1000 Fragen an mich selbst #32

801. Was würdest du tun, wenn du dein gesamtes Geld verlieren würdest?

Wahrscheinlich Mama und Papa anrufen … Auch wenn ich mich zunächst sträuben würde.

802. Mit welchem Material bastelst du am liebsten?

Ich bastle viel zu selten. Aber wenn, dann mit Papier.

803. Welche TV-Sendung könnte, wenn es nach dir ginge, sofort wiederholt werden?

Es gibt so viele gute Serien. Was ein Glück, dass ich sie mir in Zeiten von Netflix und Co. alle jederzeit wieder ansehen kann.

804. Hast du gern mehrere Eisen im Feuer?

Nein. Ich verstehe, dass das vielleicht ein Gefühl von Sicherheit für manche hat, aber ich glaube, das kann auch schnell in Stress ausarten. Ich konzentriere mich lieber auf eine Sache.

805. Führst du in Gedanken häufig Fantasiegespräche?

Ständig. Gespräche, die ich nie führen werde, aber wenn doch: dann bin ich vorbereitet. Oder Gespräche, die schon stattgefunden haben, bei denen mir aber in dem Moment keine schlagfertige Antwort eingefallen ist.

806. Könntest du ein Geheimnis mit ins Grab nehmen?

Ja. Generell behalte ich es für mich, wenn mir jemand ein Geheimnis anvertraut.

807. Welchen Comedian magst du am liebsten?

Irgendwie kann ich der aktuellen Comedy-Landschaft nicht so viel abgewinnen. Manchmal habe ich das Gefühl, die machen alle das Gleiche … Ich mag lieber Kabarett oder Poetry Slam, wie z.B. von Hazel Brugger oder Jan Philip Zymny.

808. Welche Blumen verschenkst du gern?

Am liebsten die, die mir selbst gut gefallen. Also z.B. Chrysanthemen oder Wildblumen. Außer natürlich ich weiß, welche Blumen der/die Beschenkte am liebsten mag, dann gibt es natürlich die.

809. Was raubt dir den Schlaf?

Gedankenkarusselle, solche imaginären Gespräche, wie oben beschrieben, Lärm …

810. Was machst du an einem regnerischen Sonntagnachmittag am liebsten?

Eingekuschelt auf der Couch sitzen, einen Film anschauen und dazu eine heiße Schokolade oder Tee trinken.

811. Sagst du lieber „Guten Morgen“ oder „Gute Nacht“?

Guten Morgen.

812. Liest du gern vor?

Ja, leider habe ich selten die Gelegenheit dazu.

813. Wie würdest du das Leben anpacken, wenn du noch einmal von vorn anfangen dürftest?

Im Grunde würde ich wahrscheinlich alles genauso machen, weil ich ganz zufrieden damit bin, wie es bisher verlaufen ist. Ich würde wahrscheinlich versuchen, weniger Angst zu haben und mehr von dem zu machen, was ich wirklich möchte.

814. Hast du jemals einen IQ-Test gemacht?

Nein.

815. Beherrscht du Standardtänze?

Ich hab sie mal gelernt, aber auch Mangel an Gelegenheiten wahrscheinlich wieder verlernt. Aber mit ein bisschen Übung kommt das wieder.

816. Auf welcher Seite des Bettes liegst du am liebsten?

Vollkommen egal.

817. Welches ist dein peinlichstes Lieblingslied?

Also ich selbst finde keins meiner Lieblingslieder peinlich. Vielleicht finden andere das, aber das ist dann ja deren Problem.

818. Hast du schon einmal ein Weltwunder gesehen?

Wollte spontan nein sagen, aber laut Wikipedia ist auch das Kolosseum in Rom eins, wobei ich das nur von außen gesehen haben. Und zu den architektonischen Weltwundern zählt außerdem das Empire State Building, das habe ich gesehen und war sogar oben drauf.

819. Hast du gern recht?

Wer hat das nicht?

820. Hast du schon einmal eine Rede gehalten?

Nein.


Und hier kommt ihr wie immer zu den letzten Teilen.

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Blogparade: Reiseglück – mein Sommer 2019

SOS Fernweh hat zur Blogparade aufgerufen. Und wo ich doch gerade frisch aus dem Urlaub zurück bin, kann ich zum Thema Reiseglück auf jeden Fall etwas beitragen.

Reiseglück umringt von der Ostsee

Ich habe dieses Jahr keinen besonders fancy und schicken Urlaub gemacht, dafür aber sehr schön idyllisch und entspannt. Es ging für eine Woche auf die Ostseeinsel Hiddensee – ein klitzekleines friedliches Fleckchen Erde. Und für mich am wichtigsten: umgeben von Meer. (Auch wenn mir selbst am Anfang nicht klar war, wie wichtig mir das ist.)

Es war mein erstes Mal an der Ostsee, denn in vorherigen Urlauben hatte ich bisher nur die Nordsee mit meiner Anwesenheit beglückt.

Wie das Meer mich wieder runterholt

Es waren einfach sehr entspannte und gemütliche Tage in der Natur. Aber obwohl alles so perfekt ist, kann man sich manchmal einfach nicht helfen und hat doch mal einen schlechten Tag. So geht bzw. ging es mir zumindest. Kennt ihr das, wenn an einem Tag einfach alles doof ist und es einem niemand so wirklich recht machen kann? So einen Tag hatte ich zwischendurch. Und trotzdem haben wir unseren Tagesplan umgesetzt: Fahrräder ausleihen und ans andere Ende der Insel radeln. Wir wollten uns ein wenig den Ort und vor allem den Leuchtturm ansehen.

Der Leuchtturm war ehrlicherweise ziemlich enttäuschend, vor allem da ein Baugerüst rundherum aufgestellt war. Na danke, als hätte ich nicht sowieso schon schlechte Laune. Angenervt wollte ich also schon den Rückweg antreten, als meine unglaublich geduldige Reisebegleitung aber sagte: „Komm, wir gehen an den Strand!“ Und da war er schon halb über die Düne. Nicht sonderlich motiviert stapfte ich also hinterher.

… und auf einmal war alles gut.

Auf dem Dünenkamm angekommen schlug mir schon der salzige Seewind ins Gesicht und ich hörte das Meer rauschen. Die einzig logische Handlung: Schuhe aus und so schnell wie möglich das Wasser erreichen.

Bestimmt 10 Minuten stand ich da, das Gesicht zur Sonne gestreckt, die Augen geschlossen, während die Wellen meine Knöchel umspielten. Und ich hätte noch viel länger einfach nur da stehen können.

Die ganze schlechte Laune des Tages, alles war egal und unwichtig. Das Meer hat mich wieder runtergeholt. Und danach war alles besser.

Mein persönliches kleines Reiseglück in diesem Jahr.


Was war denn euer persönliches Reiseglück? Und schaut auch unbedingt bei den anderen Beiträgen im Rahmen der Blogparade vorbei, da sind tolle Erlebnisse dabei!

… und da konnte ich wieder lachen.
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1000 Fragen an mich selbst #31

781 .Was motiviert dich zum Sporttreiben?

Meine mentale Verfassung. Wenn ich länger keinen Sport treibe, bin ich ganz mies gelaunt und unausgeglichen.

 

 

782. Wie sieht deiner Meinung nach der Himmel aus?

Der Himmel im biblischen Sinn? Glaube ich nicht wirklich dran. Von daher, kann ich da keine Antwort geben.

 

 

783. Was nimmst du dir mindestens zweimal im Monat vor?

Ins Theater zu gehen.

 

 

784. Wann hast du zuletzt in einer Hängematte gelegen?

Das ist schon sehr lange her und ich kann mich nicht erinnern, wann das war.

Also definitiv zu lange, das sollte geändert werden.

 

 

785. Was findest du an einer Wellnessbehandlung am angenehmsten?

Ich bin überhaupt kein Fan von Wellness. Also: nichts.

 
 
786. Schaust du ausländische Filme gelegentlich im Original?

Manche Serien schaue ich im Original, Filme eigentlich nie. Wenn es eine deutsche Fassung gibt, schaue ich immer die.

 
 
787. Machst du es dir manchmal unnötig schwer?

Ständig.

 
 
788. Welches Wort hast du jahrelang falsch ausgesprochen?

Ich weiß es nicht, heißt es OrEgano oder OregAno?

 
 
789. Was ist wichtiger: der Weg oder das Ziel?

Beides. Wenn man nur das Ziel vor Augen hat, nimmt man den Weg nicht wahr und das, was man auf ihm vielleicht lernen könnte. Wenn man nur auf den Weg achtet, vergisst man irgendwann wozu man ihn geht und verliert die Motivation.

 
790. Lässt du dich manchmal ausnutzen?

Früher ist es mir öfter passiert, dass man mich ausgenutzt hat. Heute, glaube ich, nicht mehr so. Oder ich merke es einfach nicht mehr.

 
 
791. Hörst du oft Radio?

Ganz selten. Höchstens beim Autofahren.

 
 
792. Was ist wichtiger: zu scheitern oder es gar nicht erst versucht zu haben?

Scheitern natürlich.

 
 
793. Was hätten die anderen nie von dir erwartet?

Tatsächlich habe ich den Satz „Das hätte ich nie von dir gedacht“ schon öfter gehört. Bezeichnenderweise immer dann, wenn ich mal etwas für mich getan habe und mal egoistisch war.

 
 
794. Auf welchen Feiertag freust du dich jedes Jahr?

Weihnachten.

 
 
795. Welche Farbe würdest du deinem Leben zuordnen?

Blau. Ich kann nicht genau erklären warum, aber das wäre die Farbe.

 
 
796. Wer beschützt dich?

Ich selbst.

 
 
797. Betrachtest du manchmal die Sterne am Himmel?

Immer wieder.

 
 
798. Wovon wirst du ruhig?

Planung und Routine beruhigen mich, wenn ich genau weiß, was als nächstes passiert und zu tun ist. Wenn es akut ist, habe ich festgestellt, dass es wirklich hilft, wenn ich mich 10 Minuten bewusst auf meinen Atem konzentriere.

 

 

799. Kannst du Stille gut aushalten?

Sehr gut sogar. Klassisch introvertiert.

 

 

800. Fühlst du dich wohl in deiner Haut?

An den meisten Tagen schon.


Und hier geht es wie immer zu den restlichen Teilen der Reihe.

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Meine Freizeit-Morgenroutine und warum sie so wichtig ist

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Jeder von uns braucht bestimmte Routinen und Abläufe. Der eine mehr, der andere weniger, aber wir alle brauchen sie.

Ich bin ein Mensch, der etwas mehr Routinen benötigt. Während meines Studiums und vor allem in Stressphasen, hatte ich immer einen sehr geregelten Ablauf, den ich auch einmal in einem Blogbeitrag beschrieben habe.

Jetzt ist mein Studium vorbei, ich habe aktuell sowas wie „Ferien“ und nichts, was unbedingt erledigt werden muss. Etwa eine Woche lang habe ich einfach in den Tag hineingelebt, bin irgendwann aufgestanden, hatte keinen richtigen Plan, was ich machen will … und was ist passiert? Nach ein paar Tagen war ich der unleidlichste Mensch der Welt. Ich war unausgeglichen und reizbar und einfach keine gute Gesellschaft.

Eine Morgenroutine macht aus mir einen besseren Menschen

Deswegen habe ich beschlossen: Auch wenn ich gerade keine konkreten Aufgaben habe, benötige ich dennoch eine grobe Routine, an der ich mich festhalten kann. Für mich heißt das vor allem Morgenroutine, denn wenn ich morgens und am Vormittag ein bisschen produktiv bin, bin ich den Rest des Tages besser drauf.

Meine Morgenroutine für die Freizeit

Da ich ja nichts vorhabe, bin ich ein paar Tage morgens ewig im Bett liegen geblieben. Großer Fehler. Ich stelle mir jetzt keinen Wecker oder so, aber in der Regel bin ich irgendwann zwischen 8 und 9 Uhr wach. Und wenn ich wach werde, stehe ich auf. Ja, echt wahr.

Auf dem Weg zur Toilette wird schon mal der Wasserkocher angemacht.

Dann gibt es eine Tasse grünen Tee. Den trinke ich gemütlich auf der Couch während ich einen Podcast höre oder manchmal auch einfach nur aus dem Fenster schaue.

Podcast und Tee
Jeden Morgen gibt es bei mir den Nachrichten-Podcast der Zeit

An den Tagen, wo ich nicht vorhabe, später noch ins Fitnessstudio zu gehen, mache ich jetzt 20 bis 30 Minuten Yoga. Am liebsten mit den Videos von Mady Morrison oder Fightmaster Yoga.

Yoga mit Mady Morrison

Dann geht’s unter die Dusche und ich mache mich fertig für den Tag. Ich habe außerdem festgestellt, dass ich mich besser fühle, wenn ich nicht den ganzen Tag im Gammel-Look rumlaufe. Das heißt ich ziehe mir wenigstens eine Jeans an, mache mir die Haare und je nach Tagesstimmung schminke ich mich auch ein bisschen.

Nächster Punkt: Frühstück. Das nehme ich dann meistens schon mit an den Laptop, wo ich einfach ein bisschen abarbeite, was so anfällt. Ich habe zwar geschrieben, dass ich keine wirklichen Aufgaben habe im Moment. Aber wenn man so hibbelig ist, wie ich, macht man sich eben Aufgaben. Das heißt ich arbeite am Vormittag dann ein paar Stunden am Blog, schreibe Bewerbungen oder erledige sonstige Dinge.

Frühstücksbowl am Laptop

An den Tagen ohne Yoga gehe ich dann gerne so gegen 12 Uhr ins Fitnessstudio. Und damit hatte ich dann schon einen halbwegs freien, aber dennoch produktiven Morgen hinter mir.


Mir hilft diese Routine sehr, mich nicht total im Nichtstun zu verlieren und auch für meine Mitmenschen noch ertragbar zu sein. Wenn ich vormittags wenigstens ein bisschen was gemacht habe, kann ich mich nachmittags „guten Gewissens“ tatsächlichen Freizeitaktivitäten widmen. Oder eben einfach auf der Couch versacken, das darf auch mal passieren.


Wie ist das bei euch? Braucht ihr auch in eurer Freizeit eine Routine oder könnt ihr einfach so in den Tag hinein leben? Wenn ihr eine Routine habt, wie sieht die aus? Lasst uns darüber mal in den Kommentaren diskutieren, ich bin total gespannt.

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1000 Fragen an mich selbst #30

Getrocknete Rose
761. In welchen sozialen Netzwerken bist du aktiv?

Facebook, Instagram, Pinterest.

 

762. Was würdest du tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

Ich habe das Gefühl, dass es die Frage schon einmal gab. Und ich kann darauf auch keine spezifische Antwort geben. Wahrscheinlich würde ich erstmal das machen, worauf ich Lust habe. In der Hoffnung, dabei so etwas wie eine „Berufung“ zu finden.

 

763. Was ist deiner Einschätzung nach lästig, wenn man alt ist?

Wann ist man denn alt? Ich würde mal behaupten, dass ich noch nicht alt bin und von daher kann ich die Frage auch nicht beantworten.

 

764. Wer trifft die meisten Entscheidungen in deinem Leben?

Ich.

 

765. Welches Lebensalter hättest du gern für immer?

Wenn ich mich entscheiden müsste, dann wahrscheinlich so um die dreißig. Aber eigentlich finde ich die Vorstellung gar nicht so prickelnd. Ich glaube, jedes Lebensalter hat etwas für sich.

 

766. Welche Obstsorten verwendest du am liebsten für einen Obstsalat?

Bananen müssen eigentlich immer rein. Und Beeren machen sich auch immer gut. Ansonsten bin ich da flexibel, was eben grade da ist.

 

767. Gelingt es dir gut, ein Pokerface aufzusetzen?

Überhaupt nicht. Ich bin auch eine ganz schlechte Lügnerin.

 

768. Hast du schon mal selbst ein Schmuckstück hergestellt?

Wenn die Holzperlenketten aus meiner Kindheit als Schmuckstücke zählen – dann ja.

 

769. Wie siehst du dich selbst am liebsten?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Frage verstehe … Ich sehe mich am liebsten, in meinen besten Momenten. Wenn ich mental mit mir im Reinen bin.

 

770. Bedeutet Fremdgehen das Ende der Beziehung?

Ganz impulsiv antworte ich auf diese Frage immer mit ja. Letztendlich kommt es aber, denke ich, doch auf den Einzelfall an und darauf, wie beide Partner mit der Situation umgehen.

 

771. Würdest du das Gesetz übertreten, um jemanden zu retten, den du liebst?

Das ist so eine abstrakte Frage … Mir fällt gerade kein konkretes Beispiel ein, wann so etwas nötig wäre. Ich weiß es nicht, auch so eine Situationsentscheidung.

 

772. Bist du jemals wegen deiner Ansichten zurückgewiesen worden?

Nein, nicht dass ich mich daran erinnern könnte.

 

773. Welches Urlaubssouvenir bereitet dir immer noch Freude?

Ich nehme selten Souvenirs aus dem Urlaub mit. Weil es meistens eh nur Nippes ist, der dann irgendwo rumsteht und verstaubt. Fotos reichen mir meistens als Erinnerung aus und die erfreuen mich auch sehr, wenn ich sie mir Jahre später wieder anschaue.

 

774. Hältst du an etwas fest, das du eigentlich schon lange hättest besser loslassen müssen?

Nein, ich glaube nicht.

 

775. Ist irgendwann einmal deine größte Befürchtung eingetreten?

Auch hier: nein. Ich befürchte zwar oft das Schlimmste, aber meistens geht es doch besser aus.

 

776. Was hat dir vor fünf Jahren den Schlaf geraubt?

Mein Liebesleben. Großes Drama, aber heute  kann ich eigentlich nur darüber schmunzeln.

 

777. Hast du manchmal das Gefühl, dass du „heute“ schon häufiger erlebt hast?

Nein, eigentlich nicht.

 

778. Wer macht einen besseren Menschen aus dir?

Mein Freund.

 

779. Was bringt dich zum Lachen?

Siehe oben. Und noch so einiges mehr, ich kann eigentlich über ziemlich viel lachen.

 

780. Was wäre auf deinem eigenen TV-Sender zu sehen?

Alle Serien, die irgendwie Binge-worthy sind.


Und hier kommt ihr zu den anderen Teilen der Reihe.

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4 Crop Top-DIYs – langweilige T-Shirts aufpeppen

Crop Top Varianten

Jeder von uns hat doch mindestens ein T-Shirt im Schrank liegen, dass eigentlich noch gut ist, aber irgendwie auch langweilig. Aber es gibt eine simple Rettung: Crop Tops. Die sind ja seit etwa einem Jahr wieder voll im Trend.

Und daher habe ich heute hier vier simple Wege für euch, wie ihr eure langweiligen T-Shirts in süße Crop Tops verwandeln könnt.

blaues T-Shirt
Bei diesem T-Shirt liebe ich die Farbe sehr und dass es ein ganz unaufdringliches Muster oben am Kragen hat. Leider schmeichelt mir der Schnitt so überhaupt nicht, wie ich finde.

1. Geknotet

Der erste Trick ist wohl jedem bekannt: Man nehme ein etwas weiteres T-Shirt und verknote es am unteren Rand. Mit engeren T-Shirt klappt das nicht immer so einwandfrei, aber auch dafür habe ich später eine Lösung.

2. Haargummi-Hilfe

Wer sein T-Shirt nicht so knoten kann, weil es zu kurz oder zu eng ist, kann einen Haargummi zu Hilfe nehmen. Einfach den Stoff an der Stelle, wo der Knoten sein soll, zusammenbinden et voilà.

Wem dieses Stück Stoff, was dann noch runterhängt, zu blöd ist, der kann es einfach nehmen und nach innen stecken. Am besten unter den BH klemmen und keiner ahnt mehr, dass ihr hier etwas nachgeholfen habt.

3. Weggesteckt

A propos BH: Für die dritte Idee, habe ich einfach den gesamten Bund meines T-Shirts einmal nach innen gefaltet und dann rundherum unter meinen BH gesteckt. Crop Top ohne Knoten.

4. Schnipp Schnapp

Und zu guter Letzt für alle, die nicht so sehr an der Unversehrtheit ihres T-Shirts hängen: Schneiden ist immer eine Variante. Dieses T-Shirt ist eigentlich eine Männergröße, weswegen es mir sowieso zu groß ist.

Weil ich die Ärmchen zu lang fand, habe ich die zu einem früheren Zeitpunkt auch schonmal umgenäht. Easy peasy mit zwei Nadelstichen und es ergibt ein süßes Detail, finde ich.

Eigentlich habe ich es immer geknotet, wenn ich es getragen habe. Allerding hatte ich jetzt Lust auf etwas anderes. Und da ich den Verlust an Stoff verschmerzen konnte, wurde es hier etwas radikaler.

Aus dem engen Halsausschnitt wurde ein V-Ausschnitt und auch unten habe ich ein gutes Stück in einer Dreiecksform abgeschnitte. So lässt sich das T-Shirt jetzt ganz einfach ohne Probleme vorne verknoten.

Und das ist das Ergebnis:

Wer besonders perfektionistisch ist, könnte die abgeschnittenen Ränder jetzt natürlich auch noch vernähen. Ich gebe zu, mir war das zu viel Arbeit und ich finde diesen “unfertigen” Look auch irgendwie sehr lässig. Von daher bleibt es so.


Mögt ihr Crop Tops? Wenn ja, wie tragt ihr sie am liebsten?

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1000 Fragen an mich selbst #29

801. Was ist deine früheste Erinnerung?

Da bin ich mir gar nicht so sicher. Man vermengt ja oft das, was einem später erzählt wurde mit den eigenen Erinnerungen. Bei einer Erinnerung bin ich mir aber ziemlich sicher, dass es eine ist. Und zwar war ich etwa vier Jahre alt und bin abends (ich glaube es war Herbst oder Winter, auf jeden Fall war es schon dunkel) alleine von unserem Haus eine Straße weiter gelaufen, wo die Baustelle für unser neues Haus war, weil meine Mama dort war. Sie war nicht so glücklich mich da anzutreffen 😀

 

 

802. Bei welchen Gelegenheiten steht dir dein Ego im Weg?

Wenn ich um Hilfe bitten sollte.

 

 

803. Hast du eine gute Menschenkenntnis?

Ja, ich denke schon. In der Regel kann ich Menschen ziemlich gut aufgrund des ersten Eindrucks einschätzen.

 

 

804. Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?

Schwierige Frage und ich finde sie aktuell unmöglich zu beantworten. Ich habe zwei Vorstellungen, eine sehr pessimistische und dystopische und eine, in der doch irgendwie alles noch gut wird.

 

 

805. In Welcher Beziehung sind Kinder angenehmer als Erwachsene?

Kinder sagen die Wahrheit. Das ist zwar manchmal hart, aber Erwachsene sagen so oft nicht die Wahrheit, weil man nett sein will/muss oder weil sich das nicht gehört. Das finde ich sehr anstrengend.

 

 

806. Würdest du an einem Talentwettbewerb teilnehmen?

Nein. Ich wüsste auch nicht womit.

 

 

807. Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht sprichst?

Es gibt Tage, an denen ich sehr wenig spreche, wenn ich das Haus den ganzen Tag nicht verlasse und alleine bin. Überhaupt nicht sprechen tue ich aber glaube ich nie, denn wenn ich alleine bin, führe ich hin und wieder Selbstgespräche.

 

 

808. Was sagen die Falten in deinem Gesicht?

Welche Falten?!

 

 

809. Was bedeutet Ausschlafen für dich?

Ich bin nicht unbedingt Langschläfer. Wenn ich „ausschlafe“, dann heißt das, keinen Wecker zu stellen und eben aufzustehen, wenn ich wach bin. In der Regel ist das nach etwa 8 Stunden Schlaf.

 

 

810. Wie hätte dein Liebesleben auch aussehen können?

Keine Ahnung. Wie sollte ich das auch wissen? Aber ich bin sehr glücklich, wie es gekommen ist.

 

 

811. Hast du mal eine Kerze für jemanden angezündet?

Ja.

 

 

812. Wie viel mal pro Woche isst du deinen Lieblingssnack?

Sieben Mal? Da ich eigentlich jeden Tag snacke, denke ich, dass das die richtige Antwort ist.

 

 

813. Freust du dich für andere immer aufrichtig?

Meistens schon.

 

 

814. Hat schon einmal jemand gesagt, dass du großartig bist?

Tatsächlich ja. Und das ist ein tolles Kompliment.

 

815. Wofür stehst du jeden Tag wieder auf?

Für mich. Für das Leben, das ich mir vorstelle.

 

 

816. Würdest du gern in einem anderen Land leben?

Manchmal schon. Aber auf der anderen Seite, hat man es hier schon sehr gut, finde ich. Es könnte also auf jeden Fall schlimmer sein. Wenn ich auswandern würde, dann aber nach Kanada oder Skandinavien.

 

 

817. Wie verhältst du dich, wenn du nervös bist?

Dann habe ich den Tick meine Ärmel immer wieder hochzuschieben und wieder runterzuziehen. Und ich kann den Leuten, mit denen ich mich unterhalte, nicht in die Augen schauen.

 

 

818. Weichst du auf deinem Arbeitsweg manchmal von der üblichen Route ab?

Nein, eigentlich nicht.

 

 

819. Welche Garantien hast du in deinem Leben?

Gar keine. Es kann immer irgend etwas Unvorhergesehenes passieren und niemand gibt dir eine Garantie, dass das Leben genauso verläuft, wie man es sich vorstellt oder wünscht.

 

 

820. Wie gut gedeihen Pflanzen bei deiner Pflege?

Da habe ich noch kein empirisches Material, auf das ich mich stützen könnte.

 

 

821. Fühlst du dich auf einem Campingplatz wohl?

Ja, sehr. Ich liebe Camping.

 

 

822. Ist es wichtig für dich, was andere Leute von dir denken?

Nicht mehr so sehr. Bei Menschen die mir nahe stehen, ist es mir natürlich wichtig, aber bei den meisten anderen ist es mir inzwischen ziemlich gleichgültig.

 

 

823. Wie heißt dein Lieblingszitat?

Das eine Lieblingszitat habe ich, glaube ich, nicht. Ich sammle immer und überall Aussagen und Sprüche, die mir gut gefallen und an die ich mich erinnern möchten. Eins, was ich sehr mag ist aus Alice im Wunderland:

Alice: ‘Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?’ – ‘Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest’, sagte die Katze.
 
 
824. Gehst du gern auf Flohmärkte?

Sehr gerne. Leider nur viel zu selten.

 

 
825. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Nein. Niemals.

 

 
826. Welches Musical hast du zuletzt gesehen?

Ich glaube das war „The Producers“.

 

 
827. Wie viele Höhen und Tiefen gibt es in deinem bisherigen Leben?

Insgesamt mehr Höhen als Tiefen, würde ich so rückblickend mal behaupten. Und das weiß ich sehr zu schätzen.

 

 

828. Wann hast du zuletzt zusammen mit anderen gesungen?

Wahrscheinlich auf irgendeinem Konzert. Ansonsten wüsste ich nicht, wo.

 

829. Worüber machst du dir derzeit Sorgen?

Darüber den Übergang von Studium zu Job einigermaßen glatt hinzubekommen.

 

 

830. Was war das größte Wagnis, das du jemals eingegangen bist?

Vier Wochen alleine zu vereisen. Für manche mag das nichts sein, aber für mich war das ein riesen Ding.

 

 
831. Was ist die wichtigste Lektion, die du für dein Leben gelernt hast?

Sag, was du willst, und warte nicht, bis es irgendjemand errät.

 

 

832. Hast du einen Traum, der immer mal wiederkommt?

Ich hatte eine Zeit lang immer wieder Träume von Einbrüchen und Verfolgungen. Die kamen abgewandelt immer mal wieder. Aber jetzt schon seit einiger Zeit länger nicht mehr. Was sagen die Amateur-Freuds dazu?

 

 

833. Führst du manchmal verrückte Tänze auf, wenn dich niemand sieht?

Selten.

 

 

834. Bei welcher Hausarbeit bist du froh, dass ein Gerät dafür erfunden wurde?

Wäsche waschen. Ich würde nur noch in dreckigen Klamotten rumlaufen oder immer neue kaufen, wenn ich von Hand waschen müsste.

 

 
835. Wie heißt deine Lieblingsinsel?

Ich habe keine Lieblingsinsel.

 

 
836. Welches Gehirntraining machst du?

Ich lese sehr viel.

Und vor ein paar Tagen habe ich mir eine App aufs Handy geladen, wo man jeden Tag ein neues Training absolvieren kann. Das sind immer verschiedene Spiele, die Taktik, Sprachgefühl, Gedächtnis usw. trainieren. Die App heißt Peak (not sponsored), für die, die es interessiert.

 

 

837. Welches Thema würdest du wählen, wenn du eine Mottoparty feiern würdest?

20er Jahre. Ja, das ist nicht besonders originell, aber ich mag’s.

 

 

838. Welcher Traum ist unlängst geplatzt?

Träume platzen nicht, sie werden nur etwas verschoben.

 

 
839. Redest du unbefangen über Geld?

Nicht mit jedem. Aber mit mir nahestehenden Personen kann ich das. Ich bin auch der Meinung, dass wir nicht so verkrampft sein sollten, wenn es ums Thema Geld geht. Irgendwie ist das immer so mit Scham behaftet, darüber zu sprechen.

 

 

840. Bist du schon einmal nachts geschwommen?

Ja.

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Bodylove – ist das die Lösung?

Bodylove und Spreckröllchen

Bodylove, Bodypositivity, Selbstliebe … alles Vokabeln, die in den sozialen Medien gerade in aller Munde zu sein scheinen. Zumindest in meiner Bubble ist das so, aber ich denke bei vielen von euch auch. Die Hauptbotschaft: Jede/r sollte seinen Körper so lieben wie er ist, egal ob dick oder dünn, muskulös oder schwammig, groß oder klein, mit oder ohne Pickel, mit krummer Nase, Dehnungsstreifen und Cellulite … Jeder Körper ist schön und liebenswert.

Und ich finde das toll. Die Mode- und Fitnessindustrie hat in den letzten Jahren ein Körperbild promoted, das einfach nicht der Norm entspricht und die Unsicherheiten von vielen Menschen in Bezug auf ihren Körper verstärkt.

Das ist ein Problem. Und das Konzept Bodylove bietet ein Gegenmodell.

Auch mir ging es lange so, dass ich mich darüber definieren wollte, wie mein Körper aussieht, wie viel Sport ich mache, was ich esse usw. Irgendwann im letzten halben Jahr aber, hat es klick gemacht und ich habe gemerkt, dass mich dieses ganze Streben nach dem „perfekten“ Körper nicht glücklich macht. Was ist denn überhaupt perfekt? Wer definiert das? Sondern im Gegenteil. Wenn du einen vollen Teller mit leckerem Essen vor dir hast und in Gedanken erstmal die einzelnen Bestandteile auf ihre Nährwerte überprüfst, geht dir ein Haufen Lebensqualität verloren.

Durch meine Insta-Bubble darauf aufmerksam geworden, habe ich also angefangen mich mit bodylove und dem dahinter stehenden Gedanken zu beschäftigen. Das Konzept klingt logisch:

Hasse deinen Körper nicht für das, was er nicht kann oder ist, sondern liebe ihn für das, was er kann und ist.

Ziemlich schnell kam mir dann aber die Frage: Muss ich mich und meinen Körper denn immer lieben? Kann ich nicht auch mal einen schlechten Tag haben? Kann ich mich nicht auch an einem Abend mit Spaghetti überfressen und mich am nächsten Morgen deswegen ganz furchtbar fühlen?

Ich finde schon.

Collage mit Essen
Liebe ich Essen? Und wie. Verbiete ich mir ungesunde Dinge? Nicht mehr.

Ich glaube inzwischen, was wichtiger ist als bedingungslose Liebe, ist vor allem Akzeptanz. Denn ich kann inzwischen akzeptieren, dass ich kurze Beine und kein Sixpack habe (und auch nie eins haben werde, weil mir dazu die Disziplin fehlt). Ich akzeptiere meine Bauchröllchen im Sitzen und meine Cellulite. Ich mache immer noch leidenschaftlich gerne Krafttraining, aber nicht, weil ich meinen Körper optimieren will, sondern weil ich weiß, dass es meinem Körper und vor allem meiner Psyche gut tut (und ich werde schrecklich unleidlich, wenn ich das nicht regelmäßig ausüben kann). Aber ich esse auch leidenschaftlich gerne und möchte mir diese Lebensqualität nicht nehmen lassen.

Und auch wenn ich inzwischen ein überwiegend positives – und ja, manchmal liebendes – Verhältnis zu meinem Körper gefunden habe, gibt es diese schlechten Tage und ich finde, die darf es auch geben.

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1000 Fragen an mich selbst #28

Mit diesem Beitrag sind schon 800 Fragen geschafft. Das heißt, es sind nur noch 200 Fragen übrig.


781. Bist du ein unternehmungslustiger Typ?

Ausgeglichen, würde ich sagen. Mit den richtigen Menschen unternehme ich gerne Dinge und erlebe neue Sachen. Aber ich verbringe auch gerne ein Wochenende auf der Couch. Bei mir geht beides.

782. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

Ich versuche immer genau rechtzeitig anzukommen, weil ich aber panische Angst davor habe, mich zu verspäten (weil ich es selbst ganz schrecklich und einfach unhöflich finde, wenn Leute zu spät sind), bin ich meistens am Ende viel zu früh.

783. Wie sorgst du für Struktur in deinem Kopf?

Durch aufschreiben. Indem ich alle meine Gedanken auf Papier bringe, kann ich sie besser sortieren. Mindmaps helfen da sehr gut.

784. Bist du schon einmal irgendwo gewesen, wo du nur Sand und Wasser um dich herum gesehen hast?

Ich glaube nicht.

785. Auf welchen Platz setzt du dich in der Achterbahn?

Auf gar keinen, ich bleibe direkt unten.

786. Machst du eine andere Person schnell auf ihre Fehler aufmerksam?

Das kommt auf den Fehler an, aber auch darauf, wie nahe ich der Person stehe. Bei Leuten, die ich gut kenne und wo ich weiß, wie sie reagieren werden, weise ich eher auf Fehler hin.

787. Welche Rolle hast du in deiner Freundesgruppe?

Die, die immer alles organisiert und an alle Termine erinnert.

788. Was ist das Exotischste, das du jemals gegessen hast?

Alligatorfleisch.

789. Liest du Horoskope?

Wenn mir eins in die Hände fällt, lese ich es, ja. Aber ich glaube nur daran, wenn mir das, was da steht, gerade in den Kram passt.

790. Was ist der seltsamste Ort, an dem du jemals aufgewacht bist?

Glaube nicht, dass es da einen wirklich seltsamen Ort gab …

791. Würdest du es gut finden, wenn etwas nach dir benannt würde?

Kommt drauf an, was es ist. Aber ich denke schon, dass ich mich geschmeichelt fühlen würde.

792. Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?

Hörbuch hören und mich auf meine Atmung konzentrieren.

793. Kannst du auch mit Leuten befreundet sein, die vollkommen anders denken als wir?

Grundsätzlich ja. Erstmal finde ich es interessant neue Sichtweisen kennenzulernen und zu entdecken. Und sich immer nur mir Leuten zu umgeben, die genauso denken wie man selbst, verzerrt auf Dauer die Wahrnehmung auf die Welt. Aber: Es gibt auch Grenzen. Ich könnte mit niemandem befreundet sein, der rassistische, gewaltverherrlichende oder menschenverachtende Ansichten vertritt.

794. Wie lange könntest du auf einer einsamen Insel überleben?

Von der Einamkeit her, wahrscheinlich relativ lange. Ich kann schon ziemlich lange ohne andere Menschen um mich herum klar kommen. Ein anderes Problem wäre wahrscheinlich die Versorgung mit Nahrung und der Bau eines Unterschlupfs. Da würde ich vermutlich ziemlich schnell an meine Grenzen stoßen und Hilfe benötigen.

795. Wie oft googelst du den (die) Namen deiner Jugendliebe(n)?

Das habe ich noch nie getan und ich wüsste auch nich, warum man das tun sollte.

796. Welches Unterrichtsfach in der Schule war für dich schrecklich?

Physik und Sport. Typisches Mädchen …

797. Welche Zutaten dürfen in deinem Lieblingskuchen nicht fehlen?

Schokolade und/oder etwas fruchtiges.

798. Was singst du unter der Dusche?

Nichts. Ich singe nicht unter der Dusche.

799. Fällt es dir leicht, einer Person zu sagen, dass du sie liebst?

Nein. Überhaupt nicht. Generell bin ich ziemlich schlecht darin, meine Zuneigung verbal auszudrücken.

800. Wie sieht deine Traumküche aus?

Definitiv groß und mit Kücheninsel in der Mitte.

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6 Gründe, warum ihr mehr Bahn fahren solltet

Bahnsteig

Aus verschiedenen Gründen bin ich dieses Jahr sehr viel mit der Deutschen Bahn auf unterschiedlichen Strecken quer durch Deutschland unterwegs gewesen. Und weil ich inzwischen wirklich so gerne Bahn fahre, gibt es hier heute meine Top 6 Gründe, warum auch ihr öfter mit dem Zug fahren solltet.

1. Klima

Im Vergleich der verschiedenen Verkehrsmittel was ihre Schadstoffemission betrifft, schneidet die Bahn deutlich besser ab als PKW und Flugzeug. Nur Fernbusse sind noch klimafreundlicher, was allerdings vor allem an deren besserer Auslastung liegt.

Laut Umwelt Bundesamt emittiert die Bahn im Fernverkehr nur rund 40 Gramm CO2 pro gefahrenen Personenkilometer, ein Reisebus etwa 30 Gramm. Der PKW liegt dagegen bei 137 Gramm und das Flugzeug bei 201. Im Zusammenspiel mit den anderen Vorteilen der Bahn, die ich gleich noch aufzähle, ist sie damit erste Wahl bei den Verkehrsmitteln.

ICE der Deutschen Bahn

2. Sicherheit

Welches Verkehrsmittel definitiv das sicherste ist, darüber können die verschiedenen Verbände und Lobbys ewig streiten. Fakt ist jedoch: Das Auto ist es nicht. Im Vergleich zur Bahn liegt das Todesrisiko beim Autofahren 63-mal höher, das Verletzungsrisiko sogar 113-mal höher. Je nach Statistik sind die Zahlen etwas andere, der Unterschied zwischen PKW und Zug bleibt aber immer enorm. Noch sicherer als die Bahn ist nur das Flugzeug. Pro Milliarde Reisekilometer sterben hier 0 Personen, in der Bahn sind es 0,04. (Im Auto 2,9)

Bei diesen Zahlen fällt es mir auf jeden Fall leicht, sorgenfrei im ICE zu schlafen.

3. Zeit

Wir alle haben zu viele Aufgaben und zu wenig Zeit. Allein aus diesem Grund, finde ich Bahnfahren so angenehm. Die Stunden im Zug kann ich nutzen, um Arbeit am Laptop zu erledigen, um ein Buch oder Zeitschriften zu lesen oder Schlaf von der letzten Nacht nachzuholen. Wenn ich Auto fahre, kann ich keines dieser Dinge tun, vor allem natürlich wenn ich selbst fahre – logisch –, aber auch als Beifahrer kann ich persönlich nicht viel machen. Beim Lesen im Auto wird mir schlecht, zum Tippen am Laptop fehlt einfach auf Dauer ein Tisch und schlafen … naja, also ich kann es nicht.

Und auch im Vergleich zum Flugzeug schneidet die Bahn hier, meiner Meinung nach, besser ab. Klar kann ich im Flieger auch etwas tun, die Zeit dort ist aber um einiges kürzer und dazu kommt dann vorher noch die Anreise zum Flughafen, Check-In, das Warten am Gate etc. Alles verlorene Zeit, die ich nicht produktiv nutzen kann.

wartende Menschen am Zug

4. Sparfaktor

Irgendwie hat Bahnfahren den Ruf, extrem teuer zu sein. Aber, I did the math. Und viele klügere Köpfe als ich haben das auch getan. Wenn man Auto fährt bekommt man die Kosten nicht so unmittelbar zu spüren, außer wenn man unterwegs tanken muss. Daher kommt wahrscheinlich das erste Gefühl, dass man günstiger unterwegs wäre. Rechnet man alle Faktoren mit ein – also Spritpreise, Versicherung, Wertverlust, Werkstattbesuche und Inspektionen etc. – dann kommt man je nach Modell und Fahrleistung auf Kosten zwischen 30 Cent und 3 Euro pro gefahrenem Kilometer. Geht man selbst vom günstigsten Preis aus, also den 30 Cent, kostet die Strecke Hamburg-München 238 Euro. Die Fahrt mit dem ICE kostet in der 2. Klasse nur 147 Euro, mit der BahnCard 50 sind es sogar nur noch 76 Euro.

5. In der Stadt ohne Parkplatzsuche

Ein unschlagbarer Vorteil von Bahnhöfen ist meiner Meinung nach, dass sie in der Regel direkt in der Stadt sind, meistens sehr zentrumsnah. Flughäfen sind immer außerhalb, was bedeutet, dass man sich um einen Transport von und zum Flughafen bemühen muss, was weiteres Geld und Zeit kostet.

Mit dem Auto komme ich zwar auch direkt in die Stadt, muss aber erstmal irgendwo einen Parkplatz finden, der wahrscheinlich auch wieder total überteuert ist.

Bahnhof von innen

6. Geduld und Gleichmut

Ein persönliches Learning noch am Schluss: Die Bahn hat mich Gleichmut und Gelassenheit gelehrt. Alle regen sich immer darüber auf, dass die Züge unpünktlich sind, Zielbahnhöfe nicht angefahren werden oder man einfach mal stundenlang mitten in der Pampa stehen bleibt. Ich hab das auch gemacht, bin nervös geworden und war am Ende schrottgenervt, wenn ich endlich an meinem Ziel angekommen bin. Inzwischen kann ich solche Zwischenfälle einfach hinnehmen. Denn es ist doch so: In diesem Moment, kann ich selbst rein gar nichts an der Situation ändern. Und dass ich mich aufrege, verbessert auch nichts. Im Gegenteil: es verschlechtert die Situation nur zusätzlich für mich persönlich. Wenn sich also jetzt die Weiterfahrt aufgrund eines technischen Problems verzögert, lehne ich mich zurück und lese eben noch ein paar Kapitel mehr in meinem Buch. Da komme ich ja immerhin auch nicht ständig zu.


Fahrt ihr schon oft mit der Bahn? Wenn ja, wieso und wenn nein, wieso nicht?


Quellen:

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/bus-bahn-fahren

https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/aktuell/sicherheit-zug-ist-sicherstes-verkehrsmittel/

https://www.handelsblatt.com/technik/das-technologie-update/frage-der-woche/auto-flugzeug-bahn-welches-verkehrsmittel-ist-das-sicherste/8479152.html

http://www.dieeinsparinfos.de/guenstige-mobilitaet/auto/soviel-kostet-autofahren/

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