Glitzern und Funkeln

Heute steht das Adventskränzchen 2018 unter dem Motto Glitzern und Funkeln. Dazu gibt es mal einen Beitrag der etwas anderen Art von mir. Ich hoffe, er gefällt euch.

 

Es glitzert und funkelt.

Die Straßenbeleuchtung in der Stadt, die bunten Lichter auf dem Weihnachtsmarkt, die aufregende Dekoration in den Schaufenstern deiner Lieblingsläden.

Es glitzert und funkelt

in den Augen der Kinder, die die großen geschmückten Bäume bestaunen und sich etwas wünschen dürfen.

Es glitzert und funkelt

zu Hause im Wohnzimmer, wenn Kerzen und Lichterketten die gemütlichste Atmosphäre zaubern.

Es glitzert und funkelt

am Weihnachtsabend wenn der Baum geschmückt ist mit bunten Kugeln, Lichtern und Sternen.

Es glitzert und funkelt

auf schneebedeckten Wiesen und zugefrorenen Seen im Sonnenschein.

Es glitzert

Es funkelt

Es ist die schönste Zeit im Jahr.

 


Weitere Beiträge findet ihr heute bei

Marie-Theres SchindlerRunning-Mami Blog366 GeschichtenLa Vie En CouleurImaginary Lights

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24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe

24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe#

Am Wochenende bin ich wieder ein Jahr älter geworden und zu diesem Anlass dachte ich mir, ich stelle mal zusammen, was ich in den letzten 24 Jahren so gelernt habe. Über die Welt und das Leben, aber auch über mich selbst. Vielleicht sind Dinge dabei, die ihr auch gelernt habt, vielleicht aber ja auch paar neue Erkenntnisse.

  1. Ich bin kein Dämchen.

Auch wenn ich in meiner Jugend irgendwie manchmal gerne eins gewesen wäre, so mit regelmäßig Pumps und Röcke tragen und immer top gestyled sein. Die Wahrheit ist, ich bin ein Sneaker-und-Messibun-Mädchen und liebe es.

  1. Man muss nicht immer allen gefallen.

Früher war es echt schrecklich für mich, dass ich nicht zu den Beliebtesten gehört habe. Weil ich einfach schon immer eine etwas andere Art hatte, als andere. Heute weiß ich, dass ich eben ich selbst bin und wer mich so nicht mag, der hat halt Pech gehabt. Man muss und kann es nicht jedem Recht machen und sich selbst treu zu bleiben, ist bei weitem wichtiger, als Beliebtheit.

  1. Ein Resting-Bitch-Face hat durchaus seine Vorteile.

Während ich Leute kenne, die sich regelmäßig darüber beschweren, ständig angesprochen und in Gespräche verwickelt zu werden, obwohl sie weder Zeit noch Lust dazu haben, passiert mir selbst das nie. Ein vermeintlich böser Blick und alle lassen mich in Ruhe.

  1. Die deutsche Sprache ist nicht immer einfach.

Bevor ich mein Germanistik-Studium angefangen habe, hatte ich durchaus ein paar Probleme mit unserer Sprache. Und auch jetzt sind sie bestimmt noch nicht komplett überwunden. So gehörten Ausdrücke wie „Saugstauber“ , „einmandfrei“ oder „Servierte“ relativ lange zu meinem Wortschatz.

  1. Aus der eigenen Komfortzone herauszukommen, ist so wichtig.

Das ist eine Sache, die ich erst in den letzten Jahren, so richtig sogar erst in den letzten paar Monaten gelernt habe. Wer immer nur das macht, was er gerne macht, wächst nie über sich hinaus. Manchmal ist das beängstigend, manchmal hat man schlichtweg keine Lust zu etwas. Meistens aber ist die Erfahrung, die man daraus zieht, enorm positiv.

  1. Zuhause ist kein Ort, sondern Menschen.

In den letzten Jahren wohne ich irgendwie überall und nirgendwo so richtig. In meiner WG an der Uni, zu Hause bei meinen Eltern, bei meinem Freund. Ab und zu ganz woanders. Natürlich sehne ich mich danach, dass das irgendwann mal ein Ende hat und ich einen einzigen Wohnsitz mein Zuhause nennen darf. Aber ich habe gelernt, dass eben dieses Zuhause gar kein bestimmter Ort sein muss, sondern die Menschen an den verschiedenen Orten, die dafür sorgen, dass ich mich dort wohlfühle.

  1. Zeitmanagement ist alles.

Ich sehe immer wieder Leute um mich herum in Chaos und Stress versinken, weil sie ihre Aufgaben einfach nicht ordentlich strukturieren. So gibt es z.B. Kommilitonen, die drei Hausarbeiten bis kurz vor die Deadline aufschieben (denn „es ist ja noch Zeit“). Dass diese Deadlines aber alle in der gleichen Woche liegen, bringt sie dann aus dem Konzept und führt zu Nachtschichten ohne Ende. Bitte tut das nicht.

  1. Ich bin eine Spießerin.

Das fängt bei meinem Fimmel für Planung und Organisation an und hört noch lange nicht mit meiner Brotback-Liebe auf. Ich verbringe Freitagabende lieber zu Hause mit einer guten Serie oder einem Buch, statt auf Parties. Ich gehe gern auf Märkte und habe irgendwie eine merkwürdige Vorliebe für Lebensmittelgeschäfte. Immer wenn ich in irgendeinem Geschäft hübsches Geschirr sehe, muss ich mich zusammenreißen, es nicht zu kaufen. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, habe ich jetzt auch noch mit dem Stricken angefangen.

  1. Es ist nicht immer alles planbar.

So sehr mich selbst das schmerzt, aber manche Dinge kann man einfach nicht planen. Und manchmal sind Überraschungen ja auch was Feines.

  1. Wir lernen doch für die Schule.

Jeder erinnert sich doch sicherlich daran, dass die Lehrer zu Schulzeit immer mit erhobenem Zeigefinger gemahnt haben: „Ihr lernt nicht für mich oder für die Schule, ihr lernt für’s Leben!“ Und wie oft hat man sich gefragt, wozu man den ganzen Kram je wieder brauchen wird? Und wer hätte es gedacht? Einen Großteil der Dinge habe ich tatsächlich bisher nie wieder gebraucht. Aber wen überrascht das auch? Wenn ich Germanistik studiere ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass ich jemals wieder eine Kurvendiskussion machen muss. Umgekehrt ist es ja auch genauso, dass der Mathematiker sich nicht mehr mit Versmaßen herumschlagen braucht.

24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe
  1. Offline sein, ist gar nicht so schlecht.

Ich bin auch so ein Mensch, der sein Smartphone immer und überall dabeihat und ständig checken muss, ob es auf Instagram vielleicht etwas Neues gibt. Ab und an sollte man sich aber bewusst aus dieser ganzen Onlinewelt rausnehmen und das reale Leben mehr wahrnehmen.

  1. Sei selbstbewusst.

Gerade uns Frauen fällt es ja immer wieder schwer, Erfolge wirklich uns selbst zuzuschreiben statt irgendwelchen äußeren Umständen, wie „ich hatte halt Glück“. Auch ich musste und muss immer noch lernen, dass ich selbst verantwortlich bin und einfach zu wissen, was ich kann. Und wenn du weißt, was du kannst, dann solltest du das auch vor anderen genauso kommunizieren. Das ist super schwierig am Anfang und ich bin auch absolut kein Profi darin. Aber Selbstbewusstsein bringt einen einfach so viel weiter.

  1. Manchmal muss man Dinge, einfach machen.

Nicht immer grübeln und alles zerdenken (eine meiner Lieblingsbeschäftigungen). Wenn du etwas wirklich willst, dann mach es.

  1. Kochen und Backen haben manchmal eine meditative Wirkung auf mich.

Manchmal drücke ich mich damit nur vor anderen Aufgaben, das gebe ich zu. Aber manchmal hilft es auch enorm Stress abzubauen, wenn ich mich einfach in die Küche stelle und was backe.

  1. Yoga ist gar nicht so langweilig wie man denkt und sau anstrengend.

Ich dachte auch lange, dass Yoga hauptsächlich mit Meditation zu tun hat und atmen und alles ist total esoterisch. Falsch gedacht, klar gibt es das auch, aber manche Yoga-Klassen sind echt unglaublich anstrengend und man kommt richtig dabei ins Schwitzen. (Tina in the Middle hat davon ein paar zusammengeschrieben.)

  1. Ich bin tatsächlich sportlich. Ich musste nur erst herausfinden, was mir liegt.

Ich habe mich gefühlte Ewigkeiten dazu gezwungen, laufen zu gehen und wurde weder wirklich besser wirklich, noch hatte ich Spaß daran. Im Schulsport haben wir immer nur irgendwelche Ballspiele gemacht oder Leichtathletik und in beidem war ich eine Niete. Damit war für mich klar, dass ich ein absolut unsportlicher Mensch bin. Und heute? Gehe ich vier Mal die Woche ins Fitnessstudio, werde immer stärker und habe Spaß daran.

  1. Die beste Art, Geld auszugeben, ist, zu reisen.

Niemand gibt gerne Geld aus. Aber es ist wohl mit nichts besser angelegt, als mit einer Reise, um seinen Horizont zu erweitern, neue Länder, Kulturen und Menschen kennen zu lernen.

24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe
24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe
  1. Man kann nie genug Bücher gelesen haben.

Bücher sind für mich eine Art, zu reisen, wenn mein Budget oder meine Zeit für eine reale Reise nicht ausreichen. Sie erweitern den Wortschatz und den Horizont und die Reiseziele sind noch vielfältiger als mit dem Flugzeug.

  1. Ich bin ein schrecklich ungeduldiger Mensch.

Ich hasse es einfach zu warten. Ich habe dabei das Gefühl, dass ich Lebenszeit verschwende, die ich sonst sinnvoll nutzen könnte.

  1. Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit.

Ein Absoluter Pro-Tipp, den ich bei meinen ersten mündlichen Prüfungen im Studium gelernt habe, der aber im ganzen Leben Gold wert ist. Man muss nicht immer im Detail über alles Bescheid wissen und sich absolut sicher sein. Wichtig ist, dass man sicher auftritt.

24 Dinge, die ich in 24 Jahren gelernt habe
… eine von vielen Taktiken, die mich durch mein Studium gebracht haben.
  1. Die Anderen sind auch nur Menschen.

Und in genau solchen Situationen, in denen man 20. anwendet, sollte man sich auch das immer klar machen. Jeder ist ein Mensch, jeder macht Fehler, niemand ist allwissend. Das nimmt eine Menge Druck raus.

  1. Team Carbs!

Ich liebe Kohlehydrate. Kartoffeln, Brot, Nudeln … ? Ich bin dabei. Ich hab’s versucht und dabei gelernt: Auf Kohlehydrate zu verzichten macht weder glücklich, noch führt es zwangsläufig dazu, dass man schlank wird.

  1. Nein sagen, tut niemandem weh.

Ich bin auch so ein Mensch, der bei neuen Aufgaben, reflexartig Ja sagt. Und dann merke ich erst im Nachhinein, wie viel Arbeit das ist und, dass ich eigentlich nicht genug Zeit habe, um dem in meinem Perfektionismus gerecht zu werden. Öfter mal Nein sagen, ist daher überhaupt nicht schlimm und auch ich muss das noch öfter tun.

  1. Mach das, was dir Freude macht.

Das habe ich von meinen Eltern so mitgegeben bekommen und da bin ich unglaublich dankbar für. Wähle nicht irgendein Studium oder eine Ausbildung, weil du weißt, dass du damit später genug Geld verdienst und einen sicheren Job hast. Natürlich brauchen wir alle Geld zum Leben, aber was bringt dir noch so viel Geld, wenn du dich jeden Tag zur Arbeit quälen musst, weil dir dein Job keine Freude bereitet?

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Wie ich mit Verspätung die Faszination für HARRY POTTER entdeckte

Harry Potter Bücher

Vor inzwischen 20 Jahren erschien der erste von sieben Buchbänden, die einen wahren Hype auslösten, der bis heute anhält. Die Autorin, die niemals mit diesem Erfolg gerechnet hätte, wurde damit weltberühmt und verdammt reich. Die Rede ist natürlich von Harry Potter.

20 Jahre Harry Potter

Zu Harrys Geburtstag stolpert man im Internet über unzählige Posts zur Welt der Hexen und Zauberer und nachdem ich letzte Woche einen Blogpost von simplyjaimee gelesen habe, die die Harry Potter Exhibition in Potsdam besucht haben, überfiel mich der Drang, auch etwas zu dem Thema loszuwerden.

 

1998 sollte es noch drei Jahre dauern, bis ich das Lesen lernte und so blieb mir Hogwarts zunächst noch unbekannt. 2001 kam dann der erste Film in die Kinos und damit gehöre ich zu der Generation, die mehr oder weniger zusammen mit dem Film-Harry herangewachsen ist. Theoretisch. Denn während die meisten meiner Freundinnen schnell dem Hype verfallen waren, reizte mich die Zaubererwelt irgendwie so überhaupt nicht. Das kann auch daran gelegen haben, dass ich lange, lange ein riesen Schisser war und ungefähr bis ich 13 war, auch die Harry Potter Filme durchaus gruselig fand. Ich erinnere mich noch, dass eine meiner Freundinnen ihren Geburtstag zu der Zeit gefeiert hat, als gerade Die Kammer des Schreckens in den Kinos lief. Damals war ich 8 Jahre alt und ich werde glaube ich nie vergessen, dass ich mir – während alle anderen total begeistert von dem Film waren – während der Basiliskenszene eine Jacke über den Kopf zog, um nicht hinsehen zu müssen. Ich war ein zartbesaitetes Kind.

Harry Potter
Wäre ich mit 11 Jahren schon im Harry Potter Fieber gewesen, hätte ich bestimmt auch sehnsüchtig auf einen BRief aus Hogwarts gewartet.

Ich hab’s verpasst

Ich weiß leider nicht mehr, wann, aber die ersten zwei Bücher habe ich dann auch mal von meiner Patentante geschenkt bekommen. Und unerklärlicherweise scheinen sie mich nicht gepackt zu haben, denn die Bände 3-7 fehlen bis heute in meinem Regal. Die restlichen Filme habe ich dann im Laufe meiner Jugend auch nur so sporadisch und bruchstückhaft gesehen. Vor allem deswegen, weil ich mich (übrigens bis heute) weigere, mir Buchverfilmungen anzuschauen, wenn ich das Buch noch nicht gelesen haben. So zog die Harry Potter Hysterie ziemlich spurlos an mir vorbei und mehr als einmal passierte es dann auch, dass ich einfach nicht mitreden konnte.

 

Vor etwa zwei oder drei Jahren beschlich mich dann doch langsam das Gefühl, dass ich da irgendwie was verpasst hatte. Also fasste ich einen Entschluss: Für eine vierwöchige Reise im Sommer lud ich alle sieben Bände auf meinen E-Reader. Ich hab es dann nicht ganz in vier Wochen geschafft, aber ich glaube nach sechs oder sieben Wochen, hatte ich das gesamte Potter-Universum verschlungen und ärgerte mich, dass ich so lange damit gewartet hatte.

Harry Potter
Alle sieben Bände auf meinem E-Reader. In sechs Wochen. Das war eine Leistung die ich schon lange nicht mehr gebracht hatte.

Naja, besser spät als nie, hat mich dann auch das Fieber gepackt und so habe ich mir dann endlich alle Filme in der richtigen Reihenfolge angeschaut. Als nächstes habe ich alle Test gemacht, die man auf Pottermore machen kann:

Ich bin eine Ravenclaw, mein Patronus ist eine Fledermaus (was selten ist), mein Zauberstab besteht aus Redwoodholz mit einer Phönixfeder als Kern und ist 10 ¾ Zoll lang.

Außerdem feiere ich sehr den 5 Minuten Harry Podcast von der Youtube-Lende coldmirror. Hier analysiert sie in 5-Minuten-Schnipseln den Film Harry Potter und der Stein der Weisen und gibt dabei unzählige Hintergrundinformationen, Fun Facts und unnützes Wissen. Dabei ist sie unglaublich unterhaltsam, was aber sicher jeder weiß, der schon mal eins ihrer Videos gesehen hat. (coldmirror ist immerhin auch bekannt geworden – zu den Urzeiten des Internets und Youtubes – mit den Harry Potter Parodien, u.a. Harry Potter und ein Stein. Leider wurden die aus Urheberrechtsgründen dann wieder gelöscht, aber treue Fans haben die Videos immer wieder hochgeladen und, ich glaube, man findet sie heute auch wieder.)

 

Meine guilty pleasure ist aktuell dann noch das Handygame Hogwarts Mystery. Nicht wirklich anspruchsvoll, aber eine super Abwechslung, wenn man gerade irgendwo warten muss oder einfach nichts zu tun hat. Ich hab meinen Spaß damit. Auch wenn es ziemlich viel Akku verbraucht …

 

 


Das war meine Geschichte, wie ich verspätet dem Harry Potter Hype verfallen bin. Habt ihr die Bücher gelesen und/oder die Filme gesehen? Mögt ihr sie? Oder nicht? Und warum?

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Notwendiges Übel? Schulklassen im Theater

Schule Theater

Wer mir auf Instagram folgt, hat vielleicht meinen Rant letzte Woche in den Stories mitbekommen. Dort habe ich mich aufgeregt über eine große Schülergruppe in einer Theatervorstellung, die einfach nicht leise sein konnte, wo ständig jemand sein Handy rausgeholt hat und von der auch immer wieder Leute aufgestanden und rausgegangen sind. Das alles hat – wie man sich vorstellen kann – extrem gestört und jedem anderen Zuschauer enorme Konzentration abverlangt, wenn er dem Geschehen auf der Bühne noch folgen wollte. Dazu kam, dass die Lehrer, die diese Schülergruppe begleitet haben, scheinbar komplett machtlos waren oder ihnen die Situation einfach egal war.

 

Nach diesem Vorfall habe ich mich noch mit anderen Leuten darüber unterhalten, weil es für mich einfach komplett unverständlich war, wie man sich so verhalten kann. Sowohl als Schüler als auch als Lehrer in dieser Situation. Außerdem habe ich mich danach immer wieder gefragt, was ich selbst hätte tun können. Hätte ich mich beschweren sollen, in der Hoffnung, dass man auf eine Fremde eher hört als auf sein/e Lehrer/in? Hätte ich dem Schließpersonal einen Hinweis geben sollen, damit die die Störenfriede rausschicken? Oder war es ganz richtig von mir, einfach die Klappe zu halten und mein Schicksal zu erdulden?

 

Theater Schule

Ich gehe oft ins Theater, weil es mir Spaß macht und weil es einfach ein Teil meines Studiums ist. Und immer wieder ertappe ich mich dabei, innerlich laut zu stöhnen, wenn ich beim Einlass schon sehe, dass eine Schulklasse da ist. Dabei entspricht das gar nicht meinen eigenen Forderungen.

Ich bin vehement dafür, dass Lehrer mit ihren Klassen ins Theater gehen und über Stücke sprechen. Gleichzeitig will ich aber keine Klassen in den Vorstellungen sehen, die ich besuche.

Dieser Zwiespalt ist tatsächlich etwas, das mich jetzt seit letzter Woche sehr beschäftigt und worüber ich mir immer wieder Gedanken gemacht habe.

 

Ich bleibe bei dem Standpunkt, dass Theater wichtig ist und ein Teil der Schulbildung sein sollte. Ich ärgere mich heute noch über meine eigenen Deutschlehrer, die es gerade ein einziges Mal geschafft haben, einen Theaterbesuch zu organisieren und der hat dann auch noch bloß auf freiwilliger Basis stattgefunden. Und da stellt sich doch schon die Frage: Wieso wollen Lehrer nicht mit ihren Schülern ins Theater gehen? Weil es zu viel Aufwand ist? Weil sie dann abends „arbeiten“ müssten? Oder, weil sie Angst haben vor genau solchen Situationen, wie ich sie erlebt habe letzte Woche? Oder, weil sie selbst schon gar kein Interesse am Theater haben?

 

Ganz egal, woran es liegt, das ist etwas, das geändert werden sollte. Und deswegen bin ich auch dankbar für jeden einzelnen Lehrer, der seine Schüler dann doch ins Theater schleppt.

Aber dann bedarf es eben auch Vorbereitungen. Allen voran, die Schüler dafür zu sensibilisieren, wie man sich in einer Vorstellung verhält. Ich sehe ein, dass das nicht alleine Aufgabe der Lehrer sein kann. Wer von seinen Eltern schon nicht beigebracht bekommen hat, dass man in solchen Veranstaltungen ruhig zu sein hat oder, dass man andere respektiert und nicht stört, der lernt es – leider – wahrscheinlich auch in der Schule nicht.

Dann sollten die Lehrer aber auch hart durchgreifen und Störenfriede einfach vor die Tür setzen. Genauso, wie sie es im Klassenzimmer ja auch machen. Zu meiner Schulzeit hat man das zumindest noch so gemacht. Einfach alles durchgehen zu lassen, (und damit den Zorn des restlichen Publikums auf sich zu ziehen) kann ja wohl nicht der Weg sein.

 

Nicht unwichtig ist natürlich auch die Auswahl des Stücks. Die Inszenierung, die ich jetzt gesehen habe, behandelte verschiedene Erzählungen Kafkas, seine Briefe und noch sonstige andere Texte. Wer schon mal auch nur einen Kafka-Text gelesen hat, weiß, dass das alles andere als klar verständlich ist. Man stelle sich also eine Textmontage vor, ohne klare Handlung und ohne eindeutige Figuren. Dass 16-/17-jährige Schüler damit komplett überfordert sind, wundert mich ehrlich gesagt nicht.

 

Drama Schule Theater

Ich bin zwar keine Pädagogin, aber allen Lehrern möchte ich dennoch gern Folgendes ans Herz legen:

Geht mit euren Schülern ins Theater. So oft, wie es nur möglich ist.

Achtet auf die Auswahl der Stücke.

Es gibt genug Dramen, die auf dem Lehrplan als Pflichtlektüre stehen – wenn sich die Chance ergibt, dass eins davon in der Nähe inszeniert wird, nutzt sie. Denn nichts macht eine öde Lektüre spannender, als sie zum Leben erweckt auf einer Bühne zu sehen. Ich spreche wirklich aus Erfahrung: die langweiligsten Texte sind in einer guten Inszenierung mit guten Schauspielern nicht wieder zu erkennen. Und wenn die Schüler den Text vorher gelesen haben, können sie die Handlung auch leichter mitverfolgen und schweifen nicht so schnell ab.

Macht ihnen klar, dass sie nicht allein in diesem Theater sind und sich dementsprechend zu verhalten haben.

Weist diejenigen zurecht, die sich nicht so verhalten und wenn es nichts mehr hilft, schmeißt sie raus. Der Rest des Publikums wird euch sicherlich dankbar sein.

 


Kennt ihr solche Erfahrungen? Und wie geht ihr damit um?

Sind vielleicht (angehende) Pädagogen unter den Lesern? Wie steht ihr zu dem Thema? Das fände ich sehr interessant, zu erfahren!

 

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Umweltbewusstsein und wie wir alle etwas nachhaltiger leben können

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Zwei Dinge haben mich diesen Sommer dazu angeregt, mich intensiver mit den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und mein eigenes Verhalten mehr zu beobachten und zu hinterfragen.

Zum einen las ich Die Geschichte des Wassers von Maja Lunde. Der zweite Teil ihres Klima-Quartetts. Den ersten Teil Die Geschichte der Bienen, hatte ich bereits letztes Jahr gelesen und beide Bücher haben mich noch lange beschäftigt und nicht mehr richtig losgelassen. In beiden Büchern beschreibt Maja Lunde eine dystopische Zukunft, in der die Resourcen langsam zu Ende gehen und die Menschheit um ihr Überleben kämpfen muss.

Zum anderen habe ich mich im Sommer noch darüber gefreut, wie viele Insekten im Garten meiner Eltern rumfliegen und -schwirren und war ein bisschen ernüchtert, als die mir erklärten, dass in den vorigen Jahren noch viel mehr Insekten dort waren und es diesen Sommer eigentlich eher wenige waren.

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Alles hängt irgendwie zusammen. Unser Konsumverhalten, dass wir immer mehr und immer das Neuste besitzen wollen und das möglichst billig. Unsere Bequemlichkeit, dass wir alles online bestellen können und es am nächsten Tag sofort an unsere Haustür geliefert wird oder dass wir inzwischen wirklich alles in Plastik abgepackt kaufen können. Genauso, der Fakt, dass wir jede Strecke mit dem Auto zurücklegen, ohne dass das wirklich notwendig wäre. Unsere Lebensmittelauswahl, dass wir zu viel und zu billiges Fleisch essen, Obst und Gemüse aus fernen Ländern importieren, statt regional und saisonal zu essen. Ich meine, hallo?! Tomaten das ganze Jahr über?

Ich nehme mich da selbst nicht von aus. Auch ich mache all diese Dinge. Aber ich denke der erste wichtige Schritt ist es schon, sich dessen bewusst zu werden und anzufangen, darüber zu reflektieren.

In kleinen Schritten nachhaltiger Leben

Was tue ich selbst, um bewusster und nachhaltiger zu leben?

Zunächst einmal: Das sind alles nur Mini-Schritte und ich bin sowas von weit weg davon, ein vorbildliches, nachhaltiges Leben zu führen. Aber ich bin auch der Meinung, dass es für kaum einen Menschen möglich ist, von einem auf den anderen Tag alles zu verändern und „richtig“ zu machen. Und was heißt in diesem Zusammenhang überhaupt „richtig“?

Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit

Müllvermeidung:

  • Erst vor ein paar Tagen habe ich mir endlich einen Thermobecher gekauft, damit ich mit den vielen To-Go-Kaffees, die ich trinke, nicht jedes Mal einen Becher an Müll produziere. Inzwischen ist es ja zum Glück in fast jedem Kaffee oder bei fast jedem Bäcker möglich, seine eigenen Becher mitzubringen.
  • Ich kaufe ausschließlich loses Gemüse statt des abgepackten. Das hat zum einen den Vorteil, dass man Verpackungsmüll spart, zum anderen ist es meistens sogar billiger. Und ich persönlich habe noch den Vorteil, dass ich weniger wegschmeiße. Weil ich nämlich immer nur für mich alleine einkaufe, sind die abgepackten Portionen meistens viel zu groß für mich. So kaufe ich eben nur eine Paprika, zwei Zucchini und fünf Möhren. Leider gibt es in meiner Nähe keinen Unverpackt-Laden. Das Konzept finde ich nämlich total spannend und würde das gerne mal probieren.
  • Außerdem habe ich beim Einkaufen immer Taschen dabei, damit ich mir keine Plastiktüten kaufen muss. Viele Supermärkte bieten inzwischen ja auch Papiertüten an, aber sind wir mal ehrlich, wirklich stabil sind die auch nicht und dann landen auch die wieder im Müll.
  • Was noch nicht immer klappt, aber immer öfter, ist, dass ich mir verbiete solche ToGo-Salate oder ähnliches zu kaufen. Das ist ja mehr Verpackung als Salat! Meistens schaffe ich es, mir zu Hause etwas zu kochen und das in der Tupperdose mitzunehmen.
  • Und zu guter Letzt trenne ich natürlich meinen Müll. Meinen WG-Mitbewohnern ist das allerdings manchmal herzlich egal, was die Sache nicht einfacher macht …

Lebensmittel, Tierische Produkte:

  • Ich gebe zu, ich esse gerne Fleisch und möchte einfach nicht komplett darauf verzichten. Ich habe aber ein bisschen rumprobiert und esse inzwischen vegetarische Alternativen wie Tofu oder Sojaprodukte. Vor allem in asiatischen Gerichten mag ich es sogar sehr gerne.
  • Wenn ich Fleisch kaufe, versuche ich eigentlich immer auf Bio auszuweichen
  • Ein schwacher Punkt sind bei mir einfach Milchprodukte. Ich esse unglaublich viel Quark als Proteinquelle und ich liebe Käse. Käse macht leider einfach alles besser und vegane Alternativen können da einfach nicht wirklich mithalten (finde ich!). Aber auch hier gilt natürlich, wo immer es geht: Bio.

CO2-Emission:

  • Ich besitze ein Auto und ich fahre auch ganz gerne Auto. Zu Hause auf dem Land wäre ich ohne auch ziemlich aufgeschmissen. Wenn ich in der Stadt bin, gehe ich aber auch viel zu Fuß oder fahre wann immer möglich mit dem Bus. Als nächstes habe ich mir vorgenommen, mir endlich ein Fahrrad anzuschaffen, mit dem ich in der Stadt fahren kann. (Finde mein Mountainbike hier etwas überdimensioniert :D)
  • Dass wir mit einer 33-Jahre alten Diesel-Schleuder in Urlaub fahren, ist natürlich nicht unbedingt umweltfreundlich. Als Camper produzieren wir aber trotzdem viel weniger Emissionen als mit Flugreisen oder gar mit Kreuzfahrten.

Klamottenkonsum:

  • Grundsätzlich versuche ich, weniger Klamotten zu kaufen, eher hochwertige Teile, die länger halten und nicht mehr so viel Billig-Ware. Zusätzlich schont das auch meinen Geldbeutel
  • Außerdem möchte ich gerne mal Secondhand-Shopping ausprobieren. Vielleicht ist dafür im nächsten Monat ein guter Zeitpunkt, wenn die Herbst-Garderobe wieder aufgefüllt werden muss. Und dann werde ich wahrscheinlich auch hier mal darüber berichten.

Wie gesagt: Das sind alles nur mini Babyschritte und ich weiß, dass da noch ein langer Weg vor mir liegt. Aber egal wie klein, ich glaube, jeder Schritt zählt.

Gerade auf Instagram finde ich immer viel Inspiration für dieses „Projekt“ und deswegen verlinke ich euch hier mal ein paar meiner liebsten Accounts, die das mit der Nachhaltigkeit wirklich schon mega gut drauf haben.

DariaDaria

mehralsgruenzeug

piakraftfutter

nachhaltigkeit.warum.nicht

louisadellert

Beschäftigt euch das Thema auch? Lebt ihr nachhaltig und umweltbewusst? Wenn ja, wie stellt ihr das an? Wenn nein, warum nicht? Lasst mich all das gerne gerne in den Kommentaren wissen! Ich bin sehr gespannt.


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“Sag doch mal was!” – Ich bin introvertiert

Florales

Introversion und was es bedeutet

Ich bin ein introvertierter Mensch. So wie rund 50% der restlichen Menschheit. Und obwohl wir wahrscheinlich genauso viele sind wie die Extrovertierten, werden wir oft missverstanden oder nicht so richtig wahrgenommen.

Aber was heißt Introversion eigentlich? Fragen wir mal Wikipedia:

„Introvertierte Charaktere wenden ihre Aufmerksamkeit und Energie stärker auf ihr Innenleben. In Gruppen neigen sie eher zum passiven Beobachten als zum Handeln und werden häufig als still, zurückhaltend und ruhig beschrieben. Introversion ist jedoch nicht gleichzusetzen mit Schüchternheit. […]

Ein markanter Unterschied zwischen introvertierten und extravertierten Personen ist, dass sich der Introvertierte nach längerer Dauer ohne Zeit für sich selbst im Gegensatz zum Extravertierten energielos und ausgesogen fühlt. Daher bevorzugen introvertiert geprägte Menschen oft eine ruhige Umgebung […]. Oft nutzen Introvertierte auch ihre Wochenenden und ihre Freizeit, um sich zu erholen, indem sie je nach Möglichkeit so viel Zeit wie möglich allein oder mit engen Freunden und Bekannten verbringen. […]“

Na, wer hat sich wiedererkannt?

Nach diesem “theoretischen” Teil, möchte ich euch aber auch gerne ein bisschen an meinen persönlichen Erfahrungen teilhaben lassen. Manche haben vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht, anderen, die nicht so ticken, hilft es vielleicht uns introvertierte Menschen besser zu verstehen.

Dinge, die mich glücklich machen: Bibliotheken, denn hier gibt es 1. Bücher und 2. halten alle ihre Klappe.

Wie Wikipedia bereits erklärt hat, empfinde ich große Gruppen und Menschenmengen eher als anstrengend. Ein Abend unter drei, vier guten Freunden, zu Hause oder in einem Restaurant kann sehr schön sein, aber auf vollen Partys halte ich es meistens nicht länger als zwei bis drei Stunden aus. Und dann frage ich mich immer, ab welcher Uhrzeit es gesellschaftlich akzeptiert ist, schon nach Hause zu gehen. Aber es raubt mir tatsächlich schrecklich viel Energie mich mit vielen Menschen umgeben zu müssen und mich „sozial“ zu verhalten. Auch, weil auf solchen Veranstaltungen immer Smalltalk gemacht wird. Ich hasse Smalltack! Es gibt nichts sinnloseres als dieses zu nichts führende: „Na, wie geht’s?“ – „Gut und selbst?“ – „Ja, alles bestens. Was macht die Arbeit/Uni/Schule?“ – „Läuft super. Und sonst so, was gibt’s Neues?“ – … Es nervt einfach. Ich führe wirklich gerne ernsthafte, tiefgründige oder auch amüsante Gespräche. Aber das geht eben meistens nicht auf Partys, auf denen so viele Menschen sind, weil man viele von denen dann gar nicht wirklich kennt oder weil ständig jemand dazwischen kommt. Deswegen bin ich eher für kleine Runden. (Korrigiert mich, wenn ich das falsch sehe. Vielleicht war ich bisher auch nur auf den falschen Partys, alles möglich.)

Aber tatsächlich bin ich auch sehr gerne allein und kann das auch sehr gut. Das war eigentlich schon immer so, während andere rund um die Uhr von ihren Eltern bespaßt werden mussten, hab ich still und leise in meinem Zimmer gesessen und mich selbst beschäftigt.

Und heute – wo ich älter bin und es zum “Erwachsensein” ja irgendwie dazu gehört, sich sozial zu verhalten und ab und an mit Menschen zu umgeben – brauche ich diese Zeit für mich ganz allein einfach, um meine Akkus wieder aufzuladen, um neue Energie zu tanken.

Während andere Party machen: Serienmarathon am Samstagabend

Ich bin ein großer Freund von Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit. Trotzdem wünsche ich mir, dass es mehr Menschen gäbe, die ein “Ich hab heute keine Lust” als adäquaten Grund annehmen, um eine Verabredung oder Einladung abzusagen. Damit meine ich natürlich Freizeit-Verabredungen! Zu seinem Chef morgens zu sagen, man habe heute einfach keine Lust zu arbeiten, ist wahrscheinlich keine so tolle Idee. Aber wenn ich z.B. einen wirklich anstrengenden Tag in der Uni, auf der Arbeit oder sonst wo hinter mir habe, dann möchte ich abends einfach in mein Bett fallen mit einem guten Buch oder einer Serie und keine soziale Interaktion mehr haben. Der Andere hätte auch wirklich keinen Spaß mit mir, wenn ich nur aus Pflichtgefühl mitgehe. Und freundschaftliche Treffen sollten sich ja auch nicht wie Businessmeetings anfühlen oder?

Eine andere Sache, die mir so oft passiert und irgendwann so sehr nervt ist folgende: Man steht in einer Gruppe zusammen, es sind ein paar Leute dabei, die ich nicht so gut kenne – bzw. sie mich auch nicht – man unterhält sich. Früher oder später kommt eine oder mehrere der folgenden Aussagen: „Du redest so wenig, sag doch mal was.“, „Bist du nicht gut drauf? Du bist so ruhig.“, „Bist bisschen schüchtern, oder?“

Jeder, der mich besser kennt, kann bestätigen: wenn ich will, kann ich reden ohne Ende. Das passiert aber tatsächlich nur bei Leuten, die ich gut kenne und einschätzen kann. (Unter anderem auch deswegen, weil mein Humor manchmal ein bisschen fragwürdig ist und viele Leute davon abgeschreckt sind.) Bei „Fremden“ bin ich immer erstmal etwas zurückhaltender. Ich höre immer erstmal lieber nur zu, um mir ein Bild von den Leuten zu machen und wenn ich der Meinung bin, ich kann was zum Gespräch beitragen, tu ich das auch. Wenn ich aber gerade nichts zu sagen habe, dann plappere ich nicht einfach drauf los. Was hätte das auch für einen Sinn? Und das hat auch nichts mit Schüchternheit zu tun. Zwar war  ich früher als Kind sehr schüchtern, ich habe aber in den letzten Jahren denke ich ein gutes Selbstbewusstsein aufgebaut und ich schäme mich nicht in einer Gruppe was zu sagen oder habe Angst davor – ich will nur einfach nicht. Ich bin nicht schlecht drauf, ich kann dich auch nicht nicht leiden, ich bin nicht gelangweilt. Ich höre einfach nur zu.

Alleine spazieren gehen, auch etwas, das ich in den letzten paar Jahren sehr zu schätzen gelernt habe.

Die liebe Kay hat auf ihrem Blog twistheadcats ebenfalls einen Beitrag zu diesem Thema geschrieben. Schaut doch auch bei ihr mal vorbei.

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Meine Meinung über Schubladendenken

Stadt oder Land?

Berge oder Meer?

Hochkultur oder Popkultur?

Bücherwurm oder Sportskanone?

Hiphop oder Rock?

Veganer oder Fleischfresser?

Grün-links-versifft oder Alice Weidel?

 

Menschen versuchen immer, andere Menschen zu kategorisieren und in Schubladen zu stecken. Warum tun sie das? Um Eindeutigkeit zu erzeugen. Nichts finden wir gruseliger, als wenn wir von einer Eigenschaft einer Person nicht auch auf seine anderen Eigenschaften, seine Interessen und Hobbies schließen können.

Du hörst leidenschaftlich gern Gangsterrap? Gut, dann gehst du bestimmt nicht auf die Uni, verbringst aber viel Zeit damit, dich im Fitnessstudio aufzupumpen und die meisten deiner Freunde haben Migrationshintergrund.

Du ernährst dich vegan? Dann machst du bestimmt auch Yoga, kaufst nur fair ein, fährst kein Auto, sondern Fahrrad und wählst grün. Achja und natürlich hast du das Bedürfnis alle anderen zu missionieren, weil dein Lebensstil der einzig richtige ist.

Du studierst Informatik? Dann bist du männlich, vermutlich mit Brille und Akne und hast Angst, wenn dich eine Frau anspricht. Dafür bist du der absolute Crack in allen möglichen Videospielen.

 

Ich übertreibe hier natürlich, aber ich denke, ihr wisst worauf ich hinauswill. So oft liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte zwischen all diesen Möglichkeiten, auch wenn manche Eigenschaften nicht immer offensichtlich „zueinander passen“. Ich kenne das aus eigener Erfahrung, weil ich mich in verschiedenen Freundeskreisen bewege, die alle ein anderes Bild von mir haben, weil ich mit ihnen unterschiedliche Dinge teile. Weil ich weiß, dass sie mit manchen meiner anderen Interessen nichts anfangen können.

Fitnesslifestyle oder Bücher? Für mich funktioniert die Kombination am besten.

Beispiel: Bücherwurm oder Sportskanone. Ich liebe mein Studium, ich liebe Bücher und alles, was damit zu tun hat. Zwar würde ich mich nicht als ultimative Sportskanone beschreiben, aber ja, ich brauche tatsächlich mein regelmäßiges Training. Regelmäßig heißt bei mir aktuell mindestens vier Mal pro Woche. Training heißt, ich bewege teilweise Gewichte, die schwerer sind als ich selbst, weil ich stärker werden möchte. Bewege ich mich in meiner „Fitnessclique“ ist das vollkommen normal, genauso wie es für die vollkommen normal ist, dass ich ein paar Monate Diät mache, was bei Leuten, die nicht so in der Materie drin sind, oft eher mit Unverständnis aufgenommen wird. Da erkenne ich dann oft eine gewisse – ich nenn’s mal – Irritation, weil sie mich aus einem anderen Kontext kennen und die Pole „Geisteswissenschaft“ und „Krafttraining“ scheinbar nicht zusammenpassen. Anders herum gilt natürlich meistens dasselbe.

Aber warum denn nicht? Warum soll ich denn nur meinen Kopf trainieren, aber nicht meinen Körper? Oder eben umgekehrt? Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper. Deswegen habe ich mir eine Sportart ausgesucht, die mir Spaß macht, die mich motiviert, besser zu werden und bei der ich den Kopf mal für zwei Stunden ausschalten kann, um mich danach wieder frisch an meine Bücher zu setzen.

Süßigkeiten oder ‘clean eating’? Ich liebe sowohl Donuts als auch Obst – obwohl es bezeichnend ist, dass kein Foto von mit existiert, auf dem ich einen Apfel esse.

 

Anderes Beispiel: Veganer/Vegetarier oder Fleischfresser. Ich weiß, das ist ein heißes Eisen, das ich hier gerade anfasse, aber auch hier bewege ich mich meistens irgendwo in der Mitte. Ich habe ein moralisches Problem mit Massentierhaltung, ja. Deswegen kaufe ich selten Billigfleisch und esse sogar oft Alternativen wie Tofu oder Soja. Wenn ich meinem fleischliebenden Freund jetzt erzähle, dass ich zum Mittag Tofu hatte, schaut der mich erstmal entgeistert an und fragt: „Bist du jetzt Vegetarier?“ Entschuldigung, aber hab ich da ein Gesetz verpasst, das besagt, dass Tofu Vegetariern vorbehalten ist? Nein, die Wahrheit ist, es schmeckt mir tatsächlich einfach ziemlich gut und es ist eine gute Alternative, wenn ich mir kein Biofleisch leisten kann. Alle Vegetarier schreien jetzt auf: Dann verzichte doch ganz auf Fleisch!! … Nein. Weil ich es gerne esse. Ganz einfach. Ab und an ein guter Burger oder ein Steak – natürlich am besten, wenn ich die Herkunft nachvollziehen kann – muss einfach drin sein. Außerdem bin ich der Meinung, dass schon viel getan wäre, wenn mehr Mensch ihren Konsum einfach runterschrauben würden und bewusster darauf achten würden, was sie kaufen.

 

Popkultur oder Hochkultur? Ich bilde mich gern durch kulturelle Angebote weiter. Aber ich muss eben auch unbedingt wissen, wie es bei Grey’s Anatomy weiter geht.

Was ich mit diesen zwei Beispielen einfach verdeutlichen will, ist, dass die Welt nicht schwarz und weiß ist und genauso wenig sind es die Menschen. Die wenigsten lassen sich klar in eine Schublade stecken und wir alle haben Eigenschaften oder Interessen, die auf den ersten Blick irgendwie nicht zusammenpassen. Teenie-Highschool-Filme versuchen zwar immer wieder, uns das zu suggerieren, aber es entspricht leider nicht der Wahrheit. Das Problem ist, dass viele sich vor ihren Freunden schämen, zuzugeben, was sie noch interessiert. Oder sie reden es klein. Auch das kenne ich aus eigener Erfahrung. Um noch einmal auf das Sportthema zurückzukommen (es bietet einfach zu viele Beispiele) – es ist mir anfangs unglaublich schwergefallen, vor anderen Personen, die nicht diesen „Fitnesslifestyle“ leben, dazu zu stehen, dass ich auf Diät bin und jetzt leider kein Bier mittrinken werde, sondern Wasser. Oder wenn ich in der Mittagspause meine Tupperdose raushole, statt mir ein belegtes Brötchen zu kaufen (tut nebenbei auch was für die Figur des Geldbeutels). Aber warum denn? Was soll denn passieren?

Wenn man erklärt, warum man dieses oder jenes tut – ohne sich zu rechtfertigen! – dann weicht die Skepsis beim Gegenüber meistens schnell Akzeptanz oder sogar Interesse. So habe ich es immer wieder erlebt, wenn ich jemandem von meinem Studium erzähle, der noch nie irgendwelche Berührungspunkte mit Theater hatte (über die üblichsten Fragen gibt es übrigens auch schon einen Post.) Wenn ich ein bisschen erzähle, was ich so mache, kommen oft schnell weitere Fragen, die echtes Interesse bekunden.

Städtetrip oder Wanderurlaub in den Bergen? Ich möchte die ganze Welt sehen!

Und so gilt das für alle Hobbies oder Interessen, die ihr habt. Lasst euch nicht in Schubladen stecken, nur weil das für andere vielleicht einfacher ist. Menschen sind nun mal komplex. Und die Welt hat so viel zu bieten, dass es viel zu schade wäre, sein ganzes Leben in einer einsamen Schublade zu verbringen. Es gibt so viel, auszuprobieren, Neues zu entdecken und zu lernen. Man kann sich sehr wohl an mehr als nur einem Ort zu Hause fühlen. Sowohl wörtlich als auch metaphorisch. Also, lebt weniger in Schubladen. Versucht doch stattdessen, ein bisschen mehr in die Regale zu schauen und dort aus jeder Etage etwas herauszunehmen.

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Sieben Gründe, warum Campingurlaub der beste Urlaub ist

Wer die zehn Fakten über mich gelesen hat, weiß, dass ich schon seit Jahren hauptsächlich Campingurlaub mache und es liebe. Nachdem es mir mit meinen Eltern als Kind schon so viel Spaß gemacht hat, habe ich seit fast vier Jahren das Glück einen tollen Freund zu haben, der Camping genauso liebt wie ich. Viele können nicht nachvollziehen, was daran so toll sein soll und deswegen kommen hier jetzt sieben gute Gründe, warum Campingurlaub der beste Urlaub ist:

 

  1. Money, Money, Money

Campen ist um einiges billiger als ein Hotelurlaub. Erst dieses Jahr an Ostern wollten wir uns mal was „gönnen“ und waren für fünf Tage in einer Hotelanlage auf Gran Canaria. All-Inclusive. Verhältnismäßig kamen wir zwar dank sehr früher Buchung ziemlich günstig weg bei der Sache, während wir dann aber so von sonnenverbrannten Engländern umgeben am Pool lagen, wurde uns auf einmal klar, dass wir für das gleiche Geld fast sechs Mal so lange mit dem Zelt auf einem hübschen Campingplatz hätten stehen können. Klar, im Prinzip wussten wir das vorher schon. Da uns in dem Moment aber auch nochmal schmerzlich bewusst wurde, dass wir einfach nicht für AI-Reisen gemacht sind, hat es sich schon ein bisschen wie „zum Fenster rausgeworfen“ angefühlt.

Campen ist definitiv etwas für den kleinen Geldbeutel. Als Student kann ich das nur immer wieder begrüßen, aber auch wenn ich einmal arbeite und Geld verdiene, will ich ja nicht alles, was über’s Jahr so übrig bleibt dann für einen Urlaub ausgeben.

 

  1. Selbstversorger

 

Fakt ist, dass in Großküchen – seien es Restaurants oder Hotels – der Geschmack des Essens wichtiger ist als seine Nährwerte. Das bedeutet, dass ich mich ziemlich im Kalorienüberschuss ernähren kann, sogar wenn ich am Buffet nur auf Gemüse und Fleisch zurückgreife. Einfach, weil alles viel fettiger ist, als wir es zu Hause machen würden. Ich bin beim besten Willen niemand, der sich nur „clean“ ernährt. Ich liebe Schokolade, Burger und Pasta. Und gerade im Urlaub sollte man da auch nicht so streng sein. Aber grundsätzlich versuche ich, mich ausgewogen zu ernähren und wenn ich mehrere Tage am Stück nur Mist esse, fühle ich mich irgendwann auch wie Mist. Abgesehen davon, dass zwei oder vielleicht sogar drei Wochen Hotelessen irgendwann auf die Hüften gehen. Und da geht es bei mir wortwörtlich als erstes hin. Nicht nur, weil das Angebot ungesünder ist, sondern auch weil es so groß ist. Wer hat denn bitte die Selbstdisziplin, sich am Buffet nur einmal nachzunehmen? Also ich nicht.

Als Camper versorgst du dich selbst, kaufst ein und kochst, auf was du Lust hast und weißt am Ende des Tages auch genau, was du gegessen hast. Mir persönlich hilft das sehr, einen Urlaub besser genießen zu können, weil ich zum einen grundsätzlich weniger esse und zum anderen eher Dinge, von denen ich weiß, dass ich mich danach gut fühle und nicht elend und überfressen.

 

  1. Frühstück im Schlafanzug

Was mich mit Abstand am meisten an Hotels nervt ist, dass ich mich bereits vor dem Frühstück anziehen und mir die Haare kämmen muss. Kein Problem beim Camping: Dein Stellplatz ist dein Wohnzimmer und da kannst du rumlaufen, wie du willst. Was gibt es schöneres als aufzustehen, sich an die frische Luft zu setzen und ganz gemütlich ein frisches Croissant zu verspeisen. Da kann ich mir tatsächlich wenig vorstellen.

 

  1. In der Natur

Und da schließt auch gleich der nächste Punkt an. Als Camper bist du fast immer direkt mitten in der Natur. Viele Campingplätze liegen direkt am Wasser mit einem eigenen Strand oder in hübschen Waldstücken. Je nachdem in welchem Land man unterwegs ist, kann man auch einfach mitten im Nirgendwo wildcampen (meistens ist das allerdings nur mit dem Zelt erlaubt und nicht mit dem Wohnmobil). Mit Vogelgezwitscher und den ersten Sonnenstrahlen aufwachen, vor dem Schlafengehen unter‘m Sternenhimmel sitzen und kleine oder größere Tiere beobachten können. Naturliebhabern bleibt eigentlich kaum eine andere Möglichkeit, als zu campen.

 

  1. Vielseitig

Ich selbst habe schon verschiedene Arten von Camping gemacht. Mit meinen Eltern war ich im Wohnwagen unterwegs und ich weiß noch, wie fasziniert ich als Kind davon war, dass wir mit unserem Auto einfach eine Wohnung hinter uns herziehen konnten. Mit meinem Freund habe ich dann den ersten Zelt-Urlaub am Gardasee in Italien verbracht und zwei Mal waren wir jetzt mit einem Hymer-Reisemobil unterwegs (quasi ein kleines Wohnmobil, das man aber mit dem normalen Pkw-Führerschein fahren darf. Große Wohnmobile erfordern meistens einen anderen Führerschein.) Jede Art zu Campen hat ihre Vorzüge, wie ich finde. Und es ist auch für jeden etwas dabei: Vom Zwei-Personen-Zelt und kleinem Gaskocher bis zum luxuriösen Wohnmobil mit Nasszelle. Wer das entsprechende Kleingeld besitzt muss auch hier auf nichts verzichten. Zelt, Wohnwagen, Reisemobil? Campingküche, Grill, Gaskocher? Liegestühle, große Sitzgarnitur, Klappstühle? Die Varianten sind grenzenlos und so kann hier jeder glücklich werden.

 

  1. Flexibilität

Hat man erst einmal eine Reise gebucht, ist es oft schwer, diese wieder zu stornieren, wenn kein ernsthafter Grund vorliegt. Und selbst wenn es gelingt, ist man das Meiste seines Geldes dennoch los. Die Freiheit, die wir beim Camping haben, besteht darin, dass wir uns eine grobe Richtung überlegen und einfach losfahren. Wo es uns gefällt, bleiben wir stehen. Ist es sehr schön, bleiben wir länger, haben wir irgendwann alles gesehen und Lust auf etwas Neues oder wenn das Wetter nicht mehr mitspielt, fahren wir weiter. Natürlich muss man auch hier ein paar Dinge beachten. In der Hochsaison in Touristengebieten sind auch die meisten Campingplätze ausgebucht. In der Regel sind das aber große Plätze mit Animation für Kinder usw. Wenn möglich sollte man sowieso immer die Hochsaison vermeiden. Wenn es aber nicht anders geht – wie bei uns die letzten Jahre leider auch der Fall – dann kann man abseits der Touristengebiete kleine, abgelegene Plätzen finden. An Campingplätzen kann man manchmal wirklich wahre Schätze entdecken, wenn man einfach noch ein paar Kilometer weiterfährt. Und grundsätzlich ist ja sowieso der Weg das Ziel.

 

  1. Kontaktfreudige Gemeinschaft

Unter Campern kommt man immer schnell ins Gespräch. Da wird gefachsimpelt, beratschlagt und heftig diskutiert. Denn Campen heißt natürlich auch oft: Selbermachen. Und so bespricht man die neuesten Trends und Techniken, vom Gasgrill bis zur Toilettenchemie. Vor allem bei einzelnen Gruppen ist man oft schneller mitten drin als man gucken kann, z.B. bei Besitzern von Eriba-Wohnwagen oder VW-Bussen. Das ist fast wie mit Motorradgangs: auf der Straße grüßt man sich im Vorbeifahren.

Aber auch mögliche Reiseziele werden ausgetauscht, Routen besprochen oder Geheimtipps gegeben. Man hilft sich gegenseitig aus, wenn der Nachbar in seinem kleinen Zelt beim Unwetter unter Wasser steht, man hilft bei Auf- und Abbau, man leiht sich Kaffee aus.

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10 Fakten über mich

Wer bin ich? Mit wem habt ihr es hier zu tun? Damit ihr ein paar Antworten bekommt und eine kleine Idee davon, wie ich so ticke, habe ich hier 10 Fakten über mich zusammengestellt. Ob sie hilfreich sind, könnt ihr selbst entscheiden.

  1. Manchmal führe ich Selbstgespräche in meinem Kopf und muss dann laut über meine eigenen Puns lachen, weil ich mich selbst sehr lustig finde.
  2. Die besten Ideen kommen mir meistens während des Autofahrens. Das ist schlecht, weil ich dann auf die schnelle nichts aufschreiben kann und die Hälfte wieder vergesse.
  3. Ich bin ein introvertierter Mensch. Manchmal wird diese Introvertiertheit als Schüchternheit aufgenommen, meistens aber als Arroganz gedeutet.
  4. Ich neige zu Anglizismen und Denglich, weil ich oft meine Gedanken in Englisch besser auf den Punkt bringen kann als auf Deutsch. Be prepared!
  5. Ich habe mich extremst mit Nick aus der Sitcom New Girl identifiziert, als der in einer Folge sagte, erwachsen werden sei toll, denn es sei als würde sein Körper in ihn hineinwachsen. Tatsächlich finde auch ich das Erwachsenwerden ziemlich gut, denn endlich kann ich all die Spießerdinge tun, die ich mit 16 schon cool fand.
  6. Auch wenn das Älterwerden (bisher) kein Problem für mich ist, habe ich ab und an kleine Panikattacken, wenn ich darüber nachdenke, dass ich nächstes Jahr endgültig die Uni abschließen und ins ‚reale‘ Berufsleben einsteigen sollte.
  7. Im Gegensatz zu den meisten Studenten (zumindest denen, die ich kenne), macht es mir Spaß wissenschaftlich und theoretisch zu arbeiten. Ja, ich schreibe tatsächlich gerne Hausarbeiten und recherchiere tagelang Texte in der Bib.
  8. Bis ich 20 wurde, war ich der unsportlichste Mensch der Welt, heute gehe ich drei Mal die Woche ins Fitnessstudio, und mache Yoga.
  9. Seit ich 6 Jahre alt war, sind meine Eltern mit mir in Campingurlaub gefahren. Bis auf gezielte Städtetrips für ein paar Tage und ich glaube zwei Ausnahmen, habe ich keinen anderen Urlaub mehr gemacht und vermisse komfortable Hotelanlagen auch kein bisschen.
  10. Es gibt ungefähr tausend Dinge, die ich noch lernen will, angefangen bei Fotografieren über Spanisch sprechen bis hin zu stricken.
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