

 

  1. Wie heißt dein Lieblingsbuch?

Da kann ich mich nicht festlegen. Ich hab schon so viele so gute Bücher gelesen, manche besser, manche schlechter. Aber mich da auf ein einzelnes zu beschränken, wäre nicht fair.

 

  1. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App?

Mit meinem Freund.

 

  1. Was sagst du häufiger: Ja oder nein?

Gute Frage … Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich oft ja sage und mich hinterher darüber ärgere, weil ich dies oder jenes doch gar nicht wollte. Auf der anderen Seite kann ich auch oft ganz schön ablehnend sein und einfach rund heraus nein sagen. Aber ich glaube, das kommt auf die Person an, mit der ich rede.

 

  1. Gibt es ein Gerücht über dich?

Nicht, dass ich wüsste.

 

  1. Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?

Reisen, reisen, reisen.

 

  1. Kannst du gut Auto fahren?

Auch wenn ich weiß, dass mein Freund jetzt den Kopf schüttelt, aber ich finde schon.

 

  1. Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?

Nein. Wenn sie mich nett finden, so wie ich bin, ist das gut und ich freue mich darüber. Wenn nicht, ist das zwar schade, aber auch nicht zu ändern.

 

  1. Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?

So manches.

 

  1. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Essen gehen oder gemütlich ein, zwei Gläser trinken mit lieben Menschen.

1000 Fragen
Ödön von Hórvath

  1. Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen?

Wenn ja, dann nicht bewusst. Also mir fällt nichts ein.

 

  1. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Teilweise schon. Allerdings habe ich grade ein bisschen gegooglet und auf den meisten Seiten stehen so viele Attribute, dass jeder irgendwas finden wird, was da zu ihm passt 😀 Dennoch musste ich immer wieder feststellen, dass ich tatsächlich viele Charaktereigenschaften mit anderen Leuten teile, die das gleiche Sternzeichen haben.

 

  1. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Schwarz, blau, grau, weiß … ich versuche immer wieder mehr Farbe reinzubringen, aber das gestaltet sich irgendwie unglaublich schwer.

 

  1. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Ich gebe jeden Tag erneut mein Bestes.

 

  1. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Ich schaue immer nur eine, maximal zwei Serien parallel. Das ist bei mir genauso wie mit Büchern. Wenn ich eine Serie von vorne bis hinten durch habe (oder sie abgesetzt wurde oder die neueste Staffel noch nicht auf Netflix verfügbar ist), dann fange ich eine neue an.

 

  1. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?

Ich möchte mich immer wieder für die kleinen Dinge im Leben begeistern können.

 

  1. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Ich glaube nicht. Wäre mal einen Selbstversuch wert, allerdings stelle ich es mir extrem schwierig vor.

 

  1. Wer kennt dich am besten?

Meine Mama.

 

  1. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?

Bügeln. Deswegen mache ich das auch nie.

 

  1. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Natürlich, wer ist das nicht mal?

 

  1. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Ohne Wecker aufstehen, am besten vom Sonnenschein geweckt, dann ein leckeres, ausgiebiges Frühstück. Und dann einfach die Dinge tun, auf die ich Lust habe: ein gutes Buch lesen, Podcasts hören (die habe ich neu für mich entdeckt) und einfach nichts tun. Nachmittags vielleicht ein Spaziergang und dann ein Eis oder ein Stück Kuchen mit meinem Schatz. Den Abend lassen wir ausklingen bei einem guten Essen (Lieferdienst oder ausgehen) am liebsten auf der Terrasse. Und es gibt einen schönen Sonnenuntergang.

 

  1. Bist du stolz auf dich?

Ja, auf jeden Fall.

 

  1. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Ich kann kleinere Gegenstände mit meinen Zehen greifen. Obwohl … so nutzlos ist das gar nicht, oder?!

 

  1. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Verschiedene Freundschaften, die ohne klärendes Gespräch zu Ende gegangen sind.

 

  1. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?

Ich trinke ziemlich wenig Alkohol. Und wenn, dann weil ich gerade Lust darauf habe.

 

  1. Welche Sachen machen dich froh?

Der Geruch von einem neuen Buch, Bibliotheken, vergünstigte Mängelexemplare.

Sommergewitter, der Geruch von Regen und frisch gemähtem Gras.

Dinge, die mit Käse überbacken sind. Dinge, die Schokolade und/oder Erdnussbutter enthalten.

Kalender, Checkliste, Pläne und alles, was mit Organisation zu tun hat.

Ach, da sind so einige Dinge, die mich froh machen

 

  1. Hast du heute schonmal nach den Wolken im Himmel geschaut?

Ja, allerdings nur weil es nach Gewitter aussieht und ich eigentlich noch nach draußen wollte.

 

  1. Welches Wort sagst du zu häufig?

Ich neige manchmal zu Superlativen. Wenn ich so drüber nachdenke nutze ich deswegen ziemlich häufig die Worte „mega“ und „ultra“, sowohl im Positiven als auch im Negativen, wenn ich Dinge oder Ereignisse beschreibe.

 

  1. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Nein, ist mir meistens sehr unangenehm.

 

  1. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Zum Nichtstun.

 

  1. Sind Menschen von Natur aus gut?

Ja.

 


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