1000 Fragen an mich selbst #1 | Fragen 1-40

1000 Fragen an mich selbst war ursprünglich eine Beilage im FLOW-Magazin. Das kleine Heftchen stellt – wie der Name schon sagt – 1000 Fragen, die dabei helfen sollen, sich selbst besser kennen zu lernen. Pink-e-Pank hat dazu aufgerufen, dass sich noch mehr Menschen dieser „Challenge“ (ist nicht wirklich das richtige Wort hierfür, aber ich nenne das mal so) anschließen und ein bisschen mehr zu sich selbst finden. Weil ich die Idee, genauso wie so viele andere Blogger, extrem spannend finde, habe ich beschlossen, mich anzuschließen.

1000 Fragen sind natürlich extrem viel, deswegen wird es regelmäßig kleine Häppchen geben. Wahrscheinlich immer so 20-40 Fragen pro Blogpost, je nachdem wie ausführlich die Antworten ausfallen. Und natürlich kann es auch sein, dass ich einzelne Fragen ganz unbeantwortet lasse, weil sie einfach zu persönlich sind.

Wer will, kann sich ja immer noch anschließen und die Fragen auch mal für sich beantworten. Wenn nicht, ist es auch ok. In jedem Fall lernt ihr noch ein bisschen mehr über mich.

Aber nicht so viel geredet, jetzt geht’s los mit den ersten 40 Fragen.


 

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?

Anfang Mai habe ich Vorhänge für Olaf genäht. Das waren meine ersten Versuche an der Nähmaschine und es war gar nicht so katastrophal.

 

  1. Mit wem verstehst du dich am besten?

Mit meinem Freund.

 

  1. Worauf verwendest du viel Zeit?

Aktuell auf Studium/Praktikum und den Blog. Ich komme ziemlich selten von meinem Laptop weg im Moment.

 

  1. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?

Gar nicht mal über bestimmte Witze. Situationskomik kriegt mich dafür fast immer. Gerne auch Sarkasmus und schwarzer Humor. Ich lache viel über Dinge, über die nicht alle Leute lachen können.

 

  1. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Kommt drauf an, wer diese anderen sind. Bei Menschen, die mir nahestehen macht es mir eher nichts aus. Vor Fremden oder im professionellen Kontext finde ich es schon unangenehm.

 

  1. Woraus besteht dein Frühstück?

Unterschiedlich. Aber meistens Porridge und jetzt im Sommer auch gerne Quark mit Früchten oder so.

 

  1. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?

Meinem Freund.

 

  1. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?

In dem, dass ich am liebsten immer alles selbst machen und wenig abgeben möchte, weil das Ergebnis eben nur dann genau so ist, wie ich es gerne hätte.

 

  1. Was machst du morgens als Erstes?

Auf die Toilette gehen.

 

  1. Kannst du gut vorlesen?

Ich glaube schon. Und ich mache es auch gerne, aber die Gelegenheit ergibt sich so gut wie nie.

 

  1. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Auf jeden Fall länger, als die meisten meiner Freunde. Wie alt ich genau war, weiß ich allerding nicht mehr.

 

  1. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann mal kaufen?

Aktuell spare ich auf eine gute Kompaktkamera. Aber so einen „Lebenstraum“? Hab ich glaube ich nicht.

 

  1. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?

Mehr Selbstliebe. Aber ich arbeite daran.

 

  1. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?

Ich beziehe Fernsehen jetzt mal auf Internet und Streamingdienste, denn als richtiger Millennial schaue ich natürlich kein Fernsehen. Aber meine Lieblingsserien sind jetzt auch nichts Besonderes. Der übliche Mädchenkram wie Gilmore Girls, Gossip Girl oder Grey’s Anatomy und auf der anderen Seite Sachen wie Sherlock, Dr. Who, Breaking Bad oder Game of Thrones … Was soll ich sagen? Ich bin ein Kind meiner Zeit und kann es nicht verleugnen.

 

  1. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

Das ist schon ewig her und ich weiß weder, wann das war, noch wo.

 

  1. Wie alt möchtest du gerne werden?

So alt, dass ich all das erleben kann, was ich gerne erleben möchte.

 

  1. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

Eigentlich an jeden. Zu Hause ist zwar schön, aber sobald einen der Alltag nach dem Urlaub wiederhat, will man doch immer wieder zurück, oder?

 

  1. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?

Wortwörtlich als würde jemand mit der Hand in meinen Brustkorb fahren und mit aller Gewalt ein Stück von meinem Herzen herausreißen. Super cheesy, aber diese Beschreibung trifft einfach genau auf das Gefühl zu.

 

  1. Hättest du lieber einen anderen Namen?

Früher schon. Aber in Ermangelung einer alternativen Idee, habe ich mich mit meinem Namen angefreundet und mag ihn heute gerne.

 

  1. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?

Bei verschiedenen Gelegenheiten. Z.B. als ich angefangen habe zu studieren und dachte, alle im Raum sind viel klüger als ich, obwohl die bloß mit Fremdworten um sich geschmissen haben, um ihre eigene Unsicherheit zu verbergen.

 

 

  1. Ist es wichtig für dich, was andere von dir denken?

Nicht mehr. Früher war ich sehr unsicher, wie ich auf andere wirke und wollte immer, dass sie nur das Beste von mir denken. Heute ist es mir ziemlich egal und ich versuche nicht mehr jedem zu gefallen. Die einzigen Ausnahmen sind natürlich die Menschen, die mir am Herzen liegen. Da ist es mir schon wichtig, was die von mir denken.

 

  1. Welche Tageszeit magst du am liebsten?

Den Morgen.

 

  1. Kannst du gut kochen?

Nichts besonders Ausgefallenes. Aber was ich koche, ist eigentlich fast immer gut. Und Ausnahmen bestätigen ja nur die Regel 😉

 

  1. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?

Meinem Typ? Keine Ahnung. Aber ich mag den Frühling am meisten.

 

  1. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?

Zu lange ist das her. Nämlich so lange, dass ich jetzt in meinen Kalender schauen müsste, um zu wissen wann das war. Praktikum, Prüfungen, soziale Verpflichtungen … in letzter Zeit kam ich nicht wirklich zum Nichtstun.

 

  1. Warst du ein glückliches Kind?

Großes, fettes JA!

 

  1. Kaufst du oft Blumen?

Leider gar nicht. Aber ich hab’s mir vorgenommen wenn ich nach dem Sommer wieder in meiner Wohnung bin, um ein bisschen mehr Atmosphäre zu schaffen.

 

  1. Welchen Traum hast du?

Ein selbstbestimmtes Leben zu leben, auf das ich später gerne zurückschaue.

 

  1. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?

Länger als einen Monat in drei, länger als ein Jahr in zwei. Und das auch nur, wenn ich mein Elternhaus als „Wohnung“ mitzähle. Ist das erlaubt?

 

  1. Welches Laster hast du?

Vielleicht, nie wirklich nichts tun zu können (siehe oben). Wenn ich mal eine Stunde frei habe, habe ich immer das Gefühl, irgendwas wichtiges zu vergessen und, dass ich noch irgendwas Produktives tun muss. Selbst wenn ich den ganzen Tag schon produktiv war.

 

  1. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Singt ihr Lebenden und ihr Toten, singt von Jasmyn Ward. Eine stille aber gleichzeitig unglaublich ergreifende Geschichte einer Familie in den Südstaaten Amerikas, in der jeder Einzelne einfach nur versucht, sein Leben zu leben in einem Milieu, das geprägt ist von Rassismus, Armut und Drogen. Große Empfehlung!

 

  1. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?

Weil ich weiß, dass sie mir steht. Und weil sie ziemlich unkompliziert ist.

 

  1. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?

Ja.

 

  1. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?

Über Geld spricht man nicht.

 

  1. In welchen Laden gehst du gern?

Hier kommt der Spießer in mir raus: Ich liebe Lebensmittelläden. Wenn ich in Großstädten bin, wo es z.B. Bioläden oder sowas gibt, die man bei uns auf dem Land nicht hat, könnte ich mich da stundenlang aufhalten.

 

  1. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?

Wenn alkoholisch, dann Wein, wenn nicht, dann Wasser oder Cola Zero.

 

  1. Weißt du normalerweise, wann es Zeit ist, zu gehen?

Nicht immer sofort.

 

  1. Wenn du dich selbstständig machen würdest, mit welcher Tätigkeit?

Tatsächlich habe ich schon öfter mit dem Gedanken gespielt, dass eine selbstständige Tätigkeit als Dramaturgin, mir liegen könnte. Dennoch will ich nach dem Studium erstmal angestellt arbeiten, um Erfahrung zu sammeln.

 

  1. Willst du immer gewinnen?

Nein.

 

  1. Gehst du in die Kirche?

Zu Weihnachten.


Hier kommt ihr zu den anderen Teilen der Reihe:

#2 | Fragen 41-80: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-2-fragen-41-80/

#3 | Fragen 81-120: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-3-fragen-81-120/

#4 | Fragen 121-160: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-4-fragen-121-160/

#5 | Fragen 161-200: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-5-fragen-161-200/

#6 | Fragen 201-220: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-6-fragen-201-220/

#7 | Fragen 221-240: http://wanderingmind.de/1000-fragen-an-mich-selbst-7-fragen-221-240/

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14 Kommentare zu „1000 Fragen an mich selbst #1 | Fragen 1-40“

  1. Ohhh sehr spannend und auch sehr persönlich. Ich habe das gefühl nun kenne ich dich schon ein Stück weit ohne dir je begegnet zu sein. Bin gespannt auf die nächsten 40 Fragen 🙂

  2. Schön, dass du die Fragen auch beantwortet. Ich mache es ja auch schon seit einiger Weile. Deine Antwort zu Frage 21 finde ich klasse. Ich finde es so wichtig, dass man sich nicht so viel draus macht, was andere von einem denken. Natürlich gibt es immer wieder Personen, bei denen es einem wichtig sein sollte, aber nicht bei jedem.

    Viele liebe Grüße Anja

  3. Ich finde es spannend, etwas Privates zu erfahren und ein bisschen hinter die Kulissen zu schauen zu dürfen. Ich finde es aber auch völlig in Ordnung manche Sachen für sich zu behalten.

    Viele Grüße
    Isa von lustloszugehen

  4. Toller Beitrag!
    Ich finde es super, wie ehrlich du beispielsweise auf Frage 13 geantwortet hast.
    Und aus Erfahrung muss da fast jeder dran arbeiten. Die Leute reden nur nicht drüber. 😉
    Nichtstun fällt mir übrigens auch extrem schwer, wobei mir mein Mann dabei hilft, es zu lernen. <3
    Danke für die persönlichen Einblicke!
    Liebe Grüße
    Julie

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