Blogparade: Reiseglück – mein Sommer 2019

SOS Fernweh hat zur Blogparade aufgerufen. Und wo ich doch gerade frisch aus dem Urlaub zurück bin, kann ich zum Thema Reiseglück auf jeden Fall etwas beitragen.

Reiseglück umringt von der Ostsee

Ich habe dieses Jahr keinen besonders fancy und schicken Urlaub gemacht, dafür aber sehr schön idyllisch und entspannt. Es ging für eine Woche auf die Ostseeinsel Hiddensee – ein klitzekleines friedliches Fleckchen Erde. Und für mich am wichtigsten: umgeben von Meer. (Auch wenn mir selbst am Anfang nicht klar war, wie wichtig mir das ist.)

Es war mein erstes Mal an der Ostsee, denn in vorherigen Urlauben hatte ich bisher nur die Nordsee mit meiner Anwesenheit beglückt.

Wie das Meer mich wieder runterholt

Es waren einfach sehr entspannte und gemütliche Tage in der Natur. Aber obwohl alles so perfekt ist, kann man sich manchmal einfach nicht helfen und hat doch mal einen schlechten Tag. So geht bzw. ging es mir zumindest. Kennt ihr das, wenn an einem Tag einfach alles doof ist und es einem niemand so wirklich recht machen kann? So einen Tag hatte ich zwischendurch. Und trotzdem haben wir unseren Tagesplan umgesetzt: Fahrräder ausleihen und ans andere Ende der Insel radeln. Wir wollten uns ein wenig den Ort und vor allem den Leuchtturm ansehen.

Der Leuchtturm war ehrlicherweise ziemlich enttäuschend, vor allem da ein Baugerüst rundherum aufgestellt war. Na danke, als hätte ich nicht sowieso schon schlechte Laune. Angenervt wollte ich also schon den Rückweg antreten, als meine unglaublich geduldige Reisebegleitung aber sagte: „Komm, wir gehen an den Strand!“ Und da war er schon halb über die Düne. Nicht sonderlich motiviert stapfte ich also hinterher.

… und auf einmal war alles gut.

Auf dem Dünenkamm angekommen schlug mir schon der salzige Seewind ins Gesicht und ich hörte das Meer rauschen. Die einzig logische Handlung: Schuhe aus und so schnell wie möglich das Wasser erreichen.

Bestimmt 10 Minuten stand ich da, das Gesicht zur Sonne gestreckt, die Augen geschlossen, während die Wellen meine Knöchel umspielten. Und ich hätte noch viel länger einfach nur da stehen können.

Die ganze schlechte Laune des Tages, alles war egal und unwichtig. Das Meer hat mich wieder runtergeholt. Und danach war alles besser.

Mein persönliches kleines Reiseglück in diesem Jahr.


Was war denn euer persönliches Reiseglück? Und schaut auch unbedingt bei den anderen Beiträgen im Rahmen der Blogparade vorbei, da sind tolle Erlebnisse dabei!

… und da konnte ich wieder lachen.
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Meine Freizeit-Morgenroutine und warum sie so wichtig ist

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Jeder von uns braucht bestimmte Routinen und Abläufe. Der eine mehr, der andere weniger, aber wir alle brauchen sie.

Ich bin ein Mensch, der etwas mehr Routinen benötigt. Während meines Studiums und vor allem in Stressphasen, hatte ich immer einen sehr geregelten Ablauf, den ich auch einmal in einem Blogbeitrag beschrieben habe.

Jetzt ist mein Studium vorbei, ich habe aktuell sowas wie „Ferien“ und nichts, was unbedingt erledigt werden muss. Etwa eine Woche lang habe ich einfach in den Tag hineingelebt, bin irgendwann aufgestanden, hatte keinen richtigen Plan, was ich machen will … und was ist passiert? Nach ein paar Tagen war ich der unleidlichste Mensch der Welt. Ich war unausgeglichen und reizbar und einfach keine gute Gesellschaft.

Eine Morgenroutine macht aus mir einen besseren Menschen

Deswegen habe ich beschlossen: Auch wenn ich gerade keine konkreten Aufgaben habe, benötige ich dennoch eine grobe Routine, an der ich mich festhalten kann. Für mich heißt das vor allem Morgenroutine, denn wenn ich morgens und am Vormittag ein bisschen produktiv bin, bin ich den Rest des Tages besser drauf.

Meine Morgenroutine für die Freizeit

Da ich ja nichts vorhabe, bin ich ein paar Tage morgens ewig im Bett liegen geblieben. Großer Fehler. Ich stelle mir jetzt keinen Wecker oder so, aber in der Regel bin ich irgendwann zwischen 8 und 9 Uhr wach. Und wenn ich wach werde, stehe ich auf. Ja, echt wahr.

Auf dem Weg zur Toilette wird schon mal der Wasserkocher angemacht.

Dann gibt es eine Tasse grünen Tee. Den trinke ich gemütlich auf der Couch während ich einen Podcast höre oder manchmal auch einfach nur aus dem Fenster schaue.

Podcast und Tee
Jeden Morgen gibt es bei mir den Nachrichten-Podcast der Zeit

An den Tagen, wo ich nicht vorhabe, später noch ins Fitnessstudio zu gehen, mache ich jetzt 20 bis 30 Minuten Yoga. Am liebsten mit den Videos von Mady Morrison oder Fightmaster Yoga.

Yoga mit Mady Morrison

Dann geht’s unter die Dusche und ich mache mich fertig für den Tag. Ich habe außerdem festgestellt, dass ich mich besser fühle, wenn ich nicht den ganzen Tag im Gammel-Look rumlaufe. Das heißt ich ziehe mir wenigstens eine Jeans an, mache mir die Haare und je nach Tagesstimmung schminke ich mich auch ein bisschen.

Nächster Punkt: Frühstück. Das nehme ich dann meistens schon mit an den Laptop, wo ich einfach ein bisschen abarbeite, was so anfällt. Ich habe zwar geschrieben, dass ich keine wirklichen Aufgaben habe im Moment. Aber wenn man so hibbelig ist, wie ich, macht man sich eben Aufgaben. Das heißt ich arbeite am Vormittag dann ein paar Stunden am Blog, schreibe Bewerbungen oder erledige sonstige Dinge.

Frühstücksbowl am Laptop

An den Tagen ohne Yoga gehe ich dann gerne so gegen 12 Uhr ins Fitnessstudio. Und damit hatte ich dann schon einen halbwegs freien, aber dennoch produktiven Morgen hinter mir.


Mir hilft diese Routine sehr, mich nicht total im Nichtstun zu verlieren und auch für meine Mitmenschen noch ertragbar zu sein. Wenn ich vormittags wenigstens ein bisschen was gemacht habe, kann ich mich nachmittags „guten Gewissens“ tatsächlichen Freizeitaktivitäten widmen. Oder eben einfach auf der Couch versacken, das darf auch mal passieren.


Wie ist das bei euch? Braucht ihr auch in eurer Freizeit eine Routine oder könnt ihr einfach so in den Tag hinein leben? Wenn ihr eine Routine habt, wie sieht die aus? Lasst uns darüber mal in den Kommentaren diskutieren, ich bin total gespannt.

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4 Crop Top-DIYs – langweilige T-Shirts aufpeppen

Crop Top Varianten

Jeder von uns hat doch mindestens ein T-Shirt im Schrank liegen, dass eigentlich noch gut ist, aber irgendwie auch langweilig. Aber es gibt eine simple Rettung: Crop Tops. Die sind ja seit etwa einem Jahr wieder voll im Trend.

Und daher habe ich heute hier vier simple Wege für euch, wie ihr eure langweiligen T-Shirts in süße Crop Tops verwandeln könnt.

blaues T-Shirt
Bei diesem T-Shirt liebe ich die Farbe sehr und dass es ein ganz unaufdringliches Muster oben am Kragen hat. Leider schmeichelt mir der Schnitt so überhaupt nicht, wie ich finde.

1. Geknotet

Der erste Trick ist wohl jedem bekannt: Man nehme ein etwas weiteres T-Shirt und verknote es am unteren Rand. Mit engeren T-Shirt klappt das nicht immer so einwandfrei, aber auch dafür habe ich später eine Lösung.

2. Haargummi-Hilfe

Wer sein T-Shirt nicht so knoten kann, weil es zu kurz oder zu eng ist, kann einen Haargummi zu Hilfe nehmen. Einfach den Stoff an der Stelle, wo der Knoten sein soll, zusammenbinden et voilà.

Wem dieses Stück Stoff, was dann noch runterhängt, zu blöd ist, der kann es einfach nehmen und nach innen stecken. Am besten unter den BH klemmen und keiner ahnt mehr, dass ihr hier etwas nachgeholfen habt.

3. Weggesteckt

A propos BH: Für die dritte Idee, habe ich einfach den gesamten Bund meines T-Shirts einmal nach innen gefaltet und dann rundherum unter meinen BH gesteckt. Crop Top ohne Knoten.

4. Schnipp Schnapp

Und zu guter Letzt für alle, die nicht so sehr an der Unversehrtheit ihres T-Shirts hängen: Schneiden ist immer eine Variante. Dieses T-Shirt ist eigentlich eine Männergröße, weswegen es mir sowieso zu groß ist.

Weil ich die Ärmchen zu lang fand, habe ich die zu einem früheren Zeitpunkt auch schonmal umgenäht. Easy peasy mit zwei Nadelstichen und es ergibt ein süßes Detail, finde ich.

Eigentlich habe ich es immer geknotet, wenn ich es getragen habe. Allerding hatte ich jetzt Lust auf etwas anderes. Und da ich den Verlust an Stoff verschmerzen konnte, wurde es hier etwas radikaler.

Aus dem engen Halsausschnitt wurde ein V-Ausschnitt und auch unten habe ich ein gutes Stück in einer Dreiecksform abgeschnitte. So lässt sich das T-Shirt jetzt ganz einfach ohne Probleme vorne verknoten.

Und das ist das Ergebnis:

Wer besonders perfektionistisch ist, könnte die abgeschnittenen Ränder jetzt natürlich auch noch vernähen. Ich gebe zu, mir war das zu viel Arbeit und ich finde diesen “unfertigen” Look auch irgendwie sehr lässig. Von daher bleibt es so.


Mögt ihr Crop Tops? Wenn ja, wie tragt ihr sie am liebsten?

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6 Gründe, warum ihr mehr Bahn fahren solltet

Bahnsteig

Aus verschiedenen Gründen bin ich dieses Jahr sehr viel mit der Deutschen Bahn auf unterschiedlichen Strecken quer durch Deutschland unterwegs gewesen. Und weil ich inzwischen wirklich so gerne Bahn fahre, gibt es hier heute meine Top 6 Gründe, warum auch ihr öfter mit dem Zug fahren solltet.

1. Klima

Im Vergleich der verschiedenen Verkehrsmittel was ihre Schadstoffemission betrifft, schneidet die Bahn deutlich besser ab als PKW und Flugzeug. Nur Fernbusse sind noch klimafreundlicher, was allerdings vor allem an deren besserer Auslastung liegt.

Laut Umwelt Bundesamt emittiert die Bahn im Fernverkehr nur rund 40 Gramm CO2 pro gefahrenen Personenkilometer, ein Reisebus etwa 30 Gramm. Der PKW liegt dagegen bei 137 Gramm und das Flugzeug bei 201. Im Zusammenspiel mit den anderen Vorteilen der Bahn, die ich gleich noch aufzähle, ist sie damit erste Wahl bei den Verkehrsmitteln.

ICE der Deutschen Bahn

2. Sicherheit

Welches Verkehrsmittel definitiv das sicherste ist, darüber können die verschiedenen Verbände und Lobbys ewig streiten. Fakt ist jedoch: Das Auto ist es nicht. Im Vergleich zur Bahn liegt das Todesrisiko beim Autofahren 63-mal höher, das Verletzungsrisiko sogar 113-mal höher. Je nach Statistik sind die Zahlen etwas andere, der Unterschied zwischen PKW und Zug bleibt aber immer enorm. Noch sicherer als die Bahn ist nur das Flugzeug. Pro Milliarde Reisekilometer sterben hier 0 Personen, in der Bahn sind es 0,04. (Im Auto 2,9)

Bei diesen Zahlen fällt es mir auf jeden Fall leicht, sorgenfrei im ICE zu schlafen.

3. Zeit

Wir alle haben zu viele Aufgaben und zu wenig Zeit. Allein aus diesem Grund, finde ich Bahnfahren so angenehm. Die Stunden im Zug kann ich nutzen, um Arbeit am Laptop zu erledigen, um ein Buch oder Zeitschriften zu lesen oder Schlaf von der letzten Nacht nachzuholen. Wenn ich Auto fahre, kann ich keines dieser Dinge tun, vor allem natürlich wenn ich selbst fahre – logisch –, aber auch als Beifahrer kann ich persönlich nicht viel machen. Beim Lesen im Auto wird mir schlecht, zum Tippen am Laptop fehlt einfach auf Dauer ein Tisch und schlafen … naja, also ich kann es nicht.

Und auch im Vergleich zum Flugzeug schneidet die Bahn hier, meiner Meinung nach, besser ab. Klar kann ich im Flieger auch etwas tun, die Zeit dort ist aber um einiges kürzer und dazu kommt dann vorher noch die Anreise zum Flughafen, Check-In, das Warten am Gate etc. Alles verlorene Zeit, die ich nicht produktiv nutzen kann.

wartende Menschen am Zug

4. Sparfaktor

Irgendwie hat Bahnfahren den Ruf, extrem teuer zu sein. Aber, I did the math. Und viele klügere Köpfe als ich haben das auch getan. Wenn man Auto fährt bekommt man die Kosten nicht so unmittelbar zu spüren, außer wenn man unterwegs tanken muss. Daher kommt wahrscheinlich das erste Gefühl, dass man günstiger unterwegs wäre. Rechnet man alle Faktoren mit ein – also Spritpreise, Versicherung, Wertverlust, Werkstattbesuche und Inspektionen etc. – dann kommt man je nach Modell und Fahrleistung auf Kosten zwischen 30 Cent und 3 Euro pro gefahrenem Kilometer. Geht man selbst vom günstigsten Preis aus, also den 30 Cent, kostet die Strecke Hamburg-München 238 Euro. Die Fahrt mit dem ICE kostet in der 2. Klasse nur 147 Euro, mit der BahnCard 50 sind es sogar nur noch 76 Euro.

5. In der Stadt ohne Parkplatzsuche

Ein unschlagbarer Vorteil von Bahnhöfen ist meiner Meinung nach, dass sie in der Regel direkt in der Stadt sind, meistens sehr zentrumsnah. Flughäfen sind immer außerhalb, was bedeutet, dass man sich um einen Transport von und zum Flughafen bemühen muss, was weiteres Geld und Zeit kostet.

Mit dem Auto komme ich zwar auch direkt in die Stadt, muss aber erstmal irgendwo einen Parkplatz finden, der wahrscheinlich auch wieder total überteuert ist.

Bahnhof von innen

6. Geduld und Gleichmut

Ein persönliches Learning noch am Schluss: Die Bahn hat mich Gleichmut und Gelassenheit gelehrt. Alle regen sich immer darüber auf, dass die Züge unpünktlich sind, Zielbahnhöfe nicht angefahren werden oder man einfach mal stundenlang mitten in der Pampa stehen bleibt. Ich hab das auch gemacht, bin nervös geworden und war am Ende schrottgenervt, wenn ich endlich an meinem Ziel angekommen bin. Inzwischen kann ich solche Zwischenfälle einfach hinnehmen. Denn es ist doch so: In diesem Moment, kann ich selbst rein gar nichts an der Situation ändern. Und dass ich mich aufrege, verbessert auch nichts. Im Gegenteil: es verschlechtert die Situation nur zusätzlich für mich persönlich. Wenn sich also jetzt die Weiterfahrt aufgrund eines technischen Problems verzögert, lehne ich mich zurück und lese eben noch ein paar Kapitel mehr in meinem Buch. Da komme ich ja immerhin auch nicht ständig zu.


Fahrt ihr schon oft mit der Bahn? Wenn ja, wieso und wenn nein, wieso nicht?


Quellen:

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/bus-bahn-fahren

https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/aktuell/sicherheit-zug-ist-sicherstes-verkehrsmittel/

https://www.handelsblatt.com/technik/das-technologie-update/frage-der-woche/auto-flugzeug-bahn-welches-verkehrsmittel-ist-das-sicherste/8479152.html

http://www.dieeinsparinfos.de/guenstige-mobilitaet/auto/soviel-kostet-autofahren/

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Umweltbewusstsein & Nachhaltigkeit – Update

Hummel auf Lavendel

Vor nicht ganz einem Jahr, habe ich einen Beitrag über Umweltbewusstsein und wie wir alle etwas nachhaltiger leben können geschrieben. Nach jetzt rund 10 Monaten hielt ich es für eine gute Idee, mal zu checken, was sich seither weiter verändert/verbessert hat und wo es noch Stellschrauben gibt, an denen ich drehen kann.

Ich hatte mir in diesem Artikel vier Kategorien angeschaut und an die werde ich mich jetzt auch wieder halten. Dann könnt ihr, wenn ihr mögt, mal vergleichen.

Disclaimer: Im diesem Artikel werden Produkte und deren Hersteller verlinkt. Ich erhalte kein Geld hierfür, die Unternehmen haben mich nicht darum gebeten. Alle Empfehlungen basieren auf meiner persönlichen Meinung.

Müllvermeidung …

… beim Einkaufen

  • Neben dem damals schon erwähnten Thermobecher für Kaffee, ist inzwischen auch ein zweiter für Tee bei mir eingezogen. Denn Tee aus dem gleichen Becher zu trinken, wie Kaffee schmeckt nicht wirklich. Mit beiden bin ich sehr froh, vor allem den Bambusbecher von BambooCup finde ich einfach wunderschön.
  • Was Obst und Gemüse angeht, bin ich ebenfalls dabei geblieben, nicht die abgepackte Variante zu kaufen, sondern immer lose Stückware. Inzwischen habe ich mir außerdem solche wiederverwendbaren Obst- und Gemüsebeutel zugelegt, falls es doch mal mehr wird. Die sind außerdem auch super für Brot oder andere Backwaren.
  • Jutebeutel besitze ich inzwischen en masse. In jedem Rucksack und jeder Tasche ist einer drin, sodass ich nie in die Verlegenheit komme, doch eine Tüte kaufen zu müssen.
Wiederverwendbare, nachhaltige To-Go-Becher
Jutebeutel mit Sprüchen
Am liebsten mag ich meine Jutebeutel mit coolen Sprüchen drauf. Viel stylischer als so eine olle Plastiktüte.
  • Vor einem Jahr habe ich noch gesagt, dass ToGo-Gerichte ein großes Problem bei mir sind. Das habe ich tatsächlich sehr gut in den Griff bekommen. Wenn ich weiß, dass ich länger unterwegs bin, nehme ich mir etwas von zu Hause mit oder wenn mich dann doch mal der Hunger überfällt, dann gehe ich meistens zum Bäcker und hole ein Brötchen, das dann in eine Papiertüte kommt (oder in einen meiner kleinen Beutel, wenn ich die dabei habe). Alternativ kaufe ich auch manchmal einen losen Apfel oder eine lose Banane im Supermarkt, wenn der Hunger nicht allzu groß ist.
  • Neben etwas zu Essen braucht man unterwegs natürlich auch etwas zu Trinken. Schon ewig habe ich immer eine Wasserflasche dabei, die ich dann bei Bedarf irgendwo wieder auffüllen kann. Ich besitze eine kleine mit 0,3l von Naturalou und eine große mit 1l von Soulbottles. Die große finde ich ebenfalls einfach total hübsch, leider hat sie den Nachteil, dass sie nicht unter jeden Wasserhahn passt …
1-Liter-Glasflasche von Soulbottles

… im Bad

Gerade im Bad ist es tatsächlich total einfach, Verpackungen wegzulassen und so habe ich auch hier einiges umgestellt in den letzten Monaten

  • Meine Haare wasche ich nur noch mit festem Shampoo und festem Conditioner. Meine sind beide von Lush, aber die gibt es inzwischen von unzähligen Firmen und auch in der Drogerie. Schon vorher habe ich meine Haare „trainiert“, sie nur noch einmal pro Woche zu waschen, statt alle drei Tage. Das spart einiges an Shampoo und glaubt mir, eure Haare werden euch danken.
  • Kokosöl: die absolute Allzweckwaffe in allen Lebensbereichen. Bei mir hat es derzeit zwei Einsatzgebiete. Das eine sind meine Haare – ein kleines bisschen Kokosöl nach dem Waschen in die Spitzen geben und sie fühlen sich gleich viel geschmeidiger an. Das zweite ist mein Gesicht. Ich habe mich schon vorher mit einem Abschminköl abgeschminkt, jetzt mache ich das nur noch mit Kokosöl. Und das beste: Danach muss ich mich nichteinmal mehr eincremen, weil das Öl für eine super geschmeidige Haut sorgt.
Nachhaltiges festes Shampoo und fester Conditioner
  • Einige Dinge, wie z.B. Duschgel und Rasierklingen musste ich noch aufbrauchen, aber die nächsten Anschaffungen sind jetzt auch geplant: eine feste Körperseife und ein Rasierhobel (die sehen im Übrigen auch viel cooler aus als die Plastikdinger).
  • Für Damenhygiene gibt es ja inzwischen so viele andere Möglichkeiten neben Tampons und Binden, ich habe mich schon vor zwei Jahren etwa für einen Cup entscheiden. Null Probleme, minimale Kosten und kein Müll.
Kokosöl
Der absolute Alleskönner Kokosöl – aus meinem Badezimmer gar nicht mehr wegzudenken

Lebensmittel/tierische Produkte

  • „Ich gebe zu, ich esse gerne Fleisch und möchte einfach nicht komplett darauf verzichten.“ … schrieb sie. Seit Anfang diesen Jahres esse ich kein Fleisch und keinen Fisch mehr, nichts wofür Tiere sterben mussten.
  • Und auch meinen Konsum an Milchprodukten habe ich stark reduziert. Ich bin noch weit weg von vegan, obwohl ich hin und wieder mal einen veganen Tag pro Woche versuche einzulegen. Was ich eigentlich überhaupt nicht mehr kaufe, ist Kuhmilch und Joghurt. Stattdessen habe ich mich durch das riesige Angebot an Pflanzendrinks durchprobiert (meine Favoriten sind Hafer, Kokos und Reis) und auch an Soja- oder Lupinenjoghurt finde ich inzwischen größeren Gefallen als an „normalem“. Auch vegane Käsealternativen finden sich jetzt hin und wieder in meinem Kühlschrank und einige davon sind gar nicht schlecht.

Verkehr

  • Ich besitze immer noch ein Auto, gefühlt fahre ich aber weniger. Allerdings habe ich keine Zahlen, die das belegen würden. Was ich aber belegen kann, ist, dass ich durch vorausschauenderes und gemütlicheres Fahren meinen Spritverbrauch senken konnte.
  • Lange Strecken, die ich in den letzten Monaten oft zurücklegen musste, um zu Vorstellungsgesprächen zu fahren, lege ich grundsätzlich mit dem Zug zurück. So lange alleine Auto zu fahren ist sowieso langweilig und in der Bahn kann ich schlafen, arbeiten, lesen … und spare dabei noch Geld.
  • Ein Stadtfahrrad habe ich mir immer noch nicht zugelegt. Es steht weiterhin auf meiner Liste.
Bahncard 50
Für unter 26-Jährige ist die Bahncard 50 überhaupt nicht teuer und wenn man regelmäßig längere Strecken fährt, zahlt sie sich sowas von aus.

Klamottenkonsum

  • Ich habe mir dieses Jahr noch nicht viele neue Kleidungsstücke gekauft, eins davon war Secondhand, mehrere andere von Fair Fashion Marken. Grundsätzlich brauche ich aber auch wirklich nichts Neues, denn ich habe letztens erst meinen Kleiderschrank ausgemistet und dabei fast zwei Wäschekörbe voll Klamotten rausgeschmissen. Die will ich jetzt möglichst auch secondhand weiterverkaufen, sodass sie nicht einfach bei den Altkleidern landen.
  • DIY ist auch auf meinem Radar. So habe ich mir z.B. letztes Jahr selbst das Stricken beigebracht, denn so ein selbst gestrickter Pullover hat doch auch etwas Tolles. Außerdem probiere ich immer wieder upcycling Ideen aus, die ich auf Pinterest oder sonst wo sehe, mit denen man aus langweiligen alten T-Shirts noch etwas rausholen kann.

Da hat sich seit dem letzten Beitrag glaube ich schon einiges ein Stückchen weiterbewegt. Natürlich immer noch weit weg von perfekt und 100% nachhaltig, aber kleine Minischritte sind das, worauf es ankommt. Und wenn diese kleinen Minischritte viele Menschen gehen, dann ist schon viel erreicht, denke ich.


Welche Tipps habt ihr noch, um mehr Nachhaltigkeit in euren Alltag zu bringen? Welche nützlichen Tools habt ihr vielleicht noch entdeckt? Ich freue mich, über Austausch in den Kommentaren!

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Lesejahr 2019 – Bücher im April, Mai & Juni

In den Monaten April, Mai und Juni habe ich auch wieder fleißig Bücher gelesen. Von Sachbüchern, über Romane bis hin zu Ratgebern war wieder eine bunte Mischung dabei. Vieles hat mir sehr gut gefallen, manches leider nicht so sehr. Aber lest selbst, vielleicht gibt es die ein oder andere Inspiration für euch.

Sophie Passmann: Alte Weiße Männer

Das erste Buch auf meiner Liste ist kein Roman und ich würde es auch nicht als „Unterhaltungsliteratur“ bezeichnen. Aber es lässt sich sehr angenehm lesen und ich habe regelmäßig ein bis zwei Kapitel auch vor dem Schlafengehen noch verschlungen.

Buch "Alte weiße Männer" von Sophie Passmann

Die Journalistin, Moderatorin, Feministin, Kabarettistin … (was ist diese Frau eigentlich nicht) Sophie Passmann hat mit diesem Buch – wie der Untertitel lautet – einen Schlichtungsversuch unternommen. Zwischen dem Feminismus und dem Alten Weißen Mann. Ich verfolge die Autorin schon länger und halte sie einfach für eine unglaublich intelligente Frau, die viele interessante Dinge zu sagen hat. (Was unter anderem dazu geführt hat, dass ich ein paar Komplexe bekam, als ich rausgefunden habe, dass sie gerade mal ein paar Monate älter ist als ich.) Für ihr Buch hat sie sich einen Sommer lang mit verschiedenen potentiellen alten weißen Männern getroffen und mit ihnen über Feminismus gesprochen. Gesprächspartner waren unter anderem Grünen-Chef Robert Habeck, Blogger Sascha Lobo, Welt-Chefredakteur Ulf Poschardt oder Alt-68er Rainer Langhans. Dabei kamen zwar oft auch alte Vorurteile, aber meistens viele interessante und neue Gedanken auf. Die männliche Perspektive – vor allem die von „mächtigen“, reichweitenstarken Männern – auf den Feminismus ist immer noch oft etwas verkrampft. Aber dieses Buch zeigt: Durch aufeinander zugehen kann man festgefahrene Meinung manchmal verändern und Feminismus ist nicht zwangsläufig biestig schon gar nicht männerfeindlich.

Jason Starr: Brooklyn Brothers

Dieses Buch fiel mir wie so manches andere bei einem Ausverkauf als Mängelexemplar in die Hände. Nicht, weil ich den Autor kennen würde oder so viel Gutes über das Buch gehört hätte. Mir hat der Klappentext zugesagt, also wurde es mitgenommen. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. Eine Klischeegeschichte: Zwei junge Männer aus Brooklyn, beide spielen in der Highschool und im College Baseball, doch nur einem gelingt der Sprung in die Oberliga, während der andere aufgrund einer Verletzung zurück zu seinen Eltern zieht und von jetzt an als Anstreicher arbeitet. Der erfolgreichere von beiden hat natürlich das Mädchen, in welches der andere auch verliebt ist, und obwohl jener sie überhaupt nicht zu schätzen weiß, bleibt sie bei ihm. Verkompliziert wird die als Liebesgeschichte angelegte Story durch Gangstreitigkeiten, die in der Regel mit Waffengewalt in Brooklyns Straßen ausgetragen werden

Buch "Brooklyn Brothers" von Jason Starr

Die Story ist vorhersehbar, die Charaktere sind alle total oberflächlich und stereotyp gestaltet und haben mich nach den ersten 50 Seiten schon so sehr genervt, wie schon lange keine Figuren in Büchern mehr. Ich hab mich dann gezwungen, das Buch zu Ende zu lesen, kann allerdings absolut keine Empfehlung aussprechen.

Enis Maci: Eiscafé Europa – Essays

Ein weiteres eher theoretisches Buch ist der Essayband von Enis Maci. Sie ist ebenfalls genauso alt wie ich und wiedermal überkommen mich Komplexe, weil ich mich im Vergleich mit dem, was sie in ihren Essays an klugen Gedanken äußert, ziemlich naiv und ungebildet fühle. Die Essays behandeln verschiedene Themen von Neonazis, über Heimat und Herkunft, bis hin zu Social Media und dem Erwachsenwerden. Enis Maci schreibt sehr dicht und man sollte definitiv konzentriert sein beim Lesen ihrer Texte. Aber wenn man sich darauf einlässt nimmt man viele intelligente Gedanken und neue Ideen zu verschiedenen Themen mit. Ich habe das Buch nicht in einem Rutsch gelesen, sondern immer zwischendurch einen Essay, denn man braucht auch immer etwas Zeit, das Gelesene sacken zu lassen. Aber es lohnt sich, wie ich finde, sehr.

Buch "Eiscafé Europa - Essays" von Enis Maci

Terry Pratchett: Die volle Wahrheit

Etwas Leichteres und definitiv Unterhaltsames habe ich dann wieder mit Terry Pratchett gelesen. Wie auch im ersten Quartal war er wieder dabei und ich liebe seine Geschichten einfach. Bei „Die ganze Wahrheit“ handelt es sich um einen Scheibenweltroman, man trifft also viele Charaktere aus Ankh Morpork wieder, die man aus anderen Teilen der Reihe kennt. Hier geht es um den Schreiber William de Worde, der sich mit dem Zwerg Gutenhügel zusammentut. (Wer die sprechenden Namen liest, kann sich schon denken, worauf diese Geschichte hinausläuft.) Dieser hat gerade eine neue, bahnbrechende Methode erfunden, Schriftstücke schneller und effizienter zu drucken. Und so gründen die beiden die erste Zeitung von Ankh Morpork. Die erste große Story ist schnell gefunden, als ein Mordanschlag verübt. Dabei kommen bald Fragen auf, wie „Was sind eigentlich Nachrichten?“ und „Was wollen die Leute lesen?“ William de Worde ist sich auf jeden Fall sicher: Die Presse ist der Wahrheit verpflichtet. Allerdings stimmt ihm da nicht unbedingt jeder zu.

Buch "Die volle Wahrheit" von Terry Pratchett

 Und so ist dieses Buch eine geniale Analogie auf die Presse- und Meinungsfreiheit, dabei wahnsinnig lustig und unterhaltsam und wie immer bei Pratchett rasant erzählt.

Jostein Gaarder: Sofies Welt

Wer einen Überblick über die Geschichte der Philosophie bekommen möchte, ist bei diesem Buch genau richtig. Eines Tages findet die 14jährigen Sofie einen geheimnisvollen Brief in ihrem Briefkasten. Der unbekannte Schreiber beginnt darin, ihr verschiedene philosophische Denkrichtungen und Gelehrte vorzustellen. Klingt erstmal merkwürdig? Ist es auch. Denn bei der Suche nach dem Verfasser der Briefe, passieren noch allerhand unfassbare Dinge und bald verschwimmen sogar die Grenzen zwischen Realität und Fiktion.

Buch "Sofies Welt" von Jostein Gaarder

Gaarder hat mit diesem Klassiker aus dem Jahr 1991 die perfekte Mischung zwischen Unterhaltung, Spannung und lehrreichem Inhalt gefunden. Während man sich ständig fragt, wer denn nun diese mysteriösen Briefe schreibt und vor allem warum, liest man gebannt weiter und lernt dabei allerhand Neues und Interessantes über die Geschichte der Philosophie von der Antike bis ins 20. Jahrhundert.

Hörbuch – Lena Dunham: Not that kind of girl

Hörbuchcover zu "Not that kind of girl" von Lena Dunham

Hörbücher gab es auch gleich wieder mehrere in den letzten drei Monaten. Zunächst Lena Dunhams „Not that kind of girl“. Das Buch ist quasi die Autobiographie der Schauspielerin und Regisseurin, die 1986 geboren wurde. Allerdings erzählt sie die Geschichte ihres Lebens nicht linear, sondern nach Themenbereichen unterteilt wie „Körper“, „Sex und Liebe“ oder „Arbeit“. Sie erzählt von ihren Phobien, den Unsicherheiten, mit denen jeder Heranwachsende, und den Vorurteilen, mit denen jede Frau konfrontiert ist. Wie sie es dennoch geschafft hat, ihr Ding zu machen, eine erfolgreiche Karriere hinzulegen, alles aus eigener Kraft, und mit sich selbst ins Reine zu kommen, davon handelt dieses Buch und war damit für mich eine wahre Inspirationsquelle.

Das deutsche Hörbuch wird gelesen von Nora Tschirner, die meiner Meinung nach super für diese Aufgabe geeignet war. Eine sehr angenehme Stimme und vom Typ her ähnlich wie Dunham und daher total authentisch.

Hörbuch – Robert Habeck: Wer wir sein könnten

Hörbuchcover zu "Wer wir sein könnten" von Robert Habeck

Vor seiner politischen Karriere war er Schriftsteller. Dieses kleine Büchlein hat Robert Habeck, Parteivorsitzender der Grünen, allerdings erst im letzten Jahr geschrieben. Darin beschäftigt er sich mit unserer Sprache, macht einen Exkurs in die Sprachgeschichte und erklärt, wie Sprache unsere Wirklichkeit konstituiert. Gerade in der Politik, aber auch in unseren privaten Kontexten spielt Sprache eine entscheidende Rolle, denn sie beeinflusst, wie wir bestimmte Dinge wahrnehmen. Daher geht Habeck vor allem auch auf die wieder zunehmende Instrumentalisierung der Sprache von Rechts und Links ein und schreibt am Ende ein Plädoyer für mehr Sensibilität der Sprache gegenüber und mehr Umsicht bei ihrem Gebrauch. Durch jeden von uns.

Hörbuch – Mirellativegal: Kann man mal machen

Hörbuchcover zu "Kann man mal machen" von mirellativegal

Dass ich ein riesen Fan von der YouTuberin mirellativegal bin, habe ich in dem Beitrag über meine liebsten YouTuber ja schon verkündet. Im Grunde genommen verhandelt sie in ihrem Buch die gleichen Themen wie auf ihrem Kanal und ihren Videos. Allerdings in gebündelter Form und noch etwas ausführlicher. Es geht um Selbstakzeptanz und Selbstliebe, darum, wie man sich selbst treu bleibt und seinen eigenen Weg geht. Es ist aus ihrer eigenen Perspektive erzählt und baut auf den Erfahrungen auf, welche sie in ihrem Leben bisher gemacht hat. Dabei betont sie immer wieder, dass das Buch keine Anleitung, kein Patentrezept dafür ist, ein glückliches Leben zu führen. Es ist ein Vorschlag, Dinge, die man eben mal machen kann, aber nicht muss. Versuch macht klug, wie man so schön sagt und nicht alles funktioniert für jeden, aber man kann alles mal ausprobieren und dann auch wieder verwerfen, wenn es für einen selbst nicht passt.

Von ihr selbst gelesen, ist dieses Hörbuch so angenehm zu hören und ich musste auch des Öfteren schmunzeln oder sogar laut lachen, weil ich ihre Art einfach total mag und sehr lustig finde. Große Empfehlung.


War etwas für euch dabei? Kanntet ihr eins oder sogar mehrere der Bücher schon? Und erzählt doch gerne mal von euren Lieblingsbüchern der letzten Monate in den Kommentaren!

Hier verlinke ich nochmal den ersten Teil der Reihe, mit den Büchern aus den Monaten Januar, Februar und März.

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#meineliebsten… YouTube-Kanäle mit Frauenpower

Eins meiner liebsten Hobbies ist es, mir Videos auf YouTube anzuschauen. Dass ich allerdings süße Katzenvideos in Dauerschlafe anschaue, kommt zwar vor – ist aber tatsächlich eher die Ausnahme. Stattdessen ist YouTube für mich eine große Unterhaltungs- und vor allem Inspirationsquelle. Gerade Kanäle von Frauen finde ich immer wieder spannend, weil ich hier Vorbilder und „Freundinnen“ finde. Und nein, hier ist kein einziger Beauty- oder Modekanal dabei. (Auch wenn das natürlich auch manchmal Themen sind.) Meine liebsten YouTube-Kanäle von – wie ich finde – starken Frauen will ich euch heute deswegen hier vorstellen. Vielleicht ist für einige von euch ja eine unbekannte Empfehlung dabei.

Ella TheBee

Ellas Videos schaue ich inzwischen seit drei oder vier Jahren. Ihre Hauptthemen sind Planung und Organisation, aber immer wieder gibt es auch Lifestyle-Themen. Außerdem hat sie lange wöchentlich das Format Kaffeeklatsch hochgeladen, wo sie „Lebenstipps“ und Ratschläge zu einem bestimmten Thema gegeben hat. Nach längerer Pause ist der Kaffeeklatsch seit zwei Wochen endlich zurück und ich freu mich riesig – wie wahrscheinlich alle regelmäßigen Zuschauer. Denn mit Ella hat man immer das Gefühl, sich einfach mit einer Freundin zu unterhalten.

In Vlogs lässt sie ihre Community außerdem an ihrem Leben teilhaben: an der Hochzeit mit ihrem FreundFritz (dessen Gesicht die Kamera nie zu sehen bekommt), Wohnungssuche, Umzug und aktuell auch an ihrer Schwangerschaft.

Ich finde es jedes Mal total motivierend, wenn ich ein neues Video von ihr gesehen habe, weil sie so viel Energie und Lebensfreude ausstrahlt und jeden damit ansteckt. Und die passenden Tipps, wie man diese Energie in Produktivität umwandeln kann, seine Gedanken strukturiert und organisiert arbeitet, ohne das alles im Chaos endet, gibt sie gleich mit dazu.

mirellativegal

Die Videos von Mirella sehe ich mir, glaube ich, jetzt seit fünf Jahren an. Angefangen hat sie – wie viele Mädels auf Youtube – mit Beauty-Videos. So richtig auf sie aufmerksam geworden, bin ich allerding erst, als sie eine mehrmonatige Reise durch Südamerika geplant und schließlich auch durchgezogen hat. Das fand ich zu dem Zeitpunkt unglaublich mutig und inspirierend. Heute hat sie die Themen auf ihrem Kanal geändert, von Beauty zu Nachhaltigkeit, Veganismus, Feminismus etc. Dabei gibt sie einem aber nie das Gefühl des erhobenen Zeigefingers, sondern ist immer sehr sachlich und authentisch. Und vor allem total lustig. Eigentlich gibt es kein Video von ihr, das mich nicht zum Lachen bringt. Und das ist meiner Meinung nach die beste Kombi: Inspiration, Motivation und Komik.

Jacko Wusch

Jacko folge ich noch gar nicht so lange. Tatsächlich habe ich zuerst ihren Podcast gehört und mir dann erst ihren YouTube-Kanal angeschaut. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit ähnlichen Themen wie Mirella, es geht auch viel um Nachhaltigkeit und Veganismus. Außerdem gibt es einige Videos über Beziehungen, oft auch mit ihrem langjährigen Freund zusammen. Und auch über „Tabuthemen“ spricht sie ganz offen, so hat sie erst vor kurzem ein Video zum Thema Scheidenpilz veröffentlicht.

Jacko wirkt in ihren Videos immer wie ein unglaublich herzlicher Mensch, der sehr viel über das Leben nachdenkt und andere gerne an diesen Gedanken teilhaben lässt. Auch sie ist einfach authentisch bei dem was sie tut und es macht Spaß ihr zuzusehen und zuzuhören.

Mady Morrison

Vor etwa zwei Jahren habe ich angefangen, regelmäßig Yoga zu machen. Wie die meisten, die mal ein bisschen reinschnuppern wollen, mit Hilfe von YouTube-Videos. Dabei bin ich sehr schnell auf den Kanal von Mady gestoßen und bin bis heute begeistert. Ihre Yoga-Flows gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, für die absoluten Anfänger ist genauso etwas dabei wie für die Profis. Es gibt Flows, die nur fünf Minuten dauern und welche, die ein ganze Stunde dauern. Regelmäßig legt sie auch neue Challenge-Playlists an, bei denen die einzelnen Videos genau aufeinander abgestimmt werden. Man merkt sofort, dass sie sich sehr viel Mühe mit ihrem Kanal und ihren Videos gibt und deswegen macht es auch so Spaß, mitzumachen. Außerdem finde ich, hat Mady eine total angenehme Stimme, der man beim Yoga machen sehr gut folgen kann.

Große Empfehlung für alle, die sich auch mal an Yoga probieren wollen oder neue Inspiration suchen.

YouTube Kanäle Frauen

Ich habe noch viel mehr Kanäle auf YouTube abonniert, natürlich auch von Männern oder solche, die sich nicht nur mit Nachhaltigkeit und Spiritualität beschäftigen. Ich schaue auch regelmäßig Videos, die einfach nur lustig sein wollen und der Unterhaltung dienen.

Diese vier aber sind meine absoluten Favoriten, bei denen ich mich immer freue, wenn ich ein neues Video in meiner Abobox sehe und die ich deswegen mit euch teilen wollte.

Kanntet ihr diese Kanäle schon? Welche YouTuber/innen verfolgt ihr am liebsten?

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Lesejahr 2019 – Bücher im Januar, Februar & März

Lesejahr 2019

Da ich Ende 2018 irgendwie überhaupt nicht viel gelesen habe und weil es so viele gute Gründe gibt, Bücher zu lesen, habe ich mir vorgenommen, dass 2019 wieder mehr Bücher durch meine Hände wandern sollen. Manchmal ist das eine Herausforderung, weil ich auch fürs Studium schon so viel lesen muss, dass dann das „private Vergnügen“ oft auf der Strecke bleibt. Alle drei Monate möchte ich euch zeigen, welche Bücher ich so gelesen und/oder gehört habe. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Inspiration oder ein Tipp dabei.

Lesejahr 2019 Bücher

Terry Pratchett und Neil Gaimen: Ein gutes Omen

Der Antichrist wird geboren und der Dämon Creacher ist verantwortlich für seine Ausbildung, sodass an dessen elften Geburtstag dann die Apokalypse beginnen kann. Blöd nur, dass Creacher die Erde mit all ihren Annehmlichkeiten sehr mag und sich deswegen mit seinem besten Freund Erziraphael, einem auf der Erde lebenden Engel, zusammentut, um die Apokalypse evtl. doch noch abwenden zu können. Ob sie das schaffen? Das bleibt abzuwarten.

Terry Pratchett schreibt einfach schrecklich skurril und absurd. Aber so pointiert und urkomisch, dass ich des Öfteren laut lachen musste. Ein guter Einstieg für das Lesejahr 2019.

Lesejahr 2019 Bücher

Max Frisch: Homo Faber

Walter Faber, seines Zeichens Ingenieur und Rationalist, lernt während einer Schiffsreise eine junge Frau kennen und es dauert nicht lange, bis er sich in sie verliebt. Er besteht darauf, sie auf ihrer Reise von Paris nach Griechenland zu begleiten, wo sie ihre Mutter besuchen möchte. Was er nicht ahnt ist, dass die Mutter der jungen Frau, seine ehemalige Geliebte ist, die vor 20 Jahren schwanger wurde …

Nüchtern, rational und damit absolutes Kontrastprogramm zu meiner vorherigen Lektüre. In der Schule hatten wir es nicht behandelt und mit abgeschlossenem Germanistikstudium fand ich es mittlerweile fast peinlich, dieses Werk nicht zu kennen. Natürlich ist es eher anstrengend zu lesen und nicht so sehr seichte Unterhaltung. Aber meiner Meinung nach absolut berechtigt im Literaturkanon.

Lesejahr 2019 Bücher

Gary Shteyngart: Absurdistan

Der dreißigjährige, schwer übergewichtige Russe Mischa Vainberg möchte nichts lieber als ein Amerikaner sein. Nach seinem Studium in New York besucht er seinen Vater in St. Petersburg – und kann nicht mehr zurück, da man ihm alsbald die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert. Ein Bekannter ist belgischer Diplomat in Absurdistan und kann ihm vielleicht die nötigen Papiere beschaffen. Doch da wird das kleine Land von einem Bürgerkrieg heimgesucht.

Das Buch stammt bereits aus dem Jahr 2008 und ist mir eigentlich nur in die Hände gefallen, weil ich es bei einem Ausverkauf als Mängelexemplar für 3€ ergattern konnte. Der Titel hat mich angesprochen und wer sagt bei dem Preis schon nein? Meine Erfahrung war durchwachsen. Ich musste oft lachen, allerdings war es an manchen Stellen auch einfach etwas too much. Zu obszön, zu proletenhaft.

Lesejahr 2019 Bücher

George Orwell: 1984

Im Jahr 1984 wird England als Teil der Großmacht Ozeaniens von der autoritären Engsoz-Partei regiert. Die Partei kontrolliert das tägliche Leben jedes Bürgers, jeder Schritt wird genau beobachtet und ein falscher könnte bereits Folter und Tod bedeuten. Big Brother is watching you. Doch Winston und Julia beginnen dennoch gegen die Regeln der Partei eine Liebesbeziehung – als subversiven politischen Akt.

Ebenfalls ein Klassiker der Literaturgeschichte und erschreckenderweise immer noch aktuell. Ich habe generell einen Faible für Dystopien. Einerseits faszinieren sie mich, andererseits machen sie mir auch manchmal ein bisschen Angst, weil sie oft weniger weit von der Realität entfernt sind, als man zunächst glaubt. Zweiteres war bei diesem Buch eher der Fall.

Lesejahr 2019 Bücher

John Steinbeck: Früchte des Zorns

Die USA in den 1930er Jahren. Nach einer anhaltenden Dürre kann die Farmerfamilie Joad ihre Pachtschulden nicht länger bezahlen und machen sich – wie tausende andere Familien mit der Hoffnung auf ein besseres Leben – auf den beschwerlichen Weg von Oklahoma nach Kalifornien. Hier soll es Berichten zufolge Arbeit in Fülle geben. Doch die Realität sieht anders aus. Die Familie zerbricht immer mehr unter der ständigen Belastung durch Armut, Hunger, Ausbeutung und Anfeindung durch die Kalifornier.

Dieses Buch hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen. Nicht nur, dass die Geschichte – obwohl sie vor fast 100 Jahren spielt – irgendwie trotzdem total aktuell ist. Auch der Stil von Steinbeck hat mich immer wieder mitgerissen. Er erzählt nicht einfach nur eine Geschichte, sondern malt regelrechte Bilder mit seiner Sprache. Kein Wunder, dass der Roman einen Pulitzer-Preis und Steinbeck selbst einen Nobelpreis für Literatur gewonnen hat.

Lesejahr 2019 Bücher

Hörbuch – Stormy Daniels: In aller Offenheit

Stormy Daniels, der Pornostar, mit dem Donald Trump geschlafen hat, erzählt ihre Lebensgeschichte. Wie ist sie aufgewachsen? Wie kam sie dazu, Pornos zu drehen? Und welches Aftershave benutzt eigentlich der amerikanische Präsident? All diese Fragen beantwortet sie in ihrer Autobiographie.

Eigentlich hatte ich dieses Buch überhaupt nicht auf meiner Liste und bin eher zufällig darüber gestolpert. Da ich beim Autofahren gerne auch mal „seichte“ Sachen höre, dachte ich warum nicht? Und ich bin wirklich fasziniert gewesen von der Geschichte dieser starken Frau – eine Geschäftsfrau im Übrigen – die sich ihr Leben lang gegen Männer durchsetzen musste, die in ihr nur ein dummes Blondchen gesehen haben. Denn wenn sie eins nicht ist, dann das.

 

Hörbuch – Julius Fischer: Ich hasse Menschen

Julius Fischer hat mir etwa drei Stunden lang einfach aus der Seele gesprochen und mich dabei herzlich zum Lachen gebracht. Über Menschen, die rohe Möhren in der Bahn kauen, Wanderurlaube in Irland und den alltäglichen Wahnsinn, den man als Mensch erlebt, der ab und an das Haus verlassen muss. Andere Menschen zu ertragen, ist nicht immer einfach.


Lesejahr 2019 Bücher

Waren Inspirationen für euch dabei? Welche Bücher habt ihr bisher gelesen in diesem Jahr? Immer her mit neuen Vorschlägen!

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Wien – verliebt in eine Stadt

Wien, die Weltstadt

vielove.at hat zur Blogparade über das wunderschöne Wien aufgerufen. Und da mein Herz seit meinem Aufenthalt dort für diese Stadt schlägt, muss ich mich natürlich beteiligen.

Ich durfte Wien kennen lernen, als ich ein Auslandssemester an der Uni dort verbrachte. Und seitdem ist es ein Wunsch von mir, irgendwann wieder mal dort zu leben.

 

Wien, die Weltstadt

Als Kind vom Dorf war ich die ersten paar Tage/Wochen komplett überfordert mit der Größe der Stadt, der Menge an Menschen und all den Eindrücken, die auf mich einprasselten. Am Anfang habe ich natürlich das klassische Touristenprogramm einmal abgearbeitet, um alles „wichtige“ gesehen zu haben. Architekturfans kommen hier auf jeden Fall voll auf ihre Kosten und auch als Geschichtsliebhaber bietet Wien allerhand. Vom Stephansdom über die Hofburg bis hin zum Prater, quasi hinter jeder Ecke stößt man schon wieder auf irgendeine Sehenswürdigkeit.

Mein persönliches Highlight waren die vielfältigen Theater der Stadt und natürlich die Universität. Da meine Heimatuni ein sehr neues und hochmodernes Gebäude ist, war es eine so faszinierende Abwechslung, ein Semester in diesen alten, ehrwürdigen Hallen zu lernen. Ich weiß nicht, wie es anderen da geht, aber ich für meinen Teil hab mich direkt schon intelligenter gefühlt, wenn ich nur durch den Innenhof der Hauptuni spaziert bin.

Wien, die Weltstadt
Hautpgebäuder Universität Wien

 

Wien, die Weltstadt
Stephansdom

Kulinarische Köstlichkeiten

Natürlich hat Wien auch kulinarisch einiges zu bieten. Vom klassischen Wiener Schnitzel, über die Leberkässemmel bis hin zur Sachertorte, habe ich alles probiert. (Damals habe ich noch Fleisch gegessen, heute fällt das meiste davon dann leider flach.) Und in Wien wurde ich zur Kaffee-Trinkerin. Tatsächlich habe ich 22 Jahre meines Lebens keinen Schluck Kaffee getrunken, doch während meiner Zeit in der österreichischen Hauptstadt habe ich ihn lieben gelernt. Ob das daran lag, dass man dort grundsätzlich besseren Kaffee serviert, oder daran, dass manche Dinge in einer neuen Umgebung auf einmal besser sind – keine Ahnung, aber ich trinke immer noch sehr gerne Kaffee, auch in Deutschland oder Luxemburg.

Wien, die Weltstadt
Sachertorte und Milchkaffee

Kitsch, Kitsch, Kitsch und Kitsch

Da ich das Wintersemester in Wien verbracht habe, hatte ich die tolle Chance, die wunderschönen Weihnachtsmärkte in der ganzen Stadt zu besuchen. Für so eine Weihnachtsromantikerin wie mich gibt es quasi nichts besseres. Nicht nur, dass man sich auch hier mit allen möglichen Leckereien vollstopfen kann, sondern die Atmosphäre in der gesamten Stadt ist einfach schrecklich kitschig. Da muss man natürlich drauf stehen – ich tu’s. Einige der Märkte sind touristischer – wie zum Beispiel der am Rathausplatz –, aber wenn man ein bisschen sucht (oder Einheimische fragt, wie ich es getan habe), dann findet man auch total süße, kleine Märkte, die nicht so überlaufen sind und wo man tatsächlich hauptsächlich auf Wiener trifft.

Wien, die Weltstadt
Weihnachtsmarkt am Rathausplatz

 

Verliebt in Wien

Bevor ich nach Wien aufgebrochen bin, hat mich jeder davor gewarnt, dass die Österreicher – und die Wiener im Besonderen – so unfreundliche Menschen seien und man sich da drauf einstellen muss. Vor allem als Deutscher sei man nicht besonders gut gelitten. Ich muss sagen, dass ich diesen Eindruck überhaupt nicht bestätigen kann und habe eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht.

Auch deswegen kann ich es kaum erwarten, wenn ich endlich wieder die Chance haben werde, diese wunderschöne, weltoffene und abwechslungsreiche Stadt besuchen zu können.

Wien, die Weltstadt
Burgtheater

Wien, die Weltstadt
Stephansdom

 

Wien, die Weltstadt
Hofburg
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5 Gründe, warum ihr mehr Bücher lesen solltet

5 Gründe mehr Bücher zu lesen

Immer wieder treffe ich in meinem Alltag auf Menschen, die es nicht verstehen können, dass ich in meiner Freizeit – zu meinem Vergnügen! – Bücher lese. Andersrum kann ich allerdings auch die Leute überhaupt nicht verstehen, die keinen Gefallen daran finden, ihre Nase in ein Buch zu stecken und stundenlang in andere Welten einzutauchen.

Dabei ist Lesen eins der besten Hobbies! Seit ich lesen kann, lese ich so gut wie alles, was mir in die Hände fällt. Egal ob Fantasy, Historienroman, Thriller … Das Genre spielt für mich eher eine untergeordnete Rolle, solange die Geschichte packend ist. Seid ihr eher Büchermuffel? Dann lest diesen Beitrag bis zum Ende, denn ich gebe euch fünf gute Gründe, warum ihr mehr Bücher lesen solltet.

 

5 Gründe mehr Bücher zu lesen

1. Lesen bildet

Dabei ist es total egal, ob ihr Sachbücher, Ratgeber, Romane oder Kurzgeschichten lest. Manche Bücher haben natürlich an sich schon einen Mehrwert, wenn in ihnen Dinge erklärt werden. Aber auch durch das Lesen von Romanen bildet ihr euch weiter. Ihr erweitert euren Horizont, euren Wortschatz und verbessert ganz nebenbei eure Rechtschreibung. Menschen, die viel lesen, sind in der Regel auch bessere Texter.

2. Lesen schont die Augen

Früher hat man immer gesagt: „Lies nicht so viel bei schlechtem Licht, da machst du dir die Augen kaputt!“ So ganz stimmt das nicht und selbst wenn, wäre das bei unseren heutigen Sehgewohnheiten – fast nur vor Bildschirmen – das kleinere Übel. Gerade abends ist es so anstrengend für die Augen auch kleine (oder große) Bildschirme zu starren und das Einschlafen fällt danach auch meistens eher schwer. Deswegen habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, wenn ich mich von Netflix losreißen kann, noch eine halbe Stunde zu lesen, bevor ich schlafen gehe. Ich schlafe einfach viel besser und schneller ein. Probiert’s mal aus.

5 Gründe mehr Bücher zu lesen

3. Lesen regt die Fantasie an

Beim Lesen von Geschichten ist eure Vorstellungskraft gefragt. Lesen ist eigentlich wie einen Film anzuschauen, nur mit dem Unterschied, dass ihr der Regisseur seid und der Film einzig und allein in eurem Kopf läuft. Wenn jemand anderes das Buch liest, sieht er oder sie einen komplett anderen Film. Das ist auch der Grund, warum ich es vermeide, mir Romanverfilmungen anzuschauen, wenn ich den Roman noch nicht gelesen habe. Denn dann sehen die Figuren in meinem Kopf immer aus, wie die Schauspieler im Film – und das macht wirklich keinen Spaß.

Wie fast alles, kann man auch seine Kreativität trainieren und Bücher sind ein tolles Mittel dazu.

4. Bücher sind Türen zu neuen Welten

Mit jedem Buch, das ihr aufschlagt, betretet ihr eine neue Welt. Es gibt Welten, die sind wie unsere. Oder Welten, in denen leben alle möglichen Fabelwesen und fantastische Geschöpfe. Es gibt Welten, die beides verbinden und solche, die wiederum ganz anders und überhaupt nicht zu beschreiben sind. Bücher geben ihren Lesern die Möglichkeit, all diese Welten zu bereisen, fremde Länder zu entdecken und neue Kulturen zu erleben – und das zu einem sehr viel kleineren Preis, als tatsächlich in ein Flugzeug zu steigen.

5 Gründe mehr Bücher zu lesen

5. Lesen ist eine Zeitreise

Genauso, wie unterschiedliche Länder entdeckt werden können, bieten Bücher auch die Möglichkeit, euch in andere Jahrhunderte zu versetzen. Mittelalter, Aufklärung, Renaissance … oder die Zukunft. Auf der Zeitlinie zu reisen, ist manchmal noch viel spannender, als auf der Weltkarte.

 

Auch bei mir gibt es Phasen, in denen ich mehr oder weniger lese. Das hängt auch stark mit dem Studium zusammen. Wenn ich viel für die Uni lesen muss, fällt es mir oft schwer, mich auch noch in der Freizeit zu motivieren und ein Buch in die Hand zu nehmen. Aber wenn ich ein richtig gutes Buch in der Hand habe, das mich fesselt, dann lege ich es auch so schnell nicht mehr weg.

Wie sieht es bei euch aus? Leseratte oder eher nicht so?

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