1000 Fragen an mich selbst #7 | Fragen 221-240

1000 Fragen an mich selbst
  1. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Ist mir selbst noch nicht passiert. Aber ich glaube schon, dass es das gibt.

 

  1. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

In stressigen Zeiten muss ich mich schon dazu zwingen. Dafür gibt es dann aber auch wieder Phasen, wo ich mehr Zeit für mich habe. So eine Art „Routine“ habe ich da nicht. Dafür ist mein Leben aber auch zu sehr in „Phasen“ gesplittet im Moment.

 

  1. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Naja, sich zu verlieben, plant man ja in der Regel sowieso nicht, oder? Also ja, klar.

 

  1. Steckst du Menschen in Schubladen?

Ich habe ja schon Mal meine Meinung zum Thema Schubladendenken kundgetan. Grundsätzlich finde ich es nicht gut, Menschen in Schubladen zu stecken, ich selbst möchte von anderen auch nicht in eine gesteckt werden. Dennoch passiert es auch mir natürlich manchmal, dass ich eine vorgefertigte Meinung über Leute habe nur wegen einer oder zwei Eigenschaften. Wenn mir das auffällt, versuche ich aber immer, das nochmal zu hinterfragen.

 

  1. Welches Geräusch magst du?

Meeresrauschen. Laub, das im Wind raschelt. Das Knistern von Papier beim Umblättern.

Dieses eine fiepsige Geräusch, das mein Freund macht, wenn er süß sein möchte.

Knarrzendes Holz.

Das Schließen einer Camper-Schiebetür.

Und das Krachen schwerer Hanteln, wenn man sie nach der Übung wieder einhängt.

 

  1. Wann warst du am glücklichsten?

Da gibt es nicht den einen Moment oder das eine Erlebnis. Ich hatte bisher viele glückliche Momente.

 

  1. Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meiner Familie und mit meinem Freund.

 

  1. Willst du immer alles erklären?

Ja. Ich erkläre mich manchmal um Kopf und Kragen, wenn ich das Gefühl habe, nicht verstanden zu werden.

 

  1. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Als ich im Legoland in eine Achterbahn gestiegen bin. Und es ist mir egal, dass da sonst fast nur kleine Kinder mitfahren, ich bin einfach ein Schisser.

 

  1. Was war deine größte Jugendsünde?

Trotz Hausarrest abends aus dem Fenster steigen und mich im Dorf rumtreiben.

 

  1. Was willst du einfach nicht einsehen?

So einiges. Ich kann manchmal ziemlich trotzig sein, sei es bestimmten Menschen oder der Welt im Allgemeinen gegenüber.

Ich will zum Beispiel nicht einsehen, dass viele Menschen gemein, egoistisch und raffgierig sind. Ich will nicht einsehen, dass ich an der Uni Kurse belegen muss, die mich überhaupt nicht interessieren. Ich will nicht einsehen, dass die AfD es ziemlich mühelos in den Bundestag geschafft hat und ich will nicht einsehen, dass weiße Weihnachten in unseren Breitengraden gar nicht so häufig vorkommen. Ich will nicht einsehen, dass meine Eltern „zu reich“ sind, damit ich BaföG erhalten kann und erst recht will ich nicht einsehen, dass George R. R. Martin Das Lied von Eis und Feuer vermutlich niemals beenden wird!

Und diese Liste, könnte ich noch beliebig lang fortsetzen.

 

  1. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Da habe ich jetzt tagelang drüber nachgedacht und mir fällt beim besten Willen keine ein. Ist das jetzt gut oder schlecht?

 

  1. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Keinen bestimmten, ich hatte schon oft sehr gute Tage, die wiederholenswert wären. Aber alles in allem freue ich mich doch mehr auf die Tage, die hoffentlich noch kommen.

 

  1. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Das ist schwierig … Wenn ich mehr Zeit habe, aber nicht mehr Geld, kann ich die Zeit dann wirklich so nutzen, wie ich mir das vorstelle? Aber wenn ich mehr Geld habe, allerdings keine Zeit, was habe ich dann von dem Geld? Also am liebsten natürlich beides. Wenn ich mich entscheiden muss, dann aber doch wahrscheinlich mehr Zeit. Um sie mit wichtigen Menschen zu verbringen, das kostet nämlich nichts.

 

  1. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Manchmal macht mir die Ungewissheit, was in einem oder zwei Jahren sein wird, schon ein bisschen Angst. Da wäre es durchaus hilfreich, mal einen kurzen Blick erhaschen zu können. Auf der anderen Seite, fände ich es aber auch irgendwie gruselig. Und die Spannung geht ja auch verloren, also wahrscheinlich doch lieber nicht.

 

  1. Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Mal so, mal so. Ich bürde mir oft zu viel Arbeit auf, weil ich immer ‚ja‘ sage, wenn jemand was von mir will.

 

  1. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Nicht wirklich, nein. Zumindest nicht so gefährlich, dass es mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben wäre.

 

  1. Hast du einen Tick?

Ich weiß nicht, ob man das als Tick bezeichnen kann, aber es triggered mich wahnsinnig, wenn meine Mitbewohner Pfannen auf Töpfe oder große auf kleine Töpfe stapeln. Genauso bringt es mich auf die Palme, wenn mein Freund beim Frühstück die Marmeladengläser aufgeschraubt stehen lässt. Da kommt der kleine Monk in mir zum Vorschein.

 

  1. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Ich kann mich noch erinnern, dass wir am Gymnasium im Ethikunterricht mal über eine ähnliche Frage diskutiert haben. Keine Ahnung, warum mir das hängen geblieben ist, wahrscheinlich, weil das Ergebnis der Diskussion (war es überhaupt das Ergebnis oder bastle ich mir das gerade so zurecht?) heute noch meine Meinung dazu prägt.

Ich denke nämlich, Glück ist eher eine Momentaufnahme. Ich glaube nicht, dass man in seinem Leben irgendwann das Glück erreichen kann. Eher eine grundsätzliche Zufriedenheit. Glücklich sind einzelne Momente dabei, die natürlich zu dieser Zufriedenheit beitragen, aber Glück als Ziel ist meiner Meinung nach unrealistisch.

 

  1. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit den Menschen, die mir am wichtigsten sind.

 


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#3 | Fragen 81-120: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-3-fragen-81-120/

#4 | Fragen 121-160: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-4-fragen-121-160/

#5 | Fragen 161-200: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-5-fragen-161-200/

#6 | Fragen 201-220: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-6-fragen-201-220/

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4 Kommentare zu „1000 Fragen an mich selbst #7 | Fragen 221-240“

  1. Das waren ja wieder mal total spannende Fragen. Viele davon hätte ich ähnlich beantwortet wie du. Beispielsweise teile ich dein Ansicht zum „Glück“. Und ja, ich bin auch ein kleiner Monk, was solche Dinge betrifft. Bilder die nicht gerade hängen, treiben mich in den Wahnsinn und ja, auch das mit den Töpfen kenne ich nur zu gut 😀

    Danke, dass du hier wieder so tiefe Einblicke in deine Persönlichkeit gewährst und dich deine LeserInnen ein bisschen besser kennenlernen lässt. 🙂

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

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