Duftkerzen DIY [Adventskränzchen 2019]

Beitragsbild Duftkerzen DIY

Wie letztes Jahr beteilige ich mich auch dieses Jahr wieder am Adventskränzchen von Marie-Theres Schindler. Die Idee ist wieder die selbe:

„Diese Aktion stellt sich bewusst gegen den weihnachtlichen Konsum-Wahn und all die Blogger-Adventskalender, bei denen Gewinnspiele mit täglich teureren Produkten und dem typischen Geschenke-Protzen Normalität sind.“

Adventskränzchen 2019

Das Thema heute ist So duftet Weihnachten und passend dazu habe ich eine DIY-Idee für euch, zum Verschenken oder zum selbst Behalten:

Duftkerzen

Gerade im Winter, wenn die Tage grau sind, liebe ich es Kerzen anzuzünden, weil sie einfach eine so wohlige und gemütliche Atmosphäre erzeugen. Und wenn sie dann zusätzlich auch noch einen weihnachtlichen Duft verbreiten, ist das Weihnachts-Winter-Feeling, doch perfekt.

Was ihr für weihnachtliche Duftkerzen benötigt

Leere Gläser, Bienenwachspastillen, Duftöle, Kerzendochte zur Herstellung von Duftkerzen

Gläser (mit oder ohne Deckel)

Wachs (ich habe Bienenwachs verwendet, Kerzenreste oder ähnliches tun es aber auch)

Kerzendocht (fertig kaufen, so wie ich, oder auch selbst herstellen)

Duftöle nach eurem Geschmack (ich habe Apfel-Zimt, Zimt-Orange, und Winterfrüchte verwendet)

Und so geht’s

Als erstes müsst ihr das Wachs in einem Wasserbad schmelzen. Wenn ihr wie ich Wachspastillen benutzt, benötigt ihr etwa die doppelte Menge Pastillen, die in ein Glas passen. Das Schmelzen dauert recht lang, ihr braucht also etwas Geduld, dreißig Minuten und länger ist ganz normal.

Wachs schmelzen, drei Stufen

Wenn euer Wachs schließlich flüssig ist, könnt ihr ein paar Tropfen von eurem Duftöl dazu geben. Wie viel ihr da nehmt, hängt zum einen von der Intensität eures Öl ab, zum anderen aber auch davon, wie intensiv ihr es am Ende haben wollt.

Jetzt geht’s ans Gießen. Am einfachsten ist es, wenn ihr den Docht um einen Schaschlik-Spieß oder etwas ähnliches wickelt, damit er mittig in der Kerze bleibt. Den Docht hängt ihr in das Glas und dann wird das Wachs hineingegossen.

Kerzendocht an Spieß fixiert im Glas
Mit einem Schaschlik-Spieß oder einem Zahnstocher lässt sich der Docht ganz einfach fixieren.
Flüssiges Wachs im Glas
Ihr solltet natürlich aufpassen, dass ihr nicht die Hälfte daneben schüttet, so wie ich hier.

Und jetzt müsst ihr nur noch warten, bis das ganze wieder hart geworden ist. Das dauert natürlich auch wieder einige Zeit.

Duftkerzen – mit wenig Aufwand selbst gemacht

fertige Duftkerzen mit Verzierung
Ein hübsches Band drum und vielleicht noch ein Ettiket drauf – schon sind eure Kerzen bereit, verschenkt zu werden.
fertige Duftkerzen mit Verzierung

Ihr seht also: Duftkerzen selbst machen ist an sich überhaupt kein Aufwand, man muss nur etwas Geduld mitbringen.

Wie findet ihr die Idee, Kerzen selbst herzustellen? Habt ihr das vielleicht schon einmal gemacht? Und am allerwichtigsten: Welchen Duft mögt ihr an Weihnachten am liebsten?


Heute haben außerdem beim Adventskränzchen mitgemacht:

  • Marie zeigt euch ihre liebsten Beauty-Produkte zur Winter- und Weihnachtszeit.
  • Jasmin backt leckeres Stollenkonfekt.
  • Svenja erzählt, welche Düfte für sie besonders weihnachtlich sind und wie deren chemische Zusammensetzung überhaupt aussieht.
  • Katrin beschreibt ihre liebsten Weihnachtsgerüche von Pflanzen, über Gewürze bis hin zu Früchten
  • Kathi erzählt in ihrem Beitrag, wie Lufterfrischer funktionieren.
Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!

Spenden zu Weihnachten: Kampagne für Saubere Kleidung

Beitragsbild: Spenden zu Weihnachten - Kampagne für Saubere Kleidung

Zu Weihnachten mal spenden, statt sein Geld nur für Konsum ausgeben. Das ist der Gedanke hinter dieser Reihe an Beiträgen, die euch an jedem Adventssonntag erwarten.
Den Anfang macht:

Kampagne für Saubere Kleidung

Ein Thema, in dem ich noch relativ neu bin, ist die Modeindustrie. Eigentlich habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, woher die Klamotten, die ich regelmäßig kaufe, kommen. Dadurch, dass ich mich aber immer mehr mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt habe, bin ich auch irgendwann auf Fair Fashion aufmerksam geworden. Und in diesem Zuge eben auch darauf, wie die ArbeiterInnen (v.a. Frauen) der Textilindustrie ausgebeutet werden.

Eine Organisation, die sich nicht nur für eine Änderung dieser Praktiken einsetzt, sondern auch für Aufklärung in der Gesellschaft ist die Kampagne für Saubere Kleidung.

Logo der Kampagne für Saubere Kleidung

Bei der Kampagne für Saubere Kleidung handelt es sich um einen Zusammenschluss von über 200 Menschen- und Frauenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, NGOs und VerbraucherInnenverbänden. Die Kamapgne selbst ist Teil der internationalen Clean Clothes Campaign (CCC), welche in den 80ern in den Niederlanden gegründet wurde.

Die Ziele

Ihre Zielsetzung ist die Verbesserung von Arbeits- und Lebensbedingungen für die Beschäftigten der Textil-, Sport-, Schuh- und Lederindustrie weltweit. Durch verschiedene Projekte wollen sie auf die Schattenseiten der Modeindustrie aufmerksam machen und die Unternehmen dazu bringen, ihre Standards zu verbessern.
Konkret heißt das: Menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Vereinigungsfreiheit, Recht auf kollektive Verhandlungen, Mindestalter, existenzsichernder Lohn, Sicherheit am Arbeitsplatz, Arbeitszeitregelungen usw.

Die Forderung an die Unternehmen lautet: Verpflichtung, diese Standards einzuhalten und Kontrolle durch eine unabhängige Instanz

Was kann ich tun?

Spenden unterstützen die Kampagnen, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie Eilaktionen. Ihr könnt leider nicht für einen bestimmten Zweck spenden, meiner Meinung nach ist das bei dieser Organisation aber auch nicht nötig.

Wer nicht unbedingt spenden will, kann sich aber dennoch auf der Internetseite umschauen. Denn hier gibt es massenhaft Informationen über die Wertschöpfungskette in der Modeindustrie und einiges zu lernen.

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!

Spenden zu Weihnachten

Spenden Beitragsbild

Die Adventszeit hat nun offiziell begonnen und damit auch der Weihnachtsstress, die Vorbereitungen für’s Fest und natürlich die Besorgung von Geschenken. Dieses Jahr planen die Deutschen im Schnitt 281€ für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Immerhin ist Weihnachten das Fest des Schenkens. Und auch ich schenke gerne und mache meinen Liebsten eine Freude.

Allerdings dachte ich mir auch, wer fast 300€ für Geschenke ausgeben kann, der kann sein Geld vielleicht auch noch anders verteilen. Z. B. in Form von Spenden.

Deswegen werde ich euch ab heute jeden Adventssonntag eine Organisation, einen Verein oder ein Projekt vorstellen, die ich persönlich unterstützenswert finde. Es müssen ja nicht immer gleich 100€ sein. 5, 10 oder 20€ machen auch schon oft einen Unterschied.
Vielleicht fühlt sich ja der einen oder die andere von einem Spendenzweck angesprochen und möchte einen kleinen Betrag spenden. Die kommenden Beiträge sollen lediglich Anregungen sein. Ich habe auch versucht vor allem Organisationen zu wählen, die vielleicht nicht so bekannt sind. Den WWF oder Brot für die Welt, muss ich wohl kaum erwähnen.

Wenn euch noch andere Spendenmöglichkeiten einfallen, könnt und sollt ihr die natürlich auch gerne in die Kommentare schreiben.

Also fix weiter zum nächsten Beitrag, dort stelle ich euch die erste Organisation vor.

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!

Pomodoro-Technik: Produktiver und konzentrierter arbeiten

Tomaten

Ich bin eine dieser Kandidatinnen, die sich von jeder Kleinigkeit ablenken lassen, wenn sie eine einzige Aufgabe erledigen sollen. Bis ich es mal geschafft habe, in einen guten Workflow zu kommen, ist meine Aufmerksamkeit vorher bereits immer wieder von 17.000 Dingen beschlagnahmt worden. Instagram, Facebook, Snacks holen, den Kühlschrank neu organisieren, den Schreibtisch aufräumen, dabei alte Fotos entdecken und durchschauen … Prokrastination kann ich. Und auch während des Arbeitens schweifen meine Gedanken einfach immer wieder ab.
Aber ich weiß jetzt, wie ich das in den Griff bekomme:

Nämlich mit der sogenannten Pomodoro-Technik.

Eigentlich ist das ein alter Hut und jeder, der sich schon mal mit solchen Produktivitäts-Strategien auseinander gesetzt hat, kennt diese Technik schon.

Aber, weil es für mich einfach so mindblowing war, als ich die Pomodoro-Technik zum ersten Mal angewandt habe, möchte ich diese Erfahrung gerne noch einmal hier mit euch teilen.

Pomodoro-Technik: Konzentration in Intervallen

Das Prinzip ist ganz einfach: Man überlegt sich eine einzige Aufgabe, die erledigt werden muss. Dann stellt man sich einen Timer von 25 Minuten, in dieser Zeit wird gearbeitet. Sind die 25 Minuten um, stehen 5 Minuten Pause an. Dann geht es weiter. Nach vier solcher Intervalle sind 2 Stunden um, dann gibt es eine längere Pause von 30 Minuten.

Als ich das erste Mal davon gelesen habe, war ich skeptisch:
Sind 25 Minuten nicht viel zu kurz? Wie soll ich da in einen Workflow kommen, wenn ich ständig aus meiner Arbeit rausgerissen werde? Und muss ich dann nicht immer wieder von vorne ansetzen und meine Gedanken sortieren?

Da ich aber trotzdem neugierig war, habe ich es ausprobiert. Und – es hat mein Leben verändert.

Mit der Pomodoro-Technik so konzentriert wie noch nie

In den 25 Minuten liegt mein Handy nicht in Reichweite und ist komplett stummgeschaltet, auf dem Laptop sind nur die Seiten geöffnet, die ich zur Erledigung der Aufgabe benötige. Der Timer beginnt mit 25 Minuten und ich arbeite tatsächlich 25 Minuten komplett konzentriert, ohne mich mit Kleinigkeiten abzulenken.

Der Grund, dass das für mich so gut funktioniert, liegt denke ich daran, dass ich weiß, dass ich nach 25 Minuten aufhöre. Die Arbeit hat eben kein unbestimmtes Ende irgendwann.

In der Pausenzeit stehe ich gerne mal auf, strecke mich ein bisschen, hole mir etwas neues zu trinken. Und dann geht’s weiter. Und auch wenn ich in den 5 Minuten dann doch durch Instagram scrolle – was, wie wir alle wissen, ein riesiger Zeitfresser sein kann –, dann lege ich das Handy zur Seite, sobald der Timer sich wieder meldet. Es funktioniert tatsächlich so, dass ich einfach “einen Schalter umlegen” kann.

Wofür nutze ich Pomodoro?

Für mich funktioniert die Technik vor allem für das Schreiben von langen Texten und für Recherchen. Dafür ist auch die Länge der Intervalle von 25 und 5 Minuten ideal.
Aber das Tolle ist ja, dass jeder die Intervalllänge für seine persönlichen Bedürfnisse anpassen kann. Länger oder kürzer, je nachdem, was für euch besser funktioniert.


Kennt ihr die Pomodoro-Technik? Wendet ihr sie bereits an? Oder habt ihr andere Techniken für euch entdeckt?

Weitere Tipps für mehr Produktivität, findet ihr übrigens im letzten Beitrag.

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!

1000 Fragen an mich selbst #37

Ok Freunde, ich weiß nicht, was passiert ist. Aber irgendwo bei den 1000 Fragen habe ich mich verzählt oder was übersprungen. Denn das hier sind die letzten 19, die ich habe. Ich wollte gerne 1000 machen, aber um ehrlich zu sein, bin ich ein wenig zu faul jetzt die vorherigen 900 nochmal durchzugehen, um rauszufinden, wo der Fehler lag.

Ich hoffe, ihr versteht. Und 919 Fragen sind am Ende ja doch auch eine ganze Menge und ich bin ziemlich stolz, dass ich das so durchgezogen habe.

Also, los gehts! Ein letztes Mal:

901. Hast du in den letzten fünf Jahren neue Freundschaften geschlossen?

Ja.

902. Wer bist du, wenn niemand zuschaut?

Manchmal noch viel ernster, manchmal viel ausgelassener. Einfach ich selbst eben.

903. Welche inneren Widersprüche hast du?

Das Streben nach Freiheit und Selbstbestimmtheit und der Wunsch mein Leben mit jemandem zu teilen. Aber ich bin gerade ziemlich optimistisch, dass sich das vereinbaren lässt.

904. Wann warst du über dich selbst erstaunt?

Als ich beschlossen habe, alleine mit dem Rucksack durch Europa zu reisen. Und als ich bei diesem – zugegeben ziemlich impulsiven – Entschluss geblieben bin.

Aber z.B. auch als ich die finale Note meiner Abschlussarbeit erfahren habe. Weil ich mich selbst und das, was ich abgeliefert habe einfach nie als so gut eingeschätzt hätte.

Und jedes Mal wenn ich etwas Neues über mich lerne bzw. realisiere.

905. Leihst du gern Sachen aus?

Nur an Leute, bei denen ich weiß, dass ich sie unbeschadet zurück bekomme.

906. Bist du auf dem richtigen Weg?

Es fühlt sich so an. Auch wenn es manchmal schwierig ist.

907. Wie lautet dein Kosename für deinen Partner?

Schatz oder Schatzi. Super einfallslos.

908. Bei wem hast du immer ein gutes Gefühl?

Eben bei dem.

909. Wie zeigst du den anderen, dass sie für dich wertvoll sind?

Ich verschenke gerne Selbstgemachtes mit einem persönlichen Bezug. Aber hauptsächlich durch alltäglich Kleinigkeiten. Ich koche, räume auf, bring vom Einkaufen eine Tafel Schokolade mit. Solche Sachen eben.

910. Was macht dich richtig zufrieden?

Haushalt. Also nicht unbedingt der Akt des Aufräumens und Putzens, sondern das Ergebnis. Wenn alles ordentlich und sauber ist, löst das in mir eineg roße Zufriedenheit aus. Generell beruhigen mich Ordnungssysteme, sei das in meinem Kleiderschrank, auf meinem Schreibtisch oder in der Küche. Wenn alles seine Ordnung hat, ist der Rest nur noch halb so schlimm.

911. Was ist das schönste Geschenk, das du jemals bekommen hast?

Das allerschönste Geschenk, bei dem ich ein bisschen weinen musste, war ein selbst gebasteltes Fotobuch von meiner Mama, in dem sie alle Stationen vom Abitur bis zum Studienabschluss festgehalten hat. Das war so emotional das schönste.

Im ästhetischen und materiellen Sinn gab es natürlich auch viele sehr schöne Geschenke, die ich jetzt aber nicht alle aufzählen kann.

912. Zu wem hast du blindes Vertrauen?

Zu meiner Familie und zu meinem Partner.

913. Was hast du einmal ähnlich wie ein warmes Bad empfunden?

Eine Umarmung, als ich sie am meisten gebraucht habe.

914. Was ist das Spannendste, das du jemals erlebt hast?

Bin ich eine Langweilerin, weil mir dazu nichts einfällt?

915. Was ist ein großer Trost?

Zu wissen, dass man nichts ganz alleine schaffen muss.

916. Wovon hast du gedacht, dass du es nie können würdest?

Ach, so viel. Manches habe ich gelernt, manches kann ich immer noch nicht.

917. Was kannst du heute noch ändern?

Alles. Es ist nie zu spät für Veränderungen.

918. Wie wird dein Leben in zehn Jahren aussehen?

Gute Frage. Wenn ich zurückblicke und sehe, was sich in den letzten 10 Jahren alles verändert hat, bin ich ziemlich gespannt darauf.

Ich stelle mir vor, dass ich dann eine eigene Familie habe. Ich hoffe, dass ich einen Job habe, den ich gerne mache und der mich erfüllt. Und der Rest ist eigentlich egal.

919. Welche Antwort hat dich am meisten überrascht?

Wenn ich das jetzt noch sagen könnte. Zu viele Fragen und zu viele Antworten, als das ich mich noch an alle erinnern könnte. Aber Spaß hat es gemacht.


Und das war’s. Klappe zu, Affe tot.

Wenn es euch interessiert, findet ihr alle Beiträge der Reihe unter dem Tag 1000 Fragen. Ansonsten freue ich mich natürlich, wenn ihr auch ein paar der Fragen beantworten möchtet.

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!

6 Dinge, die an keinem Arbeitsplatz fehlen dürfen

Beitragsbild: 6 Dinge, die auf keinem Schreibtisch fehlen dürfen

Da zuletzt hauptsächlich Gedankenwirrwarr auf diesem Blog passiert ist, soll es heute mal wieder etwas Nützliches geben. Heute geht es wieder um Organisation – für Studenten, Schüler oder Blogger, eigentlich für jeden, der am Schreibtisch arbeitet und Texte schreibt.

Es geht um 6 Dinge, die sich an jedem Arbeitsplatz befinden sollten, damit die Arbeit produktiv läuft.

Einige dieser Dinge, kann man theoretisch auch gut über eine App auf dem Computer ersetzen. Für mich persönlich ist das aber zu chaotisch, weil man dann immer zig Fenster auf einmal geöffnet hat, die man immer hin und her schieben, öffnen und schließen muss. Ich finde es sehr viel übersichtlicher, neben meinem Laptop noch ein paar andere Dinge, um mich herum zu haben. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Aber nicht mehr lange drum rum geredet – los geht’s.

Stift und Papier

Neben meinem Laptop, auf dem ich alles schreibe, was ihr hier so zu lesen bekommt, liegt auf meinem Arbeitsplatz immer ein Notizbuch und ein Stift. Weil ich dazu tendiere, im Hinterkopf immer noch andere Ideen zu wälzen oder während des Schreibens triggert ein bestimmtes Wort irgendetwas in mir und ich habe eine zündende Idee. Damit ich dann nicht sofort die aktuelle Arbeit liegen lassen, um mich dem Neuen zu widmen, mache ich mir schnell eine Notiz. So kann ich ganz entspannt weiterarbeiten, ohne Angst haben zu müssen, die tolle Idee zu vergessen.

Notizbuch

Kalender/Planner/To Do-Liste

Neben diesem Notizbuch gibt es außerdem noch einen Kalender in Papierform auf meinem Schreibtisch. Ich plane alle meine Termine handschriftlich in meinem Filofax und das schon seit … eigentlich seit ich Termine habe, die ich planen müsste. Das ist natürlich Geschmackssache, manche bevorzugen ja einen digitalen Kalender. Hier finde ich allerdings auch meine To Do-Listen und wenn ich die neben mir liegen habe, reicht ein schneller Blick zur Seite, um zu wissen, wo ich gerade stehe und was ich noch so vor mir habe. Einfach als kleine Orientierung für meinen Tagesablauf und falls mir etwas wichtiges einfällt, was auf jeden Fall an diesem Tag noch erledigt werden muss, kommt das hier drauf.

Kalender, Notizbuch und PostIts

Timer/Uhr

Jeder, der sich schonmal mit Produktivitäts-Strategien auseinandergesetzt hat, hat mit Sicherheit auch schon von der Pomodoro-Technik gehört. Kurz zusammengefasst: Man arbeitet in Intervallen von 25 Minuten mit jeweils 5 Minuten Pause dazwischen. Wenn vier Intervalle vorbei sind, gibt es eine längere Pause von 30 Minuten. Man kann die Länge der Intervalle natürlich variieren, aber 25 Minuten ist die Empfehlung und die nutze ich auch. Ich hab es vorher selbst nicht geglaubt, aber mit dieser Technik, arbeite ich so viel konzentrierter und damit auch schneller. Gerade beim Schreiben von langen Texten und Recherchearbeiten wende ich sie deswegen seitdem immer an.

Long story short: Auf eurem Schreibtisch sollte sich eine Uhr, ein Timer oder etwas Ähnliches befinden, mit dem ihr die Zeit stoppen könnt. Auch hier gibt es im Übrigen kleine feine Apps, die das übernehmen.

App Flow
Ich habe auf meinem Laptop die App Flow runtergeladen. Erfüllt seinen Zweck einwandfrei.

Für Laptopnutzer: eine Maus

Ich weiß heute nicht mehr, wie ich das bewerkstelligt habe, aber die ersten drei Jahre meines Studiums hatte ich keine Maus für meinen Laptop. Ich habe ausschließlich das Trackpad benutzt und eigentlich war das ziemlich blöd.

Oft habe ich die Maus auch heute einfach aus Bequemlichkeit nicht in Benutzung, weil die Entfernung von der Tastatur zum Trackpad natürlich kürzer ist, als zur Maus. Bloß nicht zu viel bewegen. Aber je nachdem, woran man arbeitet, und oft sogar beim einfachen Schreiben von Texten, ist eine Maus so viel besser zu handhaben und erleichtert die Arbeit, wie ich finde, enorm.

Maus und externe Festplatte

Eine externe Festplatte

Stundenlang gearbeitet, geschrieben, Bilder bearbeitet, Videos geschnitten oder was auch immer – eine schusselige Bewegung und der Tee ist über der Tastatur verschüttet und euer Computer verabschiedet sich. (Man munkelt, dies sei eine wahre Geschichte.) Klar gibt es Experten, die Daten noch von der Festplatte retten können, aber es ist doch ein riskantes Spiel und kostet eine Menge Nerven, wenn man um seine ganze Arbeit bangen muss.
Deswegen: eine externe Festplatte kostet nicht viel Geld und regelmäßige Backups können wahre Lebensretter sein.

Wasser

Auch wenn ich schlechte Erfahrungen mit offenen Getränken am Arbeitsplatz gemacht habe – Fakt ist auch, dass ich, wenn ich stundenlang am Schreibtisch sitze, vergesse, genug zu trinken und am Abend gehörige Kopfschmerzen habe. Wenn ich mir jedoch eine große Flasche Wasser vor die Nase stelle, denke ich daran. Das ist nicht nur besser für die Gesundheit, sondern auch für die Konzentration. Wer besonders schusselig ist, sollte auf verschließbare Flaschen und Becher setzen. Und in Punkt 5 investieren.

Wasserflasche am Arbeitsplatz
Am liebsten habe ich meine Flasche von Soulbottles auf dem Schreibtisch stehen. Da passt viel rein und hübsch ist sie auch noch.

Diese sechs Dinge, befinden sich eigentlich immer an meinem Arbeitsplatz, selbst wenn ich z.B. im Zug sitze und schreibe, habe ich die meisten von Ihnen bei mir. Da nichts davon super viel Platz wegnimmt, kann man seinen Arbeitsplatz also auch sehr gut mobil halten.

Was darf denn auf eurem Schreibtisch nicht fehlen? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!

1000 Fragen an mich selbst #36

881. Was machst du mit den Erinnerungen an deine Expartner?

Ich bin da ziemlich radikal. In der Regel behalte ich nichts.

882. Hast du schon einmal in einem Schloss geschlafen?

Nein, aber die Vorstellung finde ich ziemlich cool.

883. Wofür schämst du dich?

Mir ist schon mal was peinlich. Aber so richtig, richtig schämen … da fällt mir nichts ein.

884. Schreibst du Geburtstagskarten?

An meine Oma, wenn ich nicht persönlich da sein kann an ihrem Geburtstag. Ansonsten nicht. Leider, denn eigentlich ist das so eine schöne Geste.

885. An welches ungeschriebene Gesetzt hältst du dich konsequent?

„Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen“? Oder so 😀

886. Wann hast du zuletzt eine Wanderung gemacht?

Erst vor ein paar Wochen. Zwar nur eine relativ kurze, aber eine Wanderung!

887. Kannst du dir für die Dinge, die dir Freude bereiten, mehr Zeit nehmen?

Sofern sie nicht mit zu viel finanzieller Belastung verbunden sind, ja.

888. Welche Klassiker hast du gelesen?

Wo soll ich da anfangen? Ich habe Germanistik studiert, das reicht als Antwort oder?

889. Welche Person aus deiner Grundschulzeit würdest du gern wiedersehen?

Es gibt da vielleicht schon eine oder zwei Personen, bei denen es mich interessieren würde, was die heute machen.

890. Malst du dir manchmal aus, wie es wäre, berühmt zu sein?

Nein. Als Kind habe ich das manchmal gemacht, aber inzwischen finde ich berühmt zu sein irgendwie gruselig.

891. Welches Museum hast du in letzter Zeit besucht?

Wenn ich mich richtig erinnere, war das letzte das Deutsche Museum in München.

892. Experimentierst du gerne beim Kochen?

Definitiv. Ich probiere gerne neue Rezepte aus und auch gerne mal ungewöhnliche Zutaten.

893. Wie wichtig sind Frauen in deinem Leben?

Genauso wichtig wie Männer? Ich mache bei den wichtigen Menschen in meinem Leben eigentlich keine Unterscheidung, was das Geschlecht angeht.

894. Machst du gern Komplimente?

Genauso wie im Komplimente empfangen bin ich auch ziemlich schlecht darin, welche zu verteilen. Tut mir echt leid.

895. Wer ist dein Vorbild?

Meine Mama.

896. Wann hast du zuletzt einen Tag am Strand verbracht?

Im Urlaub auf Hiddensee, diesen August.

897. An wem orientierst du dich?

An mir. Natürlich nehme ich Rücksicht darauf, was andere in meinem nächsten Umfeld zu meinen Entscheidungen sagen und wie sie dazu stehen. Aber letztendlich orientiere ich mich bei Entscheidungen nach meinem eigenen Gefühl.

898. In welcher Hinsicht bist du immer noch ein bisschen naiv?

In der Hinsicht, dass ich bei jedem Menschen erstmal davon ausgehe, dass er es gut mit mir meint.

899. Trägst du Schmuck, der für dich einen Erinnerungswert hat?

Aktuell nicht.

900. Wie sieht dein Auto innen aus?

So, dass es mir jedes Mal peinlich ist, wenn jemand mitfährt und ich mich erstmal für den Zustand entschuldige. Staubsaugen wäre mal eine Maßnahme …

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!

Warum wir öfter unsere Filterblase verlassen sollten

Seifenblasen.

Eigentlich hatte ich für heute einen anderen Beitrag geplant. Allerdings hat mich ein Ereignis letzte Woche zum nachdenken gebracht und meine Gedanken zu dem Thema wollte ich gerne teilen. Vor allem aber interessieren mich auch andere Meinungen dazu sehr.

Worum geht es?

Vor ein paar Jahren, als die AfD gerade populär wurde, habe ich damit angefangen, konsequent alle Leute aus meinen Social Media-Kanälen zu verbannen, die deren populistische und fremdenfeindliche Parolen geteilt haben. Vor allem meine Freundesliste auf Facebook hat sich da ziemlich reduziert. Und ich weiß, dass das viele Leute genauso handhabe, ganz nach dem Motto: I don’t need that kind of negativity in my life. Und mit Menschen, die solche Meinungen vertreten, möchte ich nichts zu tun haben.

Dann gibt es da noch die Leute, die ab und zu irgendwelchen Blödsinn (in meinen Augen) teilen, der mich zwar aufregt, über den ich dann aber einfach hinweg scrollen kann. Um ganz genau zu sein, habe ich mir irgendwann angewöhnt, über Inhalte hinweg zu scrollen, die mich aufregen, eben weil es mich aufregt. Denn ich hatte keine Lust mehr, so viel Energie zu verschwenden, wenn die an den Betrefenden sowieso abprallt. Wer schon einmal versucht hat, in der Kommentarspalte von Facebook eine sachliche Diskussion zu führen, weiß denke ich, was ich meine.

Letterbox: Think outside the box

Letzte Woche erschien in meiner Timeline dann ein Post, indem es darum ging, dass es total blödsinnig sei, dass Deutschland etwas gegen den Klimawandel unternehmen wolle. Denn solange die Chinesen und Inder weiterhin so viele Treibhausgase ausstoßen würden und die Afrikaner sich weiter so schnell fortpflanzen würden, wären unsere Maßnahmen sowieso völlig wirkungslos. Und oh mein Gott, man will uns die SUVs wegnehmen! (Sinngemäßes Zitat.)

Da habe ich meine Regel gebrochen und auf Facebook eine Diskussion begonnen. Wobei eine richtige Diskussion war es nicht, auf meinen Kommentar bekam ich eine Antwort und als einen zweiten Kommentar hinterließ, gab es keine Reaktion mehr. Ich habe mit dieser „Diskussion“ nichts erreicht bei dem Menschen, der diesen Post weiterverbreitet hat.

Dennoch hat mich das zum nachdenken gebracht. Denn wie üblich habe ich mich den ganzen Tag über diese Äußerungen aufgeregt, was mir unglaublich viel Energie geraubt hat, die ich viel besser hätte nutzen können. Also habe ich mich gefragt: „Wieso hast du das nicht einfach, wie sonst auch immer, ignoriert?“

Und ich konnte mir selbst die Antwort geben: „Weil nur durch Diskussionen und Argumente Meinungen geändert werden können. Weil wir alle in unseren Filterblasen leben und durch das Abschotten voneinander werden die Differenzen doch nur umso größer.“

Di Filterblase …

” … entsteht, weil Webseiten versuchen, algorithmisch vorauszusagen, welche Informationen der Benutzer auffinden möchte – dies basierend auf den verfügbaren Informationen über den Benutzer … Daraus resultier[t] eine Isolation gegenüber Informationen, die nicht dem Standpunkt des Benutzers entsprechen.”

Wikipedia: Filterblase

Das ist ein riesen Problem unserer Gesellschaft. Und wenn ich jetzt zusätzlich alle Andersdenkenden aus meinen Freundeslisten verbanne und damit jede Diskussion von vornherein unterbinde, dann bin ich mit Teil des Problems. Dabei will ich doch eigentlich Teil der Lösung sein.
Aber dazu müsste ich ganz offensiv aus meiner eigenen Filterblase heraustreten, widersprechen, wenn ich auf Beiträge stoße, die mir nicht passen (oder die einfach faktisch falsch sind) und einfach Diskussionen mit Menschen führen, die andere Meinungen vertreten. Oder das zumindest versuchen.

If not now, when?

Aber das alles raubt Energie. Es ist frustrierend, enttäuschend und macht mich wütend. Wütend darüber, dass man logische Argumente nicht anerkennt, darüber, dass man anderen Menschen ihre Würde abspricht und auch (oder vor allem) wütend darüber, dass mir als junger Frau einfach nicht zugehört wird oder ich nicht ernst genommen werde.


Das ist das Dilemma: Austausch um jeden Preis auch wenn dabei mein Seelenfrieden auf dem Spiel steht?

Raus aus der Filterblase

Ich habe für mich in den letzten Tagen entschieden, dass ich häufiger widersprechen möchte, dass ich öfter meine Meinung kundtun werde und da, wo es geht, meine Argumente für eine andere Sichtweise darlegen will. Aber, dass ich auch nicht meine gesamte Energie dafür verschwenden will. Versuchen, die Diskussion im Netz zu lassen und mich nicht noch Stunden später damit zu beschäftigen. Letzteres ist die eigentliche Challenge für mich. Mal sehen, wie das klappt.


Und jetzt interessiert mich: Wie handhabt ihr das? Beginnt ihr Diskussionen z.B. auf Facebook oder Instagram? Löscht ihr Menschen, deren Inhalte ihr nicht sehen wollt? Oder haltet ihr euch aus politischen und gesellschaftlichen Themen komplett raus auf Social Media?

Ich bin wirklich gespannt auf eure Meinungen.

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!

Ein Brief an mein 15-jähriges Ich

Brief

Liebe Anika (vor 10 Jahren),

du bist gerade 15 Jahre alt und gerade zum ersten Mal am strugglen mit deinem Leben. Wer bist du eigentlich? Wo willst du hin? Was erwartest du von deinem Leben, von den Menschen, mit denen du es teilst? Es ist noch nicht so lange her, dass du lernen musstest, dass Freundschaften nicht für immer halten und dass du zum ersten Mal erlebt hast, wie sich Menschen ganz bewusst von dir abwenden. Das war scheiße, ja. Aber es gehört zum Leben und zum Erwachsenwerden dazu und heute verrate ich dir was: Bei manchen Freundschaften ist es gut, dass sie enden. Selbst wenn es in dem Moment schmerzt.

Du wärst gerne cooler, ich weiß. Du gehörst zwar nicht zur Unterschicht an der Schule, über die sich immer alle lustig machen, die sogar gemobbt wird. Aber zu den coolen Kids gehörst du eben auch nicht. Spoiler: Du wirst nie zu den coolen Kids gehören. Und das Gefühl, dass irgendwas mit dir nicht stimmt, wird dich auch noch ein paar Jahre begleiten. Aber irgendwann wirst du verstehen, dass es so viel Wichtigeres gibt, als „cool“ zu sein. Denn objektiv betrachtet, wie cool sind diese Typen denn wirklich? Jedes Wochenende auf einer Party zu sein, sich betrinken und montags damit prahlen, wie dicht man wieder war. In der Schule immer in der letzten Reihe sitzen und sich höchstens mal für blöde Kommentare zu Wort melden. Über andere, die nicht zu diesem ausgewählten Kreis zählen, lachen. Willst du das wirklich? Nein. Aber es ist ok, dass du das jetzt noch nicht verstanden hast.

Statt Oberflächlichkeiten sind dir tiefergehende Beziehungen zu anderen Menschen viel wichtiger. Deswegen ist dein Freundeskreis zwar sehr überschaubar, aber dafür fühlst du dich wohl damit. Selbst wenn – und das ist der Wehrmutstropfen – auch diese Freundschaften nicht über die Schulzeit hinaus überleben werden.

Jetzt eine schöne Nachricht: In ein paar Monaten wirst du deine erste große Liebe treffen. Und es wird nicht alles perfekt sein – mein Gott, das wird es nie. Aber du wirst in dieser Zeit sehr viel über dich selbst lernen, über die Ansprüche, die du an eine romantische Beziehung und an einen Partner stellst. Es wird nicht halten, weil ihr erwachsen werdet und einfach komplett unterschiedliche Vorstellungen vom Leben habt. So wie das eben meistens ist.
Und dann wirst du dich wieder verlieben. Du wirst verletzt werden und leider wirst du auch andere verletzen. Aber Entscheidungen müssen gefällt werden und dabei lernst du letztendlich, dass du dich für die Liebe nicht komplett aufopfern kannst. Dass du auch mal egoistisch sein darfst, ja sogar sein musst, wenn du glücklich werden willst.

Und zum glücklich werden gehört auch dazu, dass du deinen Weg gehst. Dein Abi wird ganz ok, aber sind wir mal ehrlich, wenn du nicht so faul wärst, hätten wir da viel mehr reißen können. Kein Vorwurf. Aber mit dem älter werden kommt auch die Motivation wieder. Du fängst an zu studieren und beide deiner Abschluss-Arbeiten, Bachelor und Master, werden sehr gut ausfallen. Du würdest das später gerne deiner Lehrerin vom Deutsch-LK unter die Nase reiben, die dich immer nur mittelmäßig bewertet hat – und damit einiges zu deinem Abischnitt beigetragen hat. Aber die Gelegenheit ergibt sich nicht. Auch nicht schlimm, denn du weißt, was du kannst und sie hat dich bestimmt sowieso schon vergessen.

In zwei Tagen werden wir 25. Du weißt es noch nicht, aber in den nächsten 10 Jahren werden dir viele tolle Sachen passieren. Du wirst tolle Menschen treffen und du wirst so viel lernen. Du wirst dich selbst finden und endlich begreifen, was deine Werte und Vorstellungen vom Leben sind. Ich sage nicht, dass dieser Prozess irgendwann abgeschlossen ist, ganz bestimmt nicht. Aber du wirst nicht für immer in so vielen Unsicherheiten schwimmen wie jetzt gerade noch.

Alles wird gut.

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!

Meine liebsten Podcasts #2

Handy und Kopfhörer

Ich liebe Podcasts. Ich habe euch vor über einem Jahr bereits mal meine Lieblingspodcasts vorgestellt, aber seitdem sind wieder ein paar neue dazugekommen. Und deswegen dachte ich, es wäre eine gute Idee, einen zweiten Teil zu machen.

Also hier sind sie: Meine (neuen) liebsten Podcasts.


Disclaimer: Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung. Ich gebe hier ausschließlich meine eigene Meinung und Empfehlung wieder.


Sprachnachrichten von Jacko Wusch

Jacko Wusch habe ich durch Youtube kennen gelernt und ich habe auch in meinem Beitrag über meine liebsten YouTuber über sie geschrieben. Ihr Podcast ist – wie der Name schon vermuten lässt – meistens ziemlich ungeskriptet und sie redet über das, was sie gerade beschäftigt. Meistens sind das Themen aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Positivität, Spiritualität. Also vielleicht nicht unbedingt für jeden etwas, aber wen diese Themen interessieren, dem kann ich die Sprachnachrichten nur ans Herz legen.

Podcast: Sprachnachricht von Jacko Wusch

Die Schaulustigen (Zeit online und Zeit Magazin)

Ich bin ein großer Fan von Sophie Passmann und ich bin ein großer Fan von guten Serien. Dieser Podcast vereint beides und das macht mich sehr glücklich. Sophie Passmann (u.a. Kolumnistin beim Zeit Magazin) bespricht in diesem Podcast zusammen mit dem stellvertretenden Chefredakteur des Zeit Magazins Matthias Kalle Serien und Filme. Sowohl die Streaming-Dienste als auch das lineare Fernsehen werden dabei in den Blick genommen. Dabei gibt es super Kategorien wie z.B. „Passmann spoilert“ oder „Kalles Top 3“ immer in einer anderen Kategorie.

Die beiden Hosts harmonieren so gut miteinander, dass es einfach Spaß macht, ihnen zuzuhören, selbst wenn man überhaupt kein Interesse am Thema hat. Eine neue Folge erscheint jeden zweiten Freitag und dauert meistens eine gute Stunde.

Große Liebe – große Empfehlung.

Podcast: Die Schaulustigen

Verstehen, fühlen, glücklich sein

Dieser Podcast ist etwas für alle, die sich mit Achtsamkeits-Themen auseinandersetzen wollen. Allerdings nicht nur auf einer rein spirituellen Ebene. Sinja Schütte ist Chefredakteurin der Zeitschrift Flow und Boris Bornemann ist Meditationsforscher. Zusammen besprechen sie in kurzen Folgen von etwa einer halben Stunde Themen des Alltags aus der Perspektive der Achtsamkeit und – das finde ich besonders spannend – wissenschaftlich fundiert.

Jede Woche gibt es eine neue Folge.

Podcast: Verstehen, fühlen, glücklich sein.

Hotel Matze

Hotel Matze ist, glaube ich, unter Podcast-Liebhabern nicht wirklich ein Geheimtipp. Aber der Vollständigkeit halber soll er hier nicht fehlen.

Matze Hielscher, Mitgründer von Mit Vergnügen, führt in seinem Podcast sehr intensive und lange Interviews mit den verschiedensten Persönlichkeiten. Autoren wie Charlotte Roche oder Sybille Berg, Unternehmer wie Tarek Müller von About You, Künstler und Musiker wie Bosse, Henning May oder Hauschka – sie alle bekommt Matze vors Mikrofon und stellt ihn Fragen, die man sonst in Interviews vielleicht nicht hören würde.

Meiner Meinung nach nicht nur ein sehr interessanter und spannender, sondern auch inspirierender Podcast, in den ihr auf jeden Fall mal reinhören solltet.

Podcast: Hotel Matze

Na, war etwas Neues für euch dabei? Oder habt ihr noch weitere Empfehlungen? Dann lasst sie mir doch gerne in den Kommentaren da!

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit der Welt!