Was mich am Bahnfahren nervt

Beitragsbild Bahnsteig aus dem Fenster, Spiegelung

Im Sommer habe ich einen Beitrag darüber verfasst, warum ich Bahnfahren so toll finde und warum das noch mehr Menschen machen sollten. Vielleicht war diese Darstellung ein bisschen einseitig und deswegen gibt es jetzt und hier vier Dinge, die ich am Bahnfahren richtig blöd finde.

** Achtung! Dieser Beitrag könnte Spuren von Ironie enthalten. **

Schaffner, die mir bei der Kontrolle das Handy aus der Hand nehmen

Wie die meisten Menschen im 21. Jahrhundert nutze ich die DB App und lade alle meine Tickets aufs Handy. Ich meine, wer braucht schon den Papierkram? Und es ist eben wirklich praktisch. Und normalerweise ist es auch überhaupt kein Problem, den QR-Code auf meinem Handybildschirm zu scannen. Trotzdem gibt es da immer wieder diese merkwürdigen SchaffnerInnen, die der Meinung wäre, es sei ok, auf meinem Smartphone rumzutatschen oder es mir sogar aus der Hand zu nehmen. Nein! Das Ding war teuer, lass es! Wenn der Bildschirm zu dunkel ist, sag es einfach. Wenn du die Bahncard sehen willst, sag es. Aber lass mein Handy in Ruhe.

Die Mitreisenden

Manchmal habe ich vielleicht ein paar misanthropische Züge an mir. Und dann ist Bahnfahren eine ziemlich schlechte Idee. Dann habe ich das Gefühl, dass sich alle Dummheit der Menschheit gerade an Bahnhöfen und in Zügen tummelt.
Leute, die auf überfüllten Bahnsteigen einfach mitten im Weg stehen bleiben, sodass man selbst eine Vollbremsung hinlegen muss oder in sie hineinrempelt. Leute, die der Meinung sind, es wäre ok, fettiges, stinkendes Fast Food in einem Zugabteil zu verspeisen. Leute, die scheinbar nicht wissen, wie die Technik des Telefonierens funktioniert und stattdessen versuchen, bis ans andere Ende der Republik zu schreien. Oder, besonders toll und vor allem besonders deutsch, Leute, die in einem fast leeren Zug auf ihre Sitzplatzreservierung bestehen.

Hier gibt es echt alles, you name it. Aber eine besondere Kategorie möchte ich extra hervorheben:

Menschen, die von irgendwas total genervt sind, aber sich nicht beschweren

Ich bin kein Fan von Leuten, die sich ständig über jeden Pups beschweren müssen. Aber noch schlimmer finde ich die, die ganz offensichtlich genervt sind und einfach nichts sagen. Z.B. dieser Typ den das Babyweinen im Waggon beim Schlafen gestört hat. Augen verdrehen, extra laut stöhnen und seufzen, wieder die Augen verdrehen, Kopfhörer auf, Kopfhörer genervt wieder runter, nochmal stöhnen und dabei den Kopf schütteln. Die perfekte Diva.
Erstens: Babys sind Babys und die schreien nunmal. Und da es in Zügen kein „Babyverbot“ gibt, muss man als Fahrgast bis zu einem gewissen Grad damit leben können. Zweitens: Den Eltern ist es bestimmt auch ohne dein Getue schon unangenehm genug, dass ihr Kind gerade den ganzen Waggon unterhält. Drittens: Wenn du dich so sehr gestört fühlst, dann geh halt hin und bitte die Eltern – höflich! –, ob sie mit dem Kind kurz raus gehen können.

By the way war das Geschrei in diesem Fall nach 10 Minuten vorbei und sowohl das Baby als auch der sehr genervte Herr haben ihren verdienten Schlaf bekommen.

Laptop in der Bahn

Regionalbahnen

Die Regionalbahn ist so ungefähr der undankbarste Zug, den es geben kann. Ziemlich oft überfüllt, kaum bis kein vernünftiger Platz für Gepäck und die halten echt an jeder Milchkanne an. Also versteht mich nicht falsch, auch die Mini-Dörfer verdienen eine Bahnanbindung und das ist verdammt gut so! … Ich will halt nur nicht dadurch fahren.

Kein Handyempfang

Es ist kein Geheimnis, was den mobilen Netzausbau angeht ist Deutschland Entwicklungsland. Und das merkt man vor allem, wenn man das gelobte Land des heimischen WLANs verlässt. Und gerade in Zügen ist es einfach so nervig, weil die sich ja bewegen. Da! Jetzt ist genug Netz da, um eine Serie anzufangen. Fünf Minuten später friert das Bild ein. Für etwa eine halbe Stunde oder so. Man könnte jetzt sagen Serien streamen braucht ja auch sehr gutes Netz, weil da viele Daten runtergeladen werden – First World Problem. Stimmt schon. Aber wenn ich nicht einmal meine Emails abrufen kann, nein, falsch: wenn ich nicht einmal telefonieren kann (!), sollte das irgendwem mal zu denken geben.

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Bin ich zu sensibel weil ich weine?

Beitragsbild "Weinen", kleine Figur vor verregnetem Fenster

Weinen gehört eigentlich seit ich denken kann schon immer zu meinem Leben. Zu meinem Alltag. Vom Weinen aus Enttäuschung oder Trauer über wütende und Freudentränen bis hin zu mühsam zurückgehaltenen Tränen – alles kam und kommt immer wieder vor.

Von vielen Menschen in meinem Umfeld wird mir immer wieder vorgeworfen, ich sei viel zu rational und eher Kopf- als Gefühlsmensch. Das stimmt auch. Meistens. Ich wäge Entscheidungen endlos ab, prüfe immer die verschiedenen Optionen. Ich plane eher als einfach zu machen und ich kann auch emotionale Themen durchaus nüchtern und sachlich argumentieren.

Gleichzeitig werde ich manchmal sehr von meinen Gefühlen überrollt. So sehr, dass ich mich manchmal frage, ob ich nicht einfach viel zu sensibel für die Welt bin.

weinende Frau vor Fenster

Einmal im Monat weine ich wegen jeder Kleinigkeit, weil ich mich beim Frühstück auf die eine Marmelade gefreut habe und genau die dann Schimmel angesetzt hat. Oder weil es regnet, obwohl ich doch so gerne rausgehen wollte. Oder einfach so, weil … naja, keine Ahnung.

Ich weine, wenn ich mich ungerecht behandelt fühle, wenn ich wütend bin. Dann spüre ich wie die Tränen hochsteigen, der Kopf rot und die Ohren ganz heiß werden und dann kostet es mich alle Überwindung, nicht wahrhaftig loszuheulen. Denn mal ehrlich, nicht selten wird das falsch aufgenommen. „Das ist unfair, du darfst nicht weinen, dann fühle ich mich schlecht!” Als würde ich das aus Kalkül machen …

Ich weine aber auch vor Freude. Wenn etwas sehr Schönes passiert ist, bei Hochzeiten oder einfach, wenn gerade alles passt. Erst kürzlich war ich zum ersten Mal in einem Yogastudio und habe dort eine Stunde mitgemacht. Der Tag war nicht so toll und ich war innerlich unruhig und unentspannt, zu viele Gedanken, zu viele Sorgen. Auch deswegen hätte ich heulen können. In der Endentspannung, im Shawazana, ist mir dann auf einmal wie eine große Last von der Seele gefallen, ganz unwillkürlich habe ich angefangen zu grinsen und habe im gleichen Moment schon gemerkt wie die Tränen wiederkamen. (Was ich sonst noch so durch Yoga gelernt habe, erfahrt ihr hier.)

Bin ich jetzt ein Sensibelchen, weil ich ständig weinen muss? Habe ich mich und meine Gefühle einfach nicht unter Kontrolle? Das dachte ich lange. Denn irgendwie wird weinen und Gefühle zeigen ja oft immer noch mit Schwäche assoziiert.

Weinendes Auge

In den letzten Jahren habe ich, vor allem auf Instagram, viele Personen – hauptsächlich Frauen – gefunden, die dieses Vorurteil thematisieren. Die dazu stehen, z.B. hochsensibel zu sein oder mit verschiedenen Situationen nicht so gut umgehen zu können, wie andere das tun. Das macht diese Personen aber nicht weniger erfolgreich in dem, was sie tun. Ich glaube sogar, das Gegenteil ist der Fall.

Loslassen durch Weinen

Wahrscheinlich ist es immer noch keine gute Idee vor seinem Chef einen Heulkrampf zu bekommen, aber danach. Die aufgestaute Wut durch Weinen rauszulassen, ist der beste Stressrelief überhaupt. Denn anstatt alle Gefühle in sich hineinzufressen und dann dadurch vielleicht auch Tage später noch passiv aggressiv oder patzig gegenüber dem Anderen zu sein, ist definitiv keine Lösung. Mit den Tränen verlassen oft auch die negativen Gefühle den Körper. Zumindest ist das meine Erfahrung.

Und deswegen sehe ich es nicht mehr wirklich als Schwäche an, wenn ich in Situationen weinen muss, die andere nicht nachvollziehen können. Ich habe mir Techniken angeeignet, die Tränen zu unterdrücken, wenn es gerade wirklich nicht passt, aber ich lasse sie raus, wenn ich danach für mich bin. Ich bin nicht hochsensibel, aber eben sensibel und trotz allem Verstand und aller Rationalität, überkommen mich manchmal meine Gefühle.

Und das ist gut so.

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1000 Fragen an mich selbst #35

861. Wie heisst dein Lieblingsfilm auf Youtube?

Lieblingsfilm? Ich weiß ja nicht, wie andere Leute das machen, aber ich schaue auf YouTube eigentlich keine Filme. Aber ich kann euch hier mal meine Lieblingskanäle verlinken.

862. Was tust du, wenn du traurig bist?

Das ist unterschiedlich. Oft ganz klischeehaft auf der Couch sitzen und Schokolade oder Eis essen. Wenn ich länger traurig bin, tut mir Bewegung und Sport aber auch immer gut.

863. Was ist das Wichtigste, das du von deinen Eltern gelernt hast?

Über Beziehungen: Dass man immer wieder von Macken des anderen genervt sein kann, das aber kein Weltuntergang ist und man sich trotzdem lieb hat.

Über das Leben: Das man das tun sollte, was einem selbst Freude bringt und dass das nicht immer das sein muss, was andere von einem erwarten.

864. Verhandelst du häufig mir dir selbst?

Ständig.

865. Auf welchem Gebiet sind Frauen besser als Männer?

866. Auf welchem Gebiet sind Männer besser als Frauen?

Ich packe diese zwei Fragen mal in eine. Denn: Frauen und Männer können meiner Meinung nach grundsätzlich jede Aufgabe gleich gut erledigen. Es gibt überhaupt keine wissenschaftliche Grundlage, die bestätigt, dass Frauen in verschiedenen Dingen besser oder schlechter wären als Männer oder umgekehrt. Was wir aktuell noch so empfinden, ist vor allem anerzogen und indoktriniert durch jahrhundertelange Vorstellungen von „Männern“ und „Frauen“. Mich nervt diese Gegenüberstellung inzwischen nur noch.

867. Auf einer Skala von eins bis zehn: Wie gesund ernährst du dich?

Mal eine 10, mal eine 1 … aber normalerweise denke ich schon so eine 7-8. Ausgewogen, aber mit kleinen Sünden zwischendurch.

868. Wofür hast du dich in letzter Zeit entschuldigt?

Dafür, dass ich grundlos jemand anderen angepflaumt habe.

869. Wie wirst du gelegentlich scherzhaft genannt?

Mein Freund hat ein paar Spitznamen für mich, ob die scherzhaft gemeint sind … ich glaube nicht. Meine Mutter nennt mich ab und an „Kind“. Und das wird sie wahrscheinlich auch für immer tun, egal wie alt ich werde.

870. Kommst du eher mit Gefühlsmenschen oder mit Kopfmenschen klar?

Mit beiden.

Postkarte: Es war ein weiter Weg von Werther zu Elitepartner.

871. Auf wen warst du in letzter Zeit eifersüchtig?

Naja, ich muss ja nicht alles mit euch teilen.

872. Hat dir schon einmal jemand einen Antrag gemacht?

Nein.

873. Wann reißt dir der Geduldsfaden?

Wenn ich zum zwanzigsten Mal ein Problem erklären muss und mein Gegenüber es einfach nicht versteht.

874. Was würdest du diesem einen Querkopf gern noch sagen?

Diesen einen Querkopf gibt es nicht.

875. Bist du Optimist, Pessimist oder Realist?

Von allem ein bisschen. In manchen Situationen bin ich total pessimistisch, während ich in anderen total optimistisch bin. Meistens eine pessimistische Optimistin, im Schnitt wahrscheinlich einfach realistisch.

876. Welches selbst gemachte Dessert ist immer ein Erfolg?

Ich mach eigentlich selten Dessert selbst. Und wenn mal der Anlass dafür ist probiere ich auch gerne neue Dinge aus.

877. Wer spielt eine wichtige Nebenrolle in deinem Leben?

Also wenn jemand wichtig ist, dann ist er keine Nebenrolle.

878. Welches Ereignis hat dich stark beeindruckt?

Als ich das erste Mal auf einer FFF Demo war.

879. Bist du reif für eine Veränderung?

Sowas von.

880. Wann hast du dich overdressed gefühlt?

Mit fällt da jetzt kein bestimmter Anlass ein. Aber früher tatsächlich häufiger, weil ich mich eigentlich schon immer gerne schick gemacht habe, aber es mir dann unangenehm war, wenn die anderen nicht so schick waren.

Heute ist mir das eher egal. Solange ich mir gefalle und mich wohlfühle, macht es mir nichts aus, wie andere gekleidet sind.

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5 Dinge für gute Laune bei schlechtem Wetter

Wenn der Oktober, so wie bei uns in den letzten paar Tagen, sonnig und golden ist, lässt sich der Herbst leicht ertragen. Aber sie kommen sicher und schneller als es uns wahrscheinlich lieb ist: die dunklen verregneten Tage. Und damit kommt auch oft die schlechte Laune.
Obwohl ich ein Herbstkind bin, und zwar nicht nur an goldenen Oktobertagen, lasse auch mich manchmal von schlechtem Wetter runterziehen.

Heute gibt es hier deswegen 5 Tipps, die mir dabei helfen, dunkle Tage ein bisschen besser zu machen und die hoffentlich auch dem ein oder anderen von euch helfen werden.

1. Musik

Wenn man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt und dabei raus auf den Regen schaut, fehlt irgendwie die Motivation, produktiv zu arbeiten. Bei Motivationstiefs hilft definitiv immer: Musik. Spotify und Apple Music bieten tausende Playlists für die verschiedensten Stimmungen an und auch auf YouTube findet ihr tolle Zusammenstellungen. Ich persönlich höre am liebsten Musik mit einem antreibenden Beat, dann läuft die Arbeit quais wie von selbst.

2. Heißgetränke

Um die Schreibtischarbeit – aber eigentlich auch jede andere Aktivität – bei miesem Wetter angenehmer zu machen, empfehle ich leckere Heißgetränke. Je nachdem, was ihr am liebsten mögt: Tee, Kaffee oder eine heiße Schokolade? Vielleicht wollt ihr auch passend zur Jahreszeit einen Pumpkin Spiced Latte selbst zubereiten oder ihr pimpt eure Schokolade mit etwas Zimt. Alles, was den Wohlfühlfaktor hebt, ist erlaubt.

Kaffee trinken

3. Vorfreude

Ein langer Arbeitstag lässt sich leichter überstehen, wenn man sich auf etwas Besonderes am Abend freuen kann. Das können kleine Dinge sein, wie ein gemütlicher Fernsehabend mit der Lieblingsserie (wenn ihr noch Inspiration für Serien sucht, schaut mal hier vorbei). Wenn euch kochen oder backen entspannen, dann plant doch abends mal ein, ein tolles Herbstgericht zuzubereiten. Kürbisse machen den Herbst soooo viel besser.

Kürbisbrot
Ich backe gern, vor allem wenn es kalt ist. Hier gab es Kürbisbrot

4. Mal wieder etwas spielen

Zu zweit, zu dritt, zu viert … wie wär’s mal wieder mit einem gemütlichen Spielenachmittag am Wochenende? Oder die Zeit alleine mal wieder für ein großes Puzzle nutzen. Das entspannt und ist meditativ.

5. Raus gehen

Echt jetzt? Raus gehen in das kalte, nasse Schmuddelwetter? Klar, wieso nicht? Ihr müsst natürlich nicht ausgerechnet dann raus, wenn es gerade Fäden regnet, aber bei einem leichten Nieselschauer kann ein Spaziergang – natürlich dick eingepackt – auch super sein. Frische Luft tut eh immer gut und das Allerbeste ist dann das Wieder-nach-Hause-kommen: Erstmal ab in die Kuschelkleidung und dann auf die gemütliche Couch.


Gemütlichkeit im Herbst

Wenn euch diese Tipps nicht reiche, habe ich im letzten Jahr ebenfalls einen Beitrag mit vier Möglichkeiten geschrieben, den Herbstblues zu vertreiben.

Und hier findet ihr hier noch mehr Dinge, über die ich mich im Herbst freue.

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1000 Fragen an mich selbst #34

841. Kannst du gut Häppchen zubereiten?

Ich denk schon. Ich würde generell behaupten, dass ich ganz gut kochen kann.

842. Was hast du vor Kurzem ganz alleine geschafft?

Eine sehr gute Masterarbeit zu schreiben und einen sehr guten Abschluss zu machen.

843. Inwiefern gleicht dein Leben einem Märchen?

Das Leben ist kein Märchen. Klingt unromantisch, aber ist einfach so. Deswegen heißt es ja auch Leben. Und das Märchen ist ein Märchen.

844. Was verstehst du manchmal immer noch nicht?

Das Leben.

845. Wofür würdest du mitten in der Nacht aufstehen?

Für ziemlich wenig, mein Schlaf ist mir heilig. Es müsste also schon ein absolute Notfall sein.

846. Trägst du täglich Make-up?

Nein. Ich schminke inzwischen zwar fast jeden Tag, weil ich festgestellt habe, dass ich mich dann besser fühle und produktiver bin. Weil ich mich eben nicht mehr im „Gammel-Modus“ befinde. Aber absolut jeden Tag mache ich das nicht. Es soll ja auch noch Tage geben, wo man die Couch nicht verlässt.

847. Welche Meditationsübung machst du am liebsten?

Ich bin ganz schlecht im Meditieren. Allerdings habe ich auch meistens sehr schnell wieder aufgegeben. Was tatsächlich meistens bei mir funktioniert sind Einschlafmeditationen.

848. Was würdest du tun oder hättest du getan, wenn die Menschen im Durchschnitt nur 40 Jahre alt werden würden?

Puh, dann wäre die Hälfte meines Lebens bereits vorbei. Das ist ziemlich erschreckend. Wahrscheinlich hätte ich mehr einfach gemacht, statt ewig darüber nachzudenken.

849. Worüber ärgerst du dich bei anderen, obwohl du es selbst auch tust?

Andere Menschen verurteilen.
Ich versuche mir abzugewöhnen, andere Menschen aufgrund z.B. ihres Klamottengeschmacks oder ihres Einkaufs zu verurteilen, weil ich weiß, dass das diesen Menschen gegenüber nicht fair ist. Also arbeite ich daran, aber es passiert mir immer noch manchmal. Und wenn ich mich dann mit Menschen unterhalte, die ganz offen über andere lästern und diese wegen Oberflächlichkeiten verurteilen, ärgert mich das. Und dann verurteile ich den mir Gegenüber ebenfalls. Versteht man, was ich meine?

850. Hast du jemals Zweifel an deinem Charakter gehabt?

Ja, klar. Ich denke, das ist ganz normal, wenn man noch dabei ist sich selbst zu finden.

851. Welcher Cocktail beschreibt dich am besten?

Ich kenen definitiv zu wenig Cocktails, um diese Frage beantworten zu können.

852. Welche der Hochzeiten, die du besucht hast, war am schönsten?

Ich war noch nicht auf genug Hochzeiten in meinem Leben, um da ein Ranking aufstellen zu können. Sie waren alle auf ihre Art schön.

853. Auf welcher Seite im Internet bist du am liebsten?

Am liebsten ist irgendwie eine schwierige Frage. Spontan hätte ich Instagram gesagt, weil ich da definitiv am häufigsten bin. (Sofern die App als „Internetseite“ zählt.) Aber am liebsten bin ich da eigentlich gar nicht. Am liebsten bin ich eigentlich auf verschiedenen Blogs, die mich inspirieren.
Vielleicht gibt es da mal einen Beitrag zu? Meine liebsten Blogs?

854. Hattest du schon mal ein Blind Date?

Ja.

855. In welchen Gang im Supermarkt würdest du gehen, wenn du eine Minute lang kostenlos Waren mitnehmen dürftest?

Süßigkeiten, obviously.

856. Hast du mal jemanden verführt?

Das ist keine eindeutige Frage. „Verführt“ im erotischen Sinn oder „verführt“ generell im Sinn von jemanden dazu gebracht, etwas zu tun?
Egal wie, das bleibt mein Geheimnis 🙂

857. Gehst du gern zum Friseur?

Viel zu selten, aber wenn ich es mal schaffe, bzw. mir leiste, dann genieße ich es sehr.

858. Kommst du mit der Familie deines Partners gut aus?

Ja.

859. Welcher Songtext hat dich begleitet, als du mal Liebeskummer hattest?

Ach, immer das, was gerade aktuell war.

860. Hast du schon einmal alte Möbel aufgearbeitet?

Nein, aber wenn ich eine eigene Wohnung habe, wird das bestimmt fällig.

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Lesejahr 2019 – Bücher im Juli, August, September

Bücherstapel

In den letzten drei Monaten war so ziemlich jedes Genre in meinen Büchern vertreten. Krimi, Fantasy, was zum Lachen, Sachbücher … Also hoffentlich auch für jeden von euch wenigstens eine Empfehlung.

Weil ich viel unterwegs war, habe ich außerdem mein tolino mal wieder rausgekramt. Wenn man Gepäck schleppen muss, müssen nicht noch schwere Bücher mit in den Koffer. Auch wenn ich für immer Verfechter von echtem Papier bleiben werde.

Aber, fangen wir einfach an. Hier sind die Bücher, die ich im Juli, August und September gelesen habe:

Roxane Gay: Bad Feminist

Bad Feminist auf dem E-Reader

Roxane Gay ist eine amerikanische Autorin, Englischprofessorin und Herausgeberin. Sie bezeichnet sich zwar selbst als Feministin, sieht aber selbst die Punkte, wo sie immer wieder scheitert. Z.B., dass sie gerne Rap-Musik hört und dort frauenverachtende Texte mitrappt, ganz unbewusst. In ihrer Unperfektheit habe ich mich oft selbst wiedergefunden.

In diesem Buch geht es aber nicht nur um Feminismus, sondern auch um Rassismus, da Gay selbst afroamerikanische Wurzeln hat. Diese abstrakten Themen erläutert sie an konkreten Beispielen aus ihrem Leben oder an popkulturellen Ereignissen. So nimmt sie unter anderem auch erfolgreiche Hollywood-Filme auseinander und legt hier Rassismen und Sexismen offen, die von den meisten von uns verinnerlicht wurden.

Bad Feminist ist zwar nicht direkt Unterhaltungsliteratur, aber es ist auch kein reines Sachbuch. Gays Schreibstil ist mitreißend, immer wieder auch zum schmunzeln und dennoch faktenbasiert. Ich für meinen Teil habe mich nie gelangweilt beim Lesen und dennoch einiges dazugelernt.

Andreas Winkelmann: Die Lieferung

Die Lieferung auf dem e-Reader

Das nächste Buch war ein Krimi, der mir von verschiedenen Bestsellerlisten empfohlen wurde. Da ich schon länger keinen Krimi mehr gelesen hatte – warum nicht? Und darum geht’s:

Viola hat schon seit längerer Zeit, das Gefühl verfolgt zu werden, doch sie hat keine Beweise. Die einzige, die ihr glaubt, ist ihre beste Freundin, doch von einem auf den anderen Tag meldet die sich nicht mehr. Gleichzeitig wird in den Harburger Bergen eine blasse, unterernährte und sichtlich verwirrte Frau aufgegriffen. Polizeikommissar Jens Kerner weiß sich lange nicht zu helfen, bis seine Mitarbeiterin einen Zusammenhang zwischen beiden Fällen entdecken kann …

Ein solider Krimi, packend und die Wendung ist nicht wirklich vorhersehbar. Zumindest war sie das für mich nicht. Wer auf Krimis steht, dem kann ich Die Lieferung nur empfehlen.

Angela Bajorek: Wer fast nichts braucht, hat alles. Janosch, die Biographie

Buch "Wer fast nichts braucht, hat alles" Die Janosch-Biographie

Janosch, der Erfinder von Tiger und Bär, von Günter Kastenfrosch und der Tigerente, hat sich lange dagegen gewehrt mit Journalisten zu sprechen, weil sie seiner Meinung nach die Fakten immer nur verdrehen würden, um gute Schlagzeilen zu erzielen. Angela Bajorek hat es schließlich doch geschafft mit dem Zeichner und Autor zu sprechen und ihr hat er seine Lebensgeschichte erzählt. Geboren und aufgewachsen in Schlesien unter ärmlichsten Verhältnissen, war er immer etwas anders als seine Altersgenossen. Seine ersten Schreibversuche blieben ohne großen Erfolg bis er schließlich mit Tiger und Bär den Durchbruch schaffte. Heute gibt es die Tigerente in allen möglichen Formen für Groß und Klein zu kaufen. Janosch selbst wurde aber von seinen Verlagen und der Janosch AG ziemlich über’s Ohr gehauen. Viel von den ganzen Einnahmen sieht er nicht.

Wer Janosch und seine Geschichten mag, wird auch diese Biographie mögen. Denn sie ist nicht nur spannend und voller Fakten über sein Leben, sondern auch sehr liebevoll geschrieben und ich wollte auf fast jeder zweiten Seite ein Zitat anstreichen, dass ich mir merken möchte.

Marc-Uwe Kling: Die Känguru- Apokryphen

Buch die Känguru-Apokryphen

Und danach was zum Lachen: Wer Marc- Uwe Kling kennt, kennt auch seine Känguru-Reihe. Die Apokryphen sind das neueste daraus und hier vereint er – wie der Titel schon sagt – bisher unveröffentlichte Geschichten, die es in keins der vorherigen Bücher geschafft haben. Ein super Buch um zwischendurch mal etwas abzuschalten, einfach nicht ganz so viel nachzudenken und ordentlich zu lachen.

Sybille Berg: GRM. Brainfuck

Buch GRM

Sibylle Berg erzählt in GRM die Geschichte von vier Kindern in England irgendwann zwischen 2020 und 2030. Der Neoliberalismus hat inzwischen ganze Arbeit geleistet. Sozialleistungen gibt es nicht mehr. Wer nicht aus eigener Kraft überleben kann, wird immer weiter in die städtischen Außenbezirke abgeschoben. Die vier Kinder Hannah, Don, Peter und Karen sind von ihren Eltern vergessen oder verlassen worden, eventuell sind sie auch tot. Zusammen rebellieren sie gegen das kaputte System und versuchen dem perfektionierten Überwachungsstaat aus dem Weg zu gehen.

Auf dem Klappentext steht: “Das ist keine Dystopie. Es ist die Welt, in der wir leben. Heute. Und vielleicht morgen.” Und genau deswegen ist es stellenweise so hart und beängstigend, dieses Buch zu lesen. Weil es so realistisch ist. Trotzdem empfehle ich es jedem, weil Sibylle Berg es einfach versteht, gute Geschichten zu erzählen und weil es trotz allem Spaß macht, zu lesen.

Sarah Kuttner: Kurt (Hörbuch)

Hörbuch "Kurt"

Lena, der große Kurt und der kleine Kurt – von ihnen handelt diese Geschichte. Lena hat sich gerade zusammen mit dem großen Kurt ein Haus draußen in Brandenburg gekauft, damit dieser mehr Gelegenheit hat, seinen Sohn, den kleinen Kurt, für den er sich das Sorgerecht mit seiner Ex-Frau teilst, zu sehen. Alles läuft bestens, die kleine Patchworkfamilie ist glücklich. Doch dann bricht ein Unglück über sie herein und das Leben ist nicht mehr wie es vorher war.

Sarah Kuttner erzählt in Kurt die Geschichte von Trauer und ihrer Bewältigung. Davon, wie Menschen unterschiedlich mit Verlusten umgehen und welchen Belastungen Beziehungen ausgesetzt sind, wenn eine unvorhergesehene Katastrophe über sie hereinbricht.

Dieses Buch hat mich tieftraurig gemacht. An seinem Ende aber auch wieder glücklich. Obwohl Kuttner sehr unaufgeregt und nüchtern schreibt (und auch liest, denn sie liest das Hörbuch selbst), ist das Thema nichts für schwache Nerven. Ich habe es aber sehr geliebt und würde es jedem weiterempfehlen.

Cornelia Funke & Guillermo del Torro: Das Labyrinth des Faun (Hörbuch)

Hörbuch "Das Labyrinth des Faun"

Cornelia Funke war in meiner Jugend meine Lieblingsautorin. Von den Wilden Hühnern, über Drachenreiter bis hin zur Tintentrilogie – ich habe alles gelesen. Die Tintentrilogie ist bis heute eine meiner liebsten Buchreihen. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich ihr neuestes Buch entdeckt habe. Als Hörbuch (gelesen von der Autorin selbst) hat es mich durch meine Weisheitszahn-OP und deren Nachwehen begleitet. Dafür kann ich es nur empfehlen.

Die Handlung spielt im Jahr 1944 in Spanien. Ofelia zieht mit ihrer schwangeren Mutter in die Berge, da dort ihr neuer Stiefvater, ein Soldat des Franco-Regimes, stationiert ist. Die Wälder, die das Gut umgeben, werden zu Ofelias Zuflucht vor dem Stiefvater, der sie am liebsten loswerden würde. Ein Faun erscheint dem Mädchen und stellt ihr drei Aufgaben. Kann sie diese erfüllen, ist sie die lange verschollene Prinzessin des Reichs.

Michael Ende: Momo

Hörbuch "Momo"

Ich denke auf den Inhalt dieser herzerwärmenden Geschichte von Michael Ende muss ich nicht groß eingehen. Jeder hat irgendwann schonmal von Momo und den grauen Männern, die die Zeit stehlen gehört.

Obwohl ich natürlich auch die Geschichte kannte, muss ich gestehen, dass ich sie jetzt zum ersten Mal gelesen, bzw. natürlich gehört, habe. Gert Heidenreich liest das Hörbuch und es ist ein wahrer Genuss, ihm zuzuhören. Also auch für die, die das Buch selbst gelesen habe: hört ich unbedingt auch das Hörbuch an. Ich kann es nur empfehlen.


Welche Bücher habt ihr so in den letzten Monaten gelesen? Und welcher der vorgestellten Bücher kanntet ihr vielleicht schon?


Was ich sonst noch so gelesen habe dieses Jahr? Hier kommt ihr zu den Quartalen eins und zwei.

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3 Dinge, die ich durch Yoga für’s Leben gelernt habe

Seit etwa zwei Jahren praktiziere ich mal mehr, mal weniger regelmäßig Yoga. Ich bin noch total weit weg davon, in irgendeiner Weise Profi zu sein, vor allem weil ich bisher nur zu Hause mit YouTube trainiere. Mady Morrison und Fightmaster Yoga sind dabei meine liebsten Yogis.

Neben der physischen Praxis – dass ich gelernt habe, zu welchen merkwürdigen Verrunken mein Körper doch in der Lage ist –, habe ich durch Yoga auch ein paar mentale Dinge gelernt, die sich auf das ganze Leben anwenden lassen. Welche das sind, erfahrt ihr hier:

Atmen

Hört sich erstmal doof an, atmen kann man doch einfach so. Oder? Ja, dachte ich auch …
In der Yogapraxis ist es so, dass man meistens jeden Atemzug mit einer Bewegung verbindet. Dadurch konzentriert man sich natürlich sowieso mehr auf die Atmung. Gleichzeitig wird man aber auch beim längeren Halten von Positionen, die zum Teil auch echt anstrengend sind, daran erinnert, zu atmen. Und erst dann fällt einem immer auf, dass man die ganze Zeit die Luft angehalten hat. Wenn es anstrengend wird und ich mich konzentrieren muss, dann höre ich auf zu atmen. Ziemlich blöd, aber achtet mal drauf.
Und das gilt bei mir noch nicht einmal nur für körperliche Aktivitäten. Auch wenn ich mich beim Arbeiten mal sehr konzentrieren muss, merke ich, dass meine Atmung zumindest flacher wird, wenn nicht sogar komplett aufhört.

Durch Yoga erinnere ich mich öfter daran, richtig durchzuatmen. Gerade in Stress-Situationen ist das so viel hilfreicher, als man vielleicht vermuten würde. Probiert es mal aus.

Frau, die Yoga macht

Nicht alles, was leicht aussieht, ist auch leicht

Ich glaube jeder, der noch nie Yoga gemacht hat, denkt sich so: ach die paar Positionen da halten und ein bisschen Atmen, das ist doch nicht anstrengend. Ich war auch so. Und ich lag so falsch. Die Schwierigkeiten fangen teilweise ja schon dabei an, überhaupt in diese Position reinzukommen. Sie dann zu halten, ist nochmal eine ganz andere Geschichte.

Und ich finde, das ist eine schöne Metapher für’s Leben: Nur weil es bei manchen Leuten so aussieht, als hätten sie alles perfekt im Griff und ihr Leben sei total easy, muss das nicht so sein. Wahrscheinlich strengt diese Person sich sehr an, um alles im Griff zu haben – nur das sieht man nach außen nicht.

Frau, die Yoga macht

Loslassen

Dieser Punkt ist ähnlich wie das Atmen. Bei Entspannungshaltungen, meistens am Ende der Praxis, heißt es oft: Lass alles los. Und wenn ich dann so meinen Körper scanne, merke ich immer, wie angespannt ich bin, dass ich Muskeln kontrahiere, die ich überhaupt nicht brauche im Moment. Oder ganz klassisch: die Gesichtsmuskulatur. Achtet mal bewusst darauf, was ihr den ganzen Tag für angespannte Grimassen macht, das ist echt krass.

Das passiert mir auch meistens, wenn ich konzentriert bin. Dann gehen die Augenbrauen zusammen und der Kiefer verkrampft – so wie gerade jetzt, wo ich das hier schreibe.
Also: Öfter mal alles loslassen, das entspannt.


Macht ihr Yoga? Wenn ja, konntet ihr diese Dinge auch beobachten?

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(Neue) Serien für den Herbst

Netflix am Fernseher

Ich mag Herbstspaziergänge. Wenn einem die kalte Luft um die Nase weht und die Blätter an den Bäumen in ihren bunten Farben leuchten. Aber was ich vor allem daran mag, ist das nach Hause kommen. Wenn man dann so richtig durchgepustet und ein bisschen verfroren ist, direkt etwas kuscheliges anzieht und sich mit einem heißen Getränk auf der Couch verkriecht. Dazu dann eine gute Serie.

Ich als wahrer Serienjunkie kann diese Kuschel-Nachmittage kaum erwarten.

Auf welche Fortsetzungen ich mich im Herbst besonders freue und welche Serien man meiner Meinung nach einfach immer wieder anschauen kann, das erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Disclaimer: Die Plattform meiner Wahl ist Netflix, deswegen findet ihr fast alle der hier genannten Serien dort.

Neue Serien

Élite Staffel 2 (seit 06.09.)

Plakat der Serie Elite

Hier werden sich wahrscheinlich die Geister scheiden. Ich stehe total auf Teenie-Serien à la Gossip Girl. Auch in Élite geht es um reiche, verwöhnte High School Kids, allerdings mit einem Thriller-Akzent. In der ersten Staffel ist nämlich ein Mord an der Schule geschehen und in Retrospektiven wurde aufgearbeitet, wie es dazu kommen konnte.

Realistisch ist anders und die Handlung ist meistens total überzogen, aber wer auf dieses Genre steht, wird trotzdem seinen Spaß haben.

Disenchantment Staffel 2 (seit 20.09.)

Plakat der Serie Disenchantment

Die Serie aus der Feder von Simpsons-Vater Matt Groening ist mir bisher die liebste von dem Zeichner. Die Simpsons waren zwar immer lustig, aber irgendwann auch ausgelutscht und auch mit Futurama konnte ich irgendwie nie so richtig was anfangen. Disenchantment gefällt mir aber super – wahrscheinlich wegen der weiblichen Hauptrolle, die sich weigert irgendwelchen Genderstereotypen gerecht zu werden.

How to get away with Murder Staffel 4 (ab 26.09.)

Plakat der Serie How to get away with Murder

Für alle die auf Spannung stehen ist How to get away with Murder ein absolutes Muss. Ich bin sowieso riesen Fan jeglicher Art von Anwalts-Serien und hier stimmt einfach alles. Annalise Keating ist Anwältin und Dozentin. Einige besonders gute und fleißige Studenten dürfen bei ihr in der Kanzlei arbeiten. Und dort müssen sie ihr juristisches Wissen und auch andere (schmutzige) Tricks bald anwenden, um sich selbst zu retten.

Ich warte gefühl seit 5 Jahren auf die neue Staffel und bin so gespannt, wie es jetzt weitergeht.

Riverdale Staffel 4 (ab 10.10.)

Riverdale fällt glaube ich auch unter “Teen-Serien, an denen sich die Geister scheiden”. In den Staffeln 1 und 2 ging es noch einfach um eine Clique von High-School-Kids in dem fiktiven Ort Riverdale, die für 16-jährige viel zu erwachsen sind und zwar ein ziemlich unrealistisches Leben führen, aber grundsätzlich ganz “normale” Probleme haben. Die erste Liebe, das erste Mal, streitende Eltern, Schule … In Staffel 2 wurde es aber auch schon ein bisschen mystischer und ab der dritten Staffel war es dann total abgedreht. Monster, die im Wald umherlaufen und Menschen mit Gift töten, eine Sekte, die alle in ihren Bann zieht, weil sie scheinbar die Toten auferwecken kann und natürlich der Mafia-Boss der Stadt, der es – warum auch immer – auf einen 17-Jährigen abgesehen hat. Klingt verrück? Ist es auch, aber ich werde mir die vierte Staffel trotzdem anschauen, weil mir die Charaktere ans Herz gewachsen sind. Und weil die dritte Staffel natürlich mit einem Cliffhanger geendet hat und ich wissen will, wie es weitergeht.

The Crown Staffel 3 (ab 7.11.)

Plakat der Seire The Crown

Die Serie The Crown hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben der Queen nachzuerzählen. Die ersten beiden Staffeln behandelten also die ersten Jahre ihre Regentschaft, ihre Heirat mit Prinz Philip und die Geburt der Kinder. Ab der dritten Staffel werden die Hauptdarsteller ausgetauscht, weil es einen Zeitsprung gibt.

Ich bin eigentlich nicht besonders an Königshäusern und Adelsfamilien interessiert, aber diese Serie schafft es, mitzureißen und gleichzeitig nah an den Fakten zu bleiben. Als ich mit den ersten beiden Staffeln durch war, habe ich mir gleich die Doku über die Windsors angeschaut, weil ich angefixt war. Deswegen: große Vorfreude auf die dritte Staffel The Crown.

Film El Camino – a Breakin Bad Movie (ab 11.10.)

Filmplakat El Camino

Keine Serie, aber trotzdem interessant für Serienfans: Im Oktober startet der Sequel-Film zur Serie Breaking Bad. Er soll erzählen, was mit Jesse Pinkman nach seiner Flucht – und damit nach Ende der Serie – passiert ist.

Breaking Bad ist auch eine meiner All-time-Favoriten, deswegen werde ich mir den Film auf jeden Fall anschauen.

All-Time-Favoriten

Friends

Friends

Ein Klassiker, den wahrscheinlich schon jeder gesehen hat. Aber warum nicht nochmal von vorne anfangen? Und für alle, die die Serie noch nicht angeschaut haben – dann habt ihr was vor diesen Herbst und Winter.

Grey’s Anatomy

Grey's Anatomy

Herzerwärmend, spannend, romantisch. Grey’s Anatomy verbindet für mich alles, was eine gute Serie haben sollte. Leider nicht auf Netflix verfügbar, sondern nur auf Amazon Prime. Und hier auch nur bis Staffel 14, Staffel 15 muss zusätzlich gekauft oder geliehen werden.

Gilmore Girls

Gilmore Girls

Ähnlich wie Friends, einfach leichte Unterhaltung für gemütliche Nachmittage auf der Couch mit dem gewissen Wohlfühlfaktor. Absolut zu empfehlen ist auch die Fortsetzung, die seit einem Jahr auf Netflix zu sehen ist, die zu unser aller Leidwesen aber nur vier Folgen hat …


Auf welche Fortsetzungen freut ihr euch besonders im Herbst? Oder schaut ihr auch immer wieder das Gleiche an, weil es so toll ist? Ich bin immer auf der Suche nach neuen Vorschlägen.

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Gründe, warum ich mich auf den Herbst freue

Bunte Blätter an einer Leine

Es ist September und der Spätsommer bäumt sich bei uns gerade noch ein letztes Mal auf. Aber es lässt sich nicht länger abstreiten. Er kommt – der Herbst. Endlich! Während andere wehmütig dem heißen Sommer, den Freibädern und den kurzen Nächten hinterhertrauern, kann ich es kaum erwarten, dass es endlich so richtig Herbst wird.

nebliger Waldweg im Herbst

Für alle, die das vielleicht nicht so wirklich nachvollziehen können, hier eine Liste mit Dingen, auf die ich mich ganz besonders im Herbst freue:

Kürbisse

Die bunten Farben

Spaziergänge an der frischen Luft

Herbststürme

Kürbisse

Eingemummelt auf der Couch sitzen und Tee trinken

Regen, der ans Fenster prasselt

Kuschelsocken

Weihnachtsvorfreude

fliegendes Herbstlaub

Maroni

Mein Geburtstag

Morgennebel

Kuschlige Schals

Kastanien

Strickpullis

Ohne schlechtes Gewissen drinnen bleiben

Kerzen und ganz viel Hygge


Das war meine Herbst-Vorfreude-Liste. Worauf freut ihr euch am meisten im Herbst? Oder trauert ihr eher dem Sommer hinterher?

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1000 Fragen an mich selbst #33


821. Welche Art von Restaurants bevorzugst du?

Kommt auf den Anlass an. Ich geh ab und an total gerne so richtig schick essen, aber das kann man sich ja nicht ständig leisten. Aber ein cooler Imbiss und lockere Restaurants können für mich auch ihren Charme haben. Nur Schnellrestaurants kann ich nichts mehr abgewinnen. Also z.B. McDonald’s oder Burger King und Konsorten.

 

 

822. Welchen großen Vorteil hat es, wenn man als Single lebt?

Man muss auf niemanden Rücksicht nehmen, wenn man Entscheidungen trifft.

 

 

823. Welchen großen Vorteil hat es, wenn man in einer Beziehung lebt?

Man hat jemanden, mit dem man alles besprechen kann, Probleme und Sorgen, aber auch schöne Erlebnisse.

 

 

824. Findest du dich selbst schön?

Meistens schon.

 

 
825. Welche Gefühlsregung erlebst du mindestens einmal am Tag?

Ich bin mir nicht sicher, ob es ein Gefühl gibt, das ich jeden Tag habe. Ich glaube eigentlich nicht.

 

 

826. Wann hast du zuletzt Champagner getrunken?

Letztes Jahr zu Weihnachten.

 

 

827. Bist du ein Sonntagskind?

Ich bin mir ehrlich gesagt grade nicht sicher, was ein Sonntagskind ist. Keine Ahnung? 😀

 

 

828. Wie würde das Gemälde aussehen, das dein Leben darstellt?

Bunt, aber nicht knallig. Geradlinig, aber trotzdem mit weichen Linien. Wahrscheinlich eher ein abstraktes Gemälde und kein konkretes Motiv. Kann man sich das vorstellen?

 

 

829. Mit welchem Kleidungsstück von früher verbindest du gute Erinnerungen?

Ich hänge emotional eigentlich überhaupt nicht an Kleidungsstücken und verbinde damit auch keine besonderen Ereignisse oder Erinnerungen. Von daher: mit keinem. Ich könnte vermutlich auch ohne Probleme mein Abiball-Kleid weggeben, wenn ich mir sicher bin, dass ich es nie wieder tragen werde (was wahrscheinlich ist).

 

 

830. Was würde in einer Kontaktanzeige über dich stehen?

Ich bin total schlecht in Selbstbeschreibungen, deswegen bin ich auch ziemlich froh, dass ich keine Kontaktanzeige brauche … Wahrscheinlich würde ich irgendwie versuchen witzig zu sein, aber das würde niemand verstehen oder so.

 

831. Mit wem hast du zuletzt laut gelacht?

Mit meinem Freund.

 

 
832. In welchen Sprachen kannst du dich verständlich machen?

Deutsch, Englisch und Französisch.

 

 
833. Wozu hast du immer wieder keine Zeit?

Ein neues Hobby anzufangen, das ich mir schon ewig vornehme.

 

 
834. Kommt Weisheit mit den Jahren?

Ich bin ja noch nicht sooo alt. Aber ich denke schon. Wenn ich was ich heute weiß mit dem vergleiche, was ich vor 10 Jahren gedacht habe, zu wissen …

 

 

835. Was ist das schlimmste Schimpfwort, das du jemals einer Person an den Kopf geworfen hast?

Kann sein, dass ich das verdrängt habe, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich eigentlich nie jemandem eine wirklich schlimme Beleidigung an den Kopf geworfen habe. Nicht, weil ich so ein netter Mensch bin, sondern weil mein Kopf in der direkten Konfrontation mit anderen Leuten auf einmal wie leer gefegt ist und mir nie schlagfertige Antworten einfallen. Und auch keine Beleidigungen. Im Nachhinein kann ich da mit einigem aufwarten.

 

 

836. Was war die spontanste Aktion deines Lebens?

Puh, schwierige Frage. Ich bin einfach absolut kein spontaner Mensch, deswegen fällt mir da leider grade gar nichts ein.

 

 
837. Findest du, dass das Leben erst durch Kinder ein erfülltes wird?

Erfüllung heißt ja für jeden etwas anderes. Wenn jemand seine Erfüllung nur mit Kindern findet, heißt das nicht, dass das für jemand anderen auch so sein muss.

 

 
838. Wie verhältst du dich in einem Haus, in dem es zu spuken scheint?

Ich verlasse es ganz schnell wieder.

 

 

839. Mit wem würdest du gern einen Tag das Aussehen tauschen?

Mit niemandem.

 

 

840. Bist du in Internetforen aktiv?

Nein, gibt es die noch? 😀


Hier kommt ihr wie immer zu den anderen Teilen der Reihe.

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