Meine Freizeit-Morgenroutine und warum sie so wichtig ist

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Jeder von uns braucht bestimmte Routinen und Abläufe. Der eine mehr, der andere weniger, aber wir alle brauchen sie.

Ich bin ein Mensch, der etwas mehr Routinen benötigt. Während meines Studiums und vor allem in Stressphasen, hatte ich immer einen sehr geregelten Ablauf, den ich auch einmal in einem Blogbeitrag beschrieben habe.

Jetzt ist mein Studium vorbei, ich habe aktuell sowas wie „Ferien“ und nichts, was unbedingt erledigt werden muss. Etwa eine Woche lang habe ich einfach in den Tag hineingelebt, bin irgendwann aufgestanden, hatte keinen richtigen Plan, was ich machen will … und was ist passiert? Nach ein paar Tagen war ich der unleidlichste Mensch der Welt. Ich war unausgeglichen und reizbar und einfach keine gute Gesellschaft.

Eine Morgenroutine macht aus mir einen besseren Menschen

Deswegen habe ich beschlossen: Auch wenn ich gerade keine konkreten Aufgaben habe, benötige ich dennoch eine grobe Routine, an der ich mich festhalten kann. Für mich heißt das vor allem Morgenroutine, denn wenn ich morgens und am Vormittag ein bisschen produktiv bin, bin ich den Rest des Tages besser drauf.

Meine Morgenroutine für die Freizeit

Da ich ja nichts vorhabe, bin ich ein paar Tage morgens ewig im Bett liegen geblieben. Großer Fehler. Ich stelle mir jetzt keinen Wecker oder so, aber in der Regel bin ich irgendwann zwischen 8 und 9 Uhr wach. Und wenn ich wach werde, stehe ich auf. Ja, echt wahr.

Auf dem Weg zur Toilette wird schon mal der Wasserkocher angemacht.

Dann gibt es eine Tasse grünen Tee. Den trinke ich gemütlich auf der Couch während ich einen Podcast höre oder manchmal auch einfach nur aus dem Fenster schaue.

Podcast und Tee
Jeden Morgen gibt es bei mir den Nachrichten-Podcast der Zeit

An den Tagen, wo ich nicht vorhabe, später noch ins Fitnessstudio zu gehen, mache ich jetzt 20 bis 30 Minuten Yoga. Am liebsten mit den Videos von Mady Morrison oder Fightmaster Yoga.

Yoga mit Mady Morrison

Dann geht’s unter die Dusche und ich mache mich fertig für den Tag. Ich habe außerdem festgestellt, dass ich mich besser fühle, wenn ich nicht den ganzen Tag im Gammel-Look rumlaufe. Das heißt ich ziehe mir wenigstens eine Jeans an, mache mir die Haare und je nach Tagesstimmung schminke ich mich auch ein bisschen.

Nächster Punkt: Frühstück. Das nehme ich dann meistens schon mit an den Laptop, wo ich einfach ein bisschen abarbeite, was so anfällt. Ich habe zwar geschrieben, dass ich keine wirklichen Aufgaben habe im Moment. Aber wenn man so hibbelig ist, wie ich, macht man sich eben Aufgaben. Das heißt ich arbeite am Vormittag dann ein paar Stunden am Blog, schreibe Bewerbungen oder erledige sonstige Dinge.

Frühstücksbowl am Laptop

An den Tagen ohne Yoga gehe ich dann gerne so gegen 12 Uhr ins Fitnessstudio. Und damit hatte ich dann schon einen halbwegs freien, aber dennoch produktiven Morgen hinter mir.


Mir hilft diese Routine sehr, mich nicht total im Nichtstun zu verlieren und auch für meine Mitmenschen noch ertragbar zu sein. Wenn ich vormittags wenigstens ein bisschen was gemacht habe, kann ich mich nachmittags „guten Gewissens“ tatsächlichen Freizeitaktivitäten widmen. Oder eben einfach auf der Couch versacken, das darf auch mal passieren.


Wie ist das bei euch? Braucht ihr auch in eurer Freizeit eine Routine oder könnt ihr einfach so in den Tag hinein leben? Wenn ihr eine Routine habt, wie sieht die aus? Lasst uns darüber mal in den Kommentaren diskutieren, ich bin total gespannt.

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6 Kommentare zu „Meine Freizeit-Morgenroutine und warum sie so wichtig ist“

  1. Oh, das kenne ich. Manchmal bleibe ich einfach liegen, lauf nur im Gammellook rum und hab dann zu nichts Lust. Man muss sich morgens einmal aufraffen, dann läuft das Ganze etwas runder.
    Aber ab und zu darf so ein Gammeltag schon sein 🙂

  2. Ich komme morgens nur schwer aus dem Bett und nutze jede Minute, die ich länger schlafen kann 🙂 Deshalb hab ich morgens auch keine wirkliche Routine, es ist dann eher stressig, bis ich aus dem Haus muss 🙂 Ich sollte mich mal umgewöhnen!

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Naja, es funktioniert ja auch jeder zu unterschiedlichen Tageszeiten anders. Ich bin eben ein Morgenmensch, manche sind abends produktiver und brauchen dann vielleicht eher da eine Routine.

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