Serienempfehlung: „Workin‘ Moms“

Workin' Moms Titel

Mein Netflix-Algorithmus hat mir eine neue Serie vorgeschlagen: Workin‘ Moms, eine Serie über berufstätige Mütter. Das trifft schon mal den Puls der Zeit, dachte ich und verbannte den Vorschlag auf meine Watchlist, wo er erstmal ein paar Wochen verbrachte.

Im Normalfall schaue ich eine „anspruchsvollere“ Serie, bei der man schon ein bisschen nachdenken muss, um den Faden nicht zu verlieren, und eine eher seichte Sitcom oder ähnliches zeitgleich. Um Abwechslung zu haben, ihr versteht.

Als ich am Wochenende auf der Suche nach einer neuen Serie für die zweite Kategorie war, bin ich wieder auf den gespeicherten Vorschlag gestoßen. Der Trailer war ziemlich lustig, also wieso nicht?

Was soll ich sagen? Drei Staffeln existieren aktuell, die ersten beiden habe ich innerhalb eines Tages durchgesuchtet. Ich war total begeistert.

Nochmal kurz zur Handlung:

Die Protagonistinnen sind vier Mütter von Kleinkindern, die Handlung beginnt mit dem Ende ihrer Elternzeit, da alle vier wieder arbeiten gehen möchten. Wie sie den Alltag zwischen Büro, Kind und Ehe bewältigen, das zeigt die erste Staffel. Später werden die Themen dann doch etwas breiter und umfänglicher.

Da ist Kate Foster, die in einer großen PR-Firma arbeitet und trotz Babypause die Möglichkeit bekommt, einen riesen Karrieresprung zu machen. Doch ihr Mann steht nicht so hundertprozentig hinter ihr, wie sie es gehofft hatte.

Ihre beste Freundin ist Anne Carlson, sie hat gerade ihr zweites Kind zur Welt gebracht und arbeitet nur noch Teilzeit als Psychotherapeutin. Ungeplant wird sie ein drittes Mal schwanger, was sie und ihren Mann vor eine große Herausforderung stellt.

Die Protagonistinnen von Workin' Moms

Außerdem ist da Frankie Coyne. Die Immobilienmaklerin will wieder loslegen, doch ihre Wochenbettdepression macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Gleichzeitig werden die Probleme zwischen ihr und ihrer Frau Giselle immer größer.

Und zu guter Letzt ist da Jenny Matthews, die erst nur widerwillig wieder arbeiten geht, während ihr Mann Ian als Hausmann zu Hause bleibt. Sie kann sich nicht wirklich in ihre Mutterrolle hineinfinden, was die Ehe der beiden auf eine harte Probe stellt.

Alle Charaktere sind, meiner Meinung nach, auf ihre Art total liebenswert und als Zuschauer fiebert man mit jeder der Familien mit und will unbedingt erfahren, ob und wie sie ihre Probleme lösen werden.

Workin‘ Moms – mehr als nur Comedy

Ich bin vor allem so begeistert von dieser Serie, weil es nicht einfach nur eine lustige Sitcom ist, sondern weil sie auch unangenehme Themen der Mutterschaft anspricht, die öfter mal ausgeblendet werden: Wochenbettdepression, Schuldgefühle, Vorwürfe und Kritik zwischen Müttern über die richtige Erziehung. Aber natürlich auch: Vorurteile über Mütter im Job, Bevormundung durch Chef und Kollegen, fehlende Unterstützung durch die Familie.

Ich kann diese Serie einfach nur jedem/r empfehlen, der/die gerne lacht, aber auch keine Angst hat, dabei ernstere Themen verhandelt zu sehen.

Ich bin Fan von Workin‘ Moms und ich freue mich, mir die dritte Staffel auch noch zu Gemüte zu führen.


Kanntet ihr Workin‘ Moms schon? Wenn ja, wie fandet ihr die Serie? Und was sind eure aktuellen Lieblingsserien?

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11 Kommentare zu „Serienempfehlung: „Workin‘ Moms““

    1. Von dieser Serie habe ich auch noch nie etwas gehört. Bin halt in meiner Netflix-Blase 😀 Aber Politserien finde ich eigentlich immer spannend, von daher schau ich bestimmt mal rein 🙂

  1. Klingt nach einer super Serie, in die ich vielleicht reingucke, wenn ich mit meiner neuesten Neuentdeckung durch bin! Kennst du schon „The A-List“? Hat was 🙂

    Liebe Grüße
    Jana

  2. Mir wurde die Serie tatsächlich auch schon vorgeschlagen. Ich habe sie auch auf meine Liste gesetzt. Aber aktuell schaue ich Doctor Who. Mein Bruder ist da großer Fan und ich habe mich vor einem Monat etwas davon anstecken lassen. Jetzt suchte ich seine DVDs durch.

    Du hast mich aber noch neugieriger auf Workin Moms gemacht.
    xoxo Vanessa

  3. Okay, diese Serie hört sich nach einem Must-See an für mich. Ich bin eigentlich kein Serien-Mensch, doch das könnte tatsächlich etwas für mich sein, einfach daher, dass das Themen sind, mit denen ich mich immer mal wieder beschäftige.

    Vielen Dank!
    Annkathrin 🌿

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