Wie du als Student deine Finanzen aufbesserst [Studententipps]

Finanzen für Studenten

Gerade unter Studenten sind die Finanzen ja immer wieder ein leidiges Thema. Wie finanziere ich mein Studium? Wie bleibe ich flüssig und nage nicht jahrelang am Hungertuch?

In diesem Beitrag stelle ich euch meine persönlichen Tipps vor, wie ihr eure Finanzen im Studium ein wenig aufbessern, ansparen und organisieren könnt.

 

Geld verdienen

Finanzielle Unterstützung vom Staat

Auch wenn es ein Haufen Arbeit und Bürokratie ist – aber wenn ihr Anspruch habt auf staatliche Unterstützung, dann nehmt sie. Ja, ich weiß, dass es unglaublich nervig ist, jedes Semester neue Anträge zu stellen, alle möglichen Formulare auszufüllen und Belege zu beschaffen. Und oft hat man das Gefühl, der Aufwand lohnt sich überhaupt nicht, weil das Geld, was dabei rumkommt, oft noch nichteinmal für die Miete reicht. Aber es ist ein Anfang und man sollte alles nehmen was man kriegen kann.

Nebenjobs

Vermutlich das bekannteste und auch geläufigste Mittel, um nebenbei seine Finanzen aufzubessern, sind Nebenjobs neben dem Studium. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die ihr nutzen könnt: Am  verbreitetsten sind vermutlich Kellner- oder Putzjobs oder Regale in Supermärkten einräumen. Was außerdem gerade für Studenten sehr interessant ist, sind Tätgkeiten als Nachhilfelehrer oder Tutor. Ich persönlich bin ein riesen Fan von Jobs an der Uni selbst. Zum einen wegen der örtlichen Nähe zum Studium, zum anderen weil ihr möglicherweise auch direkt in eurem Studienfeld an Forschungen mitarbeiten könnt und hier zusätzlich Erfahrung sammelt.

Wobei ihr ebenfalls Erfahrung sammeln könnt – und das ist, zugegeben, ein riesen Glücksfall – sind bezahlte Praktika neben dem Studium. Allerdings sind die wirklich schwer zu bekommen und auch nicht in allen Branchen überhaupt möglich.

An Umfragen teilnehmen

Auf diesem Weg verdient man sicherlich kein Vermögen, aber eine kleinen Taschengeldaufbesserung ist allemal drin. So könnt ihr mit dem Erlös zum Beispiel sicher mal ein Mittagessen in der Mensa zahlen und das habt ihr dann anderswo gespart.

Ungenutzte Dinge verkaufen

Jeder von uns hat sicherlich zig Dinge zu Hause rumfliegen, die er oder sie schon seit Ewgikeiten nicht mehr benutzt hat. Geht regelmäßig eure Habseligkeiten durch und werdet Dinge, die ihr sowieso nie benötigt los. Auf Flohmärkten oder online, bekommt ihr für manche Dinge ordentliche Summen.

 

Finanzen für Studenten
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Geld sparen

Lebensmitteleinkauf

Es sollte klar sein, aber ich sage es hier dennoch noch einmal: Macht eure großen Einkäufe im Discounter und nicht in Supermärkten. Die Preisunterschiede sind hier teilweise wirklich enorm.

Und auch innerhalb des Geschäfts solltet ihr immer die Preise vergleichen. Viele Hersteller haben neben ihrer „Hauptmarke“ noch eine günstigere Alternative im Angebot, dich sich lediglich in Verpackung und Preis, qualitativ aber kaum unterscheidet. Außerdem stehen die teuren Produkte immer auf Augenhöhe im Regal. Wer sparen will, sollte sich also immer mal wieder bücken und die Produkte aus den unteren Regalen nehmen.

Kleidung, Elektronik und sonstiges gebraucht kaufen

Wenn ihr euch sowieso schon auf dem Flohmarkt oder Ebay-Kleinanzeigen rumtreibt, um eure unnützen Dinge zu verkaufen, könnt ihr euch gleich von dem verdienten Geld neue Dinge zulegen. Aber nicht sofort wieder Ramsch kaufen, der eh nur rumliegt, sondern nur Sachen, die ihr auch wirklich braucht! Secondhand kann man viele Schnäppchen machen und oft findet man auch Teile, die noch wie neu oder sogar originalverpackt sind, nur eben viel günstiger.

Wohnen

Alleine zu wohnen, ist in der Regel teurer, als gemeinsam. Also sucht euch eine WG, in der ihr Miete und Nebekosten teilen könnt. Noch billiger sind in der Regel die Wohnheime der Universitäten. Da muss sich aber jeder selbst überlegen, ob man das möchte. Die Qualität des Wohnen variiert hier nämlich stark von Uni zu Uni und von Stadt zu Stadt.

Nicht Ausgegebenes sparen

Alles, was am Ende des Monats übrigbleibt, wird auf ein seperates Konto überwiesen und gespart. Und wenn es nur fünf Euro sind. Wenn ihr jeden Monat fünf Euro spart, sind es am Ende des Jahres schon 60. So habt ihr einen kleinen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben oder ihr könnt auch auf etwas Besonderes sparen, das ihr euch schon länger wünscht.

 

Finanzen organisieren

Am besten ist es, sich jeden Monat eine Finanzaufstellung anzulegen. Dafür braucht ihr keinen fancy Planer, sondern es reicht ein ganz simples Notizbuch oder eine Excel-Tabelle.

Am Anfang jedes Monats schreibt ihr zunächst auf, welche Einnahmen ihr aus verschiedenen Quellen habt. Im nächsten Schritt überlegt ihr, was eure Fixkosten sind. Also Kosten für Dinge wie Miete, Nebenkosten, Handyrechnung, Mitgliedschaften etc., eben alles, was jeden Monat gleichbleibend bezahlt werden muss. Nach Abzug der Fixkosten, seht ihr, was euch noch übrig bleibt und womit ihr einen Monat lang wirtschaften müsst, um Lebensmittel, Kleidung und alles, was eben sonst noch nötig ist, zu bezahlen.

Ich lege mir jetzt immer einzelne Kategorien an: 1) Lebensmittel, 2) Freizeit/Ausgehen, 3) Anschaffungen fürs Studium … da müsst ihr selbst entscheiden, welche  für euch Sinn machen. Und dann lege ich für diese Kategorien Limits fest, bei manchen funktioniert das natürlich besser als bei anderen, aber so habe ich eben einen ungefähren Rahmen vorgegeben, was ich ausgeben kann.

Hier trage ich dann auch jede Ausgabe, die ich im Laufe des Monats mache, ein und kann am Ende des Monats nochmal nachrechnen, ob ich meine Limits eingehalten habe. Im Idealfall bleibt noch etwas übrig und das kann ich dann zur Seite legen und ansparen.

 


Das waren meine Tipps, wie ich als Studentin meine Finanzen im Überblick behalte und ein wenig aufbessere. Welche Tricks habt ihr? Wenn ihr noch Strategien anwendet, die ich hier nicht aufgezählt habe, schreibt sie doch gerne in die Kommentare, damit wir ein bisschen sammeln können.

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