Mein erstes Festival – so war Rock am Ring 2018

Wer mir auf Instagram folgt hat es mitbekommen: Letztes Wochenende war ich bei Rock am Ring. Es war das erste Mal in meinem Leben überhaupt, dass ich auf einem Festival war und außerdem war es das erste Mal, dass wir mit unserem Olaf unterwegs waren. In diesem Beitrag lasse ich euch wissen, wie meine erste Festival-Erfahrung war.

Camping

Wie bekannt sein sollte, liebe ich Camping und deswegen waren die vier Nächte kein großes Problem für mich. Wir waren allerdings nicht auf dem Zeltplatz (über den ich viele Erfahrungsberichte von Freunden und Bekannten gehört hab – wenig Positives), sondern auf dem Caravan Camping. Also sowieso erstmal etwas gediegener. Und das war die absolut richtige Entscheidung. Die Anreise war extrem entspannt, wir kamen donnerstags morgens an, ganz ohne Stau, wurden eingewiesen und haben uns auf unseren Platz gestellt. Markise raus, Strom angeschlossen, fertig. Entspannt ist generell das beste Wort, um die Atmosphäre auf dem Platz zu beschreiben. Wir hatten schnell Kontakt zu anderen Campern, mit denen wir in den nächsten Tagen das ein oder andere Bier getrunken haben, ausnahmslos jeder war freundlich und hilfsbereit.

Eigentlich war es hier wie auf einem „normalen“ Campingplatz, mit dem einzigen Unterschied, dass den ganzen Tag über irgendwo laut Musik lief. Trotzdem war es hier auch nachts ruhig genug, um wenigstens ein paar Stunden gut schlafen zu können.

Für mich außerdem immer ganz wichtig und deswegen soll hier auch kurz ein Wort dazu gesagt werden: Sanitäranlagen. Da konnte man sich wirklich nicht beschweren. Klar, keine Sterne-Anlage, aber es war immer jemand da, der sauber gemacht hat, es gab (fast) immer Toilettenpapier und die Duschen hatten heißes Wasser.

Setup nach 5 Minuten. Hauptsache der Grill steht schon draußen.

Musik

30 Seconds to Mars: Headliner am ersten Tag

Darum geht es natürlich hauptsächlich beim Festival. Insgesamt haben wir – meiner Meinung nach – kein einziges schlechtes Konzert gesehen. Manche Sachen, waren eben eher meins als andere, aber gut waren alle. Zumindest die Bands, die wir gesehen haben, denn grundsätzlich verpasst man ja doch mehr als man sieht. Manchmal hätte ich mich gerne zerteilen wollen, aber da müssen Entscheidungen getroffen werden. So habe ich aber auch Bands für mich entdeckt, von denen ich vorher nie gedacht hätte, dass mir deren Musik gefällt.

Meine persönlichen Highlights waren:

  • Casper → das wusste ich vorher und er hat meine Erwartungen einfach zu 100% erfüllt.
  • Parkway Drive  was eine große Überraschung war, denn eigentlich ist das überhaupt nicht meine Musikrichtung, aber die Show war einfach genial und hat mich mitgerissen.
  • Foo Fighters  vor allem weil Dave Grohl – wie man es von ihm kennt – trotz ausbleibender Stimme alles gegeben hat.
  • Good Charlotte  die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte, aber die Jungs sind einfach cool.
Bullet for my Valentine an Tag 2

Over-all-Atmosphäre

Insgesamt also entspanntes Campen, wirklich gute Konzerte, fast nur freundliche Begegnungen, sei es auf dem Campingplatz oder vor der Bühne. Sogar die Ordner und Security waren super relaxed. Dazu kommt noch, dass wir natürlich mega Glück mit dem Wetter hatten. Bis auf ein Gewitter von Donnerstag auf Freitag, war es das ganze Wochenende trocken und am Sonntag war es sogar wieder so warm, dass ich mir einen Sonnenbrand geholt hab (David cremt sich mit Sonnenschutz ein, Anika so: „Quatsch brauch ich nicht, ich verbrenn mich eh nicht.“)


Merch musste natürlich mit. (Selfies ohne Filter waren nicht mehr drin bei meinen Augenringen)

Mein Fazit: Jederzeit gerne wieder. Vor allem, da jetzt schon klar ist, dass nächstes Jahr Die Ärzte spielen werden.

Zwar hatte ich unglaubliche Rückenschmerzen nach drei Tagen rumstehen und springen, dicke Füße, Wassereinlagerungen, war übermüdet … aber das alles war es wert. Wir hatten vier Tage lang Spaß ohne Ende und darum geht’s.

 

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4 Kommentare zu „Mein erstes Festival – so war Rock am Ring 2018“

  1. Sehr cool! Früher bin ich viel auf Festivals gefahren. Meist haben wir gleich im Auto irgendwo oder in einem Zelt auf der Wiese geschlafen. Das würd ich heute so nicht mehr machen, aber geil wars. Das bei euch sah ja richtig gemütlich aus, so könnt ich mir das defintiv vorstellen! Casper hab ich übrigens auch schon mal live gesehen, der is echt spitze! Lg Barbara von Reisepsycho

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