1000 Fragen an mich selbst #10 | Fragen 301-340

1000 Fragen an mich selbst

Wir sind schon bei Teil 10 und die ersten 300 Fragen sind geschafft! Fehlen ja nur noch 700. Ich hoffe, ihr werdet noch nicht müde, meine Antworten zu lesen. Mir macht es jeden Falls nach wie vor Spaß über diese Fragen nachzudenken, mit manchen kann ich mehr anfangen als mit anderen. In jedem Fall aber, habe ich schon einiges Neues über mich gelernt oder mir einfach mehr bewusst gemacht.


301. Worin bist du ein Naturtalent?

Wow, diese Frage ist gar nicht so einfach, zu beantworten. Ich kann viele Dinge sehr gut, aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal etwas zum ersten Mal probiert habe und es war sofort ein Erfolg, in dem Sinne, dass ich es einfach konnte. Ein bisschen lernen und mich in Dinge reinfuchsen muss ich eigentlich immer. Von daher habe ich mein „Naturtalent“ wohl noch nicht gefunden. Oder habe ich gar keins?!

 

302. Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?

Diese Frage lasse ich mal unbeantwortet. Wenn Menschen in meinem persönlichen Umfeld sich verändern – positiv oder negativ – lasse ich sie das privat wissen, wenn ich das Bedürfnis dazu habe.

 

303. In welcher Situation warst du unfair?

Da gibt es (leider) einige, denke ich. Vor allem in meiner Jugend war ich häufig unfair. Allen voran meinen Eltern gegenüber, wie das eben so ist in der Pubertät. Ich habe aber inzwischen ganz gut gelernt, in kritischen Situationen mal einen Schritt zurückzugehen und die Situation aus dem Blickwinkel des Anderen zu betrachten. Das hilft ganz gut gegen meist impulsive, unfaire Entscheidungen.

 

304. Fühlst du dich fit?

Wie ein Turnschuh.

 

305. Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?

Dafür, dass ich Studentin bin und wir ja eigentlich chronisch unter Geldmangel leiden, fühle ich mich eigentlich sehr gut abgesichert. Ich achte auf sehr auf meine Ausgaben und führe akribisch Buch darüber, damit ich nicht den Überblick verliere.

 

306. Von welchem Buch warst du enttäuscht?

Wenn man so viel liest, bleibt es nicht aus, dass auch mal Bücher dabei sind, die die Erwartungen nicht erfüllt haben. Dennoch quäle ich mich durch die meisten durch, weil es mir trotzdem irgendwie immer in der Seele weh tut, ein Buch ungelesen wieder ins Regal zu stellen. Das einzige Buch, was ich nie bis zum Ende gelesen habe, war tatsächlich als Kind Karlsson vom Dach, weil mir der Protagonist so dermaßen auf die Nerven gegangen ist 😀

In der jüngeren Vergangenheit fällt mir hier vielleicht noch Jojo Moyes ein. Das erste Buch, was ich von ihr gelesen habe, war Ein ganzes halbes Jahr und das hat mich einfach umgehauen, so ein wunderschönes Buch! Also wollte ich mehr von ihr lesen, aber leider konnte kein anderes ihrer Bücher mit Ein ganzes halbes Jahr mithalten …

 

307. Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?

Wahrscheinlich ist das kein richtiger „Umzug“, sonder eher nur ein „Aufenthalt“. Ich wohne nämlich für zwei Monate in einer anderen Stadt wegen eines Praktikums. Meine eigentlich Wohnung habe ich auch behalten. Der letzte richtige Umzug in dem Sinne war dann wohl als ich aus dem Auslandssemester zurückkam und wieder in meine Uni-WG eingezogen bin.

 

308. Neigst du zu Schwarz-Weiß-Denken?

Nein, gar nicht. Extreme sind nie gut und es gibt so viel, was da dazwischen liegen kann. Wir Menschen neigen zwar oft dazu, uns das Leben einfacher zu machen, indem wir die Welt in gut und böse, schwarz und weiß einteilen. Aber die Realität sieht eben nicht so aus.

 

309. Was fühlst du, wenn du verliebt bist?

So abgedroschen und kitschig, wie das klingt: Aber ich habe Schmetterlinge im Bauch.

 

310. Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?

Also für mich nicht. Ich gehe gerne mit Freunden essen oder was trinken, aber ich mag es auch, einfach zusammenzusitzen und zu reden. Ich finde es auch ganz furchtbar, wenn man zu solchen Gelgenheiten von anderen quasi dazu genötigt wird, etwas zu trinken oder zu essen. Da ich sowieso total wenig Alkohol trinke, muss ich mich manchmal schon fast dagegen wehren. Akzeptiert doch bitte einfach ein nein.

 

311. Welche Dinge stehen noch auf deiner To-Do-Liste?

Ach Gott, so viele …

Mein Studium abschließen, eine Weltreise machen, ein Haus bauen, einen Baum pflanzen und Kinder kriegen, einen tollen Job finden, der mir Spaß macht, vielleicht promovieren, vielleicht mich selbstständig machen, neue Sprachen lernen,  stricken lernen, fotografieren lernen … Und das ist nur ein Bruchteil der Liste.

 

312. Hegst du oft Zweifel?

Leider ja. Sehr oft. Vor allem an mir selbst und meinen Entscheidungen, selbst dann, wenn Sie sich richtig anfühlen. Manchmal verdränge ich diese Zweifel einfach. Manchmal gehe ich aber auch bewusst auf sie ein und denke darüber nach, ob sie gerechtfertigt sind. Meistens sind sie das nicht.

 

313. Womit bist du unzufrieden?

Auch da gibt es viele Dinge. Sowohl an mir selbst, als auch in meiner Umwelt. Aber warum nicht mal mehr auf das konzentrieren, womit ich zufrieden bin? Wir sind immer so sehr damit beschäftigt, uns zu ärgern, über Dinge, die wir blöd finden, und uns aufzuregen. Ich bin dafür, wir sollten öfter mal über die Dinge sprechen, die gut sind.

 

314. Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?

Mit Vorfreude.

 

315. Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?

Jein. Ich verlange nicht für jeden Gefallen, den ich jemandem tue, eine Gegenleistung. Aber es sollte nicht auf Dauer so sein, dass eben eine Hand die andere wäscht, die andere aber nicht die eine.

 

316. Bist du schon mal schikaniert worden?

Klar, zu Schulzeiten. Ich denke, das passiert (leider) fast jedem wenigstens einmal im Leben.

 

317. Wie spontan bist du?

Nicht besonders. Ich mag Pläne und Organisation und Listen, die man abhaken kann.

318. Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?

Ja.

 

319. In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?

Ich glaube, das möchte ich hier nicht schreiben.

 

320. Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?

Ich glaube die längste Freundschaft, die ich hatte, dauerte etwa 10 Jahre und das war vom Kindergarten bis zur Pubertät, als wir uns dann auseinander gelebt haben. Alle Freundschaften danach hielten leider wesentlich kürzer.

 

321. Was gibt dem Leben Sinn?

Ein Ziel zu haben, langfristig oder kurzfristig, auf das man hinarbeitet.

 

322. Was hättest du gern frühzeitiger gewusst?

Dass Planung nicht immer alles ist und eben auch manchmal versagt, dass man ab und zu die Dinge nehmen muss, wie sie kommen.

 

323. Wie alt fühlst du dich?

Meistens so alt, wie ich bin. Manchmal aber auch viiieeel älter. Zum Beispiel, wenn ich am Wochenende abends mit einer Serie oder einem Buch bereits um 20 Uhr im Bett liege.

 

324. Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?

Mein Spiegelbild. Haha.

Ok, Spaß beiseite. Je nach Tagesform und Laune sehe ich natürlich unterschiedliche Dinge. Mal sehe ich meine Pickel und Augenringe, und mal sehe ich meine tollen blauen Augen und meine vollen Lippen.

325. Kannst du gut zuhören?

Ja, ich denke schon.

 

326. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?

„Und was arbeitest du dann später?“

 

327. Ist alles möglich?

Rein rational betrachtet, natürlich nicht. Es gibt gewisse physikalische, biologische, etc. Fakten, die manche Dinge einfach unmöglich machen. Dennoch bin ich ein Freund davon, die Dinge positiv zu sehen und davon auszugehen, dass man alles schaffen kann, wenn man es nur genug möchte.

 

328. Hängst du an Traditionen?

Ja, tatsächlich. Ich finde Traditionen sind etwas tolles und geben immer ein gewisses Gefühl von Heimat.

 

329. Kennt jemand deine finsteren Gedanken?

Ich habe eigentlich nichts, was ich als „finstere Gedanken“ bezeichnen würde. Der Begriff hört sich schon sehr bedrohlich an. Aber meine Sorgen und Ängst, welchen Menschen ich gerne mal eine reinhauen würde, klar, diese Gedanken kennt jemand.

 

330. Wie sieht für dich der ideale Partner aus?

Ehrlich, vertrauensvoll, witzig, intelligent … Naja, was man hier halt so schreibt. Wenn wir mal ehrlich sind, antworten doch 90% der Menschen auf so eine Frage gleich. Wer würde denn sagen“Naja, also mein Partner soll möglichst dumm sein und mich ständig anlügen“?

Ich denke, eine gemeinse Basis ist wichtig, dass man die gleichen Vorstellungen und Wünsche vom Leben hat, ähnliche Ansichten über die Welt. Aber das eben auch Raum für Diskussionen und Austausch ist.

 

331. Wonach sehnst du dich?

Aktuell glaube ich am meisten danach endlich meine wirklich eigenen vier Wände zu haben. WGs, Wohnheim, Wohnen auf Zeit … das gehört alles zu meinem Studium dazu und ich hab das nie als schlimm empfunden. Aber so langsam wünsche ich mir wirklich, irgendwo, naja, anzukommen. Eine kleine Wohnung, die ich nach meinem Geschmack einrichten und dekorieren kann, in der ich tun und lassen kann, was ich will. Das wäre schön.

 

332. Bist du mutig?

Jein. Ich gehe allein auf Reisen, ziehe in fremde Städte und verfolge meine Ziele. Ich denke, das ist schon mutig auf eine Weise. Gleichzeitig habe ich tierisch Herzklopfen vor einem Telefonat mit Fremden oder kriege Schnappatmung, wenn ich eine Spinne sehe …

 

333. Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit?

Definitiv nein. Für mich ist das schwer, einzusehen, weil ich ein Planungsmensch bin. Aber wenn man immer auf den richtigen Ort und die richtige Zeit wartet, verpasst man glaube ich sehr viel.

 

334. Wofür bist du dir zu schade?

Ich würde tatsächlich keine stumpfsinnige Arbeit für Mindestlohn verrichten. Auch nicht auf Aushilfsbasis. Dafür habe ich zu viel in meine Ausbildung investiert.

 

335. Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten?

Ich bin zwar gerne allein und brauche nicht ständig Menschen um mich. Ein ganzes Jahr ist aber doch verdammt lang und der Mensch ist einfach ein Herdentier. Also nein.

 

336. Wann warst du zuletzt stolz auf dich?

Erst vor ein paar Tagen, als ich in meinem Praktikum ein Lob für meine gute Arbeit bekommen habe.

 

337. Bist du noch die Gleiche wir früher?

Ich denke, so im tiefsten Wesen ändert sich kein Mensch um 180 Grad. Irgendwo bleiben wir doch immer die Selben. Dennoch habe ich viel an mir gearbeitet in den letzten Jahren und mich weiterentwickelt. Wie ich finde, vor allem zum Positiven.

 

338. Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst?

Ich beziehe Arbeit jetzt einfach mal auf mein Studium und alles, was damit zusammenhängt. Weil es mir Spaß macht. Es macht mir Spaß, Texte zu lesen und darüber hinaus zu recherchieren. Es macht mir Spaß gedankliche Zusammenhänge zu finden und Brücken zwischen verschiedenen Themen und Zeiten zu schlagen. Und vor allem macht es mir Spaß, zu sehen, wir Schauspieler am Ende einer wochenlangen Arbeit, Dinge auf der Bühne zeigen, mit und ohne Text, und dadurch Emotionen hervorrufen beim Zuschauer.

 

339. Welche schlechte Angewohnheit hast du?

Ich hänge viel zu viel an meinem Handy.

 

340. Verfolgst du deinen eigenen Weg

Ja, ganz ohne Frage.

 


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#4 | Fragen 121-160: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-4-fragen-121-160/

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#6 | Fragen 201-220: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-6-fragen-201-220/

#7 | Fragen 221-240: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-7-fragen-221-240/

#8 | Fragen 241-280: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-8-fragen-241-280/

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